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Willkommen im Internet-Forum >Die Internationale Gralsbewegung<

Der folgende Text wurde zuletzt am 10. August 2022 aktualisiert.

 

Wie die >Internationale Gralsbewegung< zu einem erfolgreichen Geschäftsmodell für Sekten wurde

 

Tausende Leser und Bekenner der Gralsbotschaft >Im Lichte der Wahrheit< von Abd-ru-shin wurden in den letzten Jahrzehnten aus der geistig erstarrten und zerstrittenen >Internationalen Gralsbewegung< ausgeschlossen; zum Beispiel weil sie auf Fehlentwicklungen hingewiesen haben und/oder die Leitung der Internationalen Gralsbewegung kritisiert haben. Jedoch auch, wenn sie Aktivitäten auf der Basis der Gralsbotschaft entwickelten, um eine geistig lebendige Gralsbewegung mit zu gestalten, sich dabei aber nicht der Führung des Grales auf Erden und damit der Internationalen Gralsbewegung unterstellten. Sie hatten übersehen, dass sich die Organisationen der Internationalen Gralsbewegung zwischen die Gralsbotschaft und ihre Bekenner gesetzt hatten. Obwohl der sogenannten Führung des Grales auf Erden bekannt sein sollte, dass sich Abd-ru-shins Gralsbotschaft vom Konzept her an den Einzelmenschen richtet; Zitat: "da dieser durch eigenes Bemühen selbst zur notwendigen Erkenntnis kommen muss und kann, ohne dazu eine Organisation zu benötigen." Aber Abd-ru-shins Stimme war verklungen und seine Botschaft aus dem Gral wurde ein Instrument der Manager und Juristen in Gewändern der Apostel, Jünger, Taufjünger. 

 

Die Ziele der Internationalen Gralsbewegung sind gegen die Ziele der Bekenner der Gralsbotschaft gerichtet! 

 

Nicht selten waren die engagierten Bekenner der Gralsbotschaft für den Rest ihres Lebens völlig verzweifelt und wurden

von denen gemieden, die - sagen wir es auf gut deutsch - ihren Mund gehalten haben, um weiter an den Andachten und Feiern teilnehmen zu dürfen und um in blinder Gefolgschaft in der Hierarchie der streng durchorganisierten Internationalen Gralsbewegung aufzusteigen.

 

Herr Alexander Bernhardt, schwer krank, resigniert, überfordert mit seiner Aufgabe und nur noch dem Namen nach der Leiter der Internationalen Gralsbewegung, hatte diese Entwicklung erkannt und wiederholt gewarnt:

 

            „Das Dunkel ist bemüht, in den Kern des Lichtgeschehens einzudringen,

             denn von dort aus kann es am meisten erreichen!“

 

Mit dem "Kern des Lichtgeschehens" meinte er die Gralsbewegung. Doch da war es bereits zu spät um die Weichen wieder in die richtige Richtung zu stellen! Eine höchst fragwürdige >Kündung<angeblich aus der urgeistigen Ebene zur Feier am 17. August 1948 im Tempel auf dem Vomperberg anläßlich des Geburtstags von Frau Maria Bernhardt war quasi zur >Heiligsprechung< der Ehefrau des 1941 verstorbenen Verfassers der Gralsbotschaft und ihrer Tochter Irmingard Bernhardt benutzt worden. Diese von dunklen Kräften diktierte >Kündung< war eine Verhöhnung der Gralsbotschaft und ihres Verfassers im Tempel der Gralsbewegung auf dem Vomperberg! Das Ziel dunkler Kräfte war erreicht! Die Entwicklung der irdischen Gralsbewegung war in ihren Händen!

 

Die mit dieser >Kündung< aus angeblich höchster Höhe geforderte blinde Gefolgschaft der >Kreuzträger< und Bekenner der Gralsbotschaft war maßgeschneidert für die Interessen der Ehefrau des Verfassers der Gralsbotschaft und ihrer Tochter Irmingard Bernhardt. Die zu >Goldkreuzern< und >Jüngern< berufenen loyalen Manager der Internationalen Gralsbewegung folgten der >Kündung<, ohne dieses Machwerk des Dunkels als solches zu erkennen - oder vielleicht doch? Durch diese Kündung konnten sie ihre persönliche Macht in leitenden Positionen der Internationalen Gralsbewegung weiter genießen und zu gut funktionierenden Seilschaften nach Stasivorbild ausbauen - solange sie fleißig genug Spenden und Nachlässe aus Erbschaften zur >Grals-Verwaltung Vomperberg< weiterleiteten - während Tausende angebliche Bekenner der Gralsbotschaft wegschauten, weghörten, schwiegen und spendeten! Feige ihre Überzeugung verratend, aber höflich und leise wagten einige sachliche Kritik, die den >Potentaten vom Vomperberg< - wie man ihn intern nennt - nicht im Geringsten berührte; falls er die sachliche, sich an der Gralsbotschaft orientierende Kritik überhaupt nachvollziehen konnte und wollte.  

 

 

 

Die >Grals-Verwaltung Vomperberg< in der >Grals-Siedlung Vomperberg<;

im Privatbesitz der Familie Siegfried Bernhardt

 

"Die Grals-Verwaltung Vomperberg gehört zum Besitz Bernhardt. Die dort tätigen Mitarbeiter sind

Angestellte der Firma Bernhardt, Vomperberg."  (Quelle: https://www.gralswerk.org/)

 

Um diese tragische Entwicklung in der Internationalen Gralsbewegung über Jahrzehnte gegen kritische Leser der Gralsbotschaft durchzusetzen, wurde der Geist der Gralsbotschaft von den Leitenden der Gralsbewegung und ihren Mitläufern ignoriert, verraten und verleugnet! Nicht selten mit dem Druck verwerflichster psychischer Erpressung, die mittelalterlicher Inquisition und Folter in nichts nachsteht!  Nach dem Motto: "Der Zweck heiligt die Mittel!" stellten viele der leitenden Berufenen, Jünger und Apostel der Internationalen Gralsbewegung ihren Machterhalt in den Vordergrund und die Gralsbotschaft beiseite! Ohnehin war die Abwehr von Kritikern in den eigenen Reihen, die die Gralsbotschaft als Grundlage für die Entwicklung der Gralsbewegung anmahnten sowie das erfolgreiche Spendenmanagement schon lange zur Hauptaufgabe der loyalen >Leitenden< in der Internationalen Gralsbewegung geworden. 

 

Die Spenden derer, die die Verwirklichung und Umsetzung der Ziele des Verfassers der Gralsbotschaft >Im Lichte der Wahrheit< unterstützen wollten, wurden von Führungskräften missbraucht und privatisiert! Die undurchsichtige Spendenpraxis - an der ich eine Zeit lang selbst als Privatsekretär von Irmingard Bernhardt beteiligt war - wurde von Insidern zur gegenseitigen Erpressung und persönlichen Bereicherung zwecks Altersvorsorge genutzt. Die sogenannte >Grals-Verwaltung< auf dem Vomperberg erfüllte diesbezüglich keineswegs eine Kontrollfunktion - im Gegenteil; hinter der Eingangstür zur Grals-Verwaltung auf dem Vomperberg verschwanden die Spenden in einem >schwarzen Loch<! Unangenehme Fragen nach dem Verbleib der Millionen hatten oft den Ausschluss aus der Internationalen Gralsbewegung und damit ein Verbot der Teilnahme an den Andachten und Feiern zur Folge.

 

Langjährige Leiter von Gralskreisen und Landesorganisationen der Internationalen Gralsbewegung wurden ihrer Ämter  enthoben, wenn sie sich weigerten, regelmäßig vertrauliche Berichte nach Stasiart zu verfassen, in denen speziell über solche Mitglieder der Gralsbewegung berichtet werden musste, die sich kritisch über die Grals-Verwaltung auf dem Vomperberg äußerten und die Verwendung der Spenden hinterfragten.      

 

Seit 1990 werden kaum noch Fragen nach der Verwendung der Spenden gestellt; wer will schon riskieren, vom >Amtsträger der Führung des Grales auf Erden< - wie Siegfried Bernhardt sich offiziell auf Schreiben der Grals-Verwaltung anmaßt - von der Teilnahme an den Feiern im Tempel der Gralsbewegung auf dem Vomperberg ausgeschlossen zu werden! 

 

Die markenrechtlich geschützte >Internationale Gralsbewegung< -  ein Unternehmensbereich der >Firma Bernhardt, Vomperberg< im Besitz der Familie Siegfried Bernhardt. 

 

Die Leitung der >Grals-Verwaltung Vomperberg< lag immer in den Händen des Verfassers der Gralsbotschaft beziehungsweise seiner Familie. Seit über 30 Jahren gehört die sogenannte >Grals-Verwaltung Vomperberg< unmissverständlich und rechtlich abgesichert zum Besitz der Familie Siegfried Bernhardt; wie im Internet (Stand 1. Juli 2022) unter unter http://www.gralswerk.org/ zu lesen ist: "Die Grals-Verwaltung Vomperberg gehört zum Besitz Bernhardt. Die dort tätigen Mitarbeiter sind Angestellte der Firma Bernhardt, Vomperberg." Zur Wahrung seiner geschäftlichen Interessen versuchte Siegfried Bernhardt (alias Siegfried Holzäpfel), dem Jünger Jürgen Sprick in einem Gerichtsverfahren die Verwendung der Bezeichnung „Internationale Gralsbewegung“ für die sogenannte >Sprickgruppe< zu  untersagen, weil dadurch seine eigenen geschäftlichen Interessen gefährdet seien. Der Kläger (Siegfried Bernhardt) habe den Namen „Gralsbewegung“ markenrechtlich schützen lassen. Der Beklagte Jürgen Sprick verstoße gegen Bestimmungen des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG).

 

Jürgen Sprick leitet seit vielen Jahren den zahlenmäßig größten Zweig der internationalen Gralsbewegung, die sogenannte >Sprickgruppe<. Zu deren Entstehung schreibt WIKIPEDIA:


"1999 kam es wegen inhaltlicher, familiärer und finanzieller Auseinandersetzungen zu einer Spaltung der Bewegung, in deren Folge Schwaz in Tirol, Österreich, Sitz der Leitung der zahlenmäßig größeren Internationalen Gralsbewegung wurde." Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Gralsbewegung

 

Die Familie Bernhardt verfügt in der Schweiz auch über die private >Stiftung Gralswerk<. Wie aus den offiziellen Dokumenten hervorgeht, fungiert Siegfried Bernhardt als Präsident des Stiftungsrates, seine Tochter Elisabeth Bernhardt ist Mitglied des Stiftungsrates und Siegfried Bernhardts Ehefrau Diane Catherine Bernhardt ist ebenfalls Mitglied des Stiftungsrates. Über Aktivitäten ist nichts bekannt, obwohl es offiziell heisst: "Zweck der Stiftung sind die Förderung von Religion, Bildung, Erziehung, Kunst, Kultur und Völkerverständigung auf der Grundlage des Gedankenguts des Werkes Im Lichte der Wahrheit Gralsbotschaft von Abd-ru-shin (Oskar Ernst Bernhardt) sowie die Verfolgung gemeinnütziger Zwecke."  Wie der Satzungszweck "Förderung von Religion auf der Grundlage der Gralsbotschaft" praktisch umgesetzt werden kann, ohne dabei gegen die klare Aussage Abd-ru-shins zu verstossen: "Ich will keine neue Religion gründen" ist der höheren Weisheit des durch Irmingard Bernhardt mit der >Führung des Grales auf Erden< beauftragten Präsidenten des Stiftungsrates überlassen. Aber darauf kommt es schon auch nicht mehr an. Zumal die Stiftung offenbar mehr den Interessen der Familie Bernhardt dienen soll als der Gralsbewegung. Denn sonst hätte man die entscheidenden Positionen der >Stiftung Gralswerk< auch mit Persönlichkeiten besetzt, die in der internationalen Gralsbewegung Vertrauen genießen. 

 

Man kann Siegfried Bernhardt nicht absprechen, dass er über ein hohes Maß an Raffinesse verfügt. Frau Maria Bernhardt hatte seinerzeit ihrem Sohn Alexander Bernhardt die >Führung in allen Angelegenheiten des Grales auf Erden< übertragen. Das bezog sich sowohl auf alle geistigen als auch auf alle irdischen Angelegenheiten. Irmingard Bernhardt übertrug diese Aufgabe an Siegfried Bernhardt mit den Worten:

 

„Ich übertrage hiermit die gesamte Führung des Grales auf Erden, also sowohl die geistige wie die irdische Leitung in allen Ländern der Erde, Herrn Siegfried Bernhardt, geb. am 1. 7. 1955 in Calw (BRD)."

 

Wer für Feinheiten ein Ohr hat, kann darin einen großen Unterschied erkennen und fragt sich vielleicht, wie kann die Führung des Grales plötzlich aus der Gralsburg auf den Vomperberg umziehen? Und dann auch noch zu Siegfried Bernhardt, dessen Stärken offensichtlich woanders als auf geistigem Gebiet liegen.

 

Siegfried Bernhardt ging inzwischen noch einen Schritt weiter und ermächtigte sich selbst offiziell zum >Amtsträger der Führung des Grales auf Erden<. Er setzte in den internen Machtkämpfen der Gralsbewegung rücksichtslos seine Eigeninteressen durch und fügte damit der Sache des Grales größten Schaden zu. Dennoch hält er sich erstaunlich lange an der Macht über die internationale Gralsbewegung inklusive der Grals-Siedlung und erheblichen Vermögenswerten gehalten. Den schlechten Ruf, den er sich dabei erworben hat, gleichen immer noch genug ebenso blinde wie fanatische >Kreuzträger< aus, die ihm wie seit Jahrzehnten im gewohnten Personenkult huldigen  - Gralsbotschaft ade! 

 

Irmingard Bernhardt, die ihn am 8. Mai 1990 aus familiären Gründen mit der "Führung des Grales auf Erden" beauftragt hat, würde sich im Grabe umdrehen, wenn sie erfahren würde, welchen Schaden Siegfried Bernhardt aufgrund ihrer Bevollmächtigung in der Gralsbewegung angerichtet hat. Nachzulesen in der aus guten Gründen nur für Kreuzträger bestimmten Schrift: >Gründe für die Trennung von internationaler Gralsbewegung und Siegfried Bernhardt<; herausgegeben vom >Verein zur Verwirklichung des Gralswissens von Abd-ru-shin< und zu beziehen über die Internationale Gralsbewegung, Marktstraße 19, 6130 Schwaz, Österreich. E-Mail: office@internationale-gralsbewegung.org  Diese Schrift soll zwar entsprechend der Ankündigung der Verfasser "den Kreuzträgern - auch später Hinzukommenden - eine sachliche Grundlage zur eigenen Prüfung bieten", soll aber wohl in erster Linie helfen, den verblassten und verdunkelten Heiligenschein der höchsten Berufenen in der Gralsbewegung und Gegnern von Siegfried Bernhardt aufzupolieren! Diese Schrift im bewährten Stil der Rechtsberater der internationalen Gralsbewegung mag juristisch gerade noch so durchgehen, ein der Wahrheit verpflichteter >Verein zur Verwirklichung des Gralswissens von Abd-ru-shin< sollte damit jedoch nichts zu tun haben! Diese Schrift mag jedoch eines Tages als Drehbuchvorlage für eine tragische Komödie in Bayreuth nützlich sein! Oder vielleicht auch nur für ein Schmierentheater! 

 

Beweise für die Umsetzung und Anwendung der wertvollen wissenschaftlichen Grundlagen, die der Verfasser der Gralsbotschaft >Im Lichte der Wahrheit< in seinem Werk hinterlassen hat, muss man in der Internationalen Gralsbewegung auch fast einhundert Jahren nach der Veröffentlichung der ersten Teile der Gralsbotschaft mit der Lupe suchen. Doch diese Aufgabe stand offenbar noch nie im Vordergrund!

 

Die geistige und irdische Entwicklung der Gralsbewegung wird schon lange nicht mehr wie zu Abd-ru-shin´s Zeiten von politisch oder religiös motivierten Organisationen und Personen behindert, sondern durch die selbstherrliche angebliche >Führung des Grales auf Erden< fehlgeleitet, die sich nicht an der Gralsbotschaft orientiert sondern vor allem die Mehrung und Sicherung des Familienvermögens professionell betreibt. Man lernt schließlich aus der Vergangenheit. Denn als Irmingard Bernhardt 1985 ihrer Adoptivtochter Claudia-Maria Bernhardt ihren gesamten Nachlass hinterließ - der fast ausschließlich durch Spenden und Nachlässe vermögender Bekenner der Gralsbotschaft sowie deren jahrzehntelanger Arbeit am Aufbau der Gralssiedlung Vomperberg entstanden war - hatte sie die Sicherung des Familienbesitzes jahrelang  vernachlässigt. Sie war durch ihren unbekümmerten Umgang mit Spenden auch innerhalb ihrer Famile erpressbar geworden und so wanderten Millionenbeträge aus dem Spendenaufkommen in die Taschen ihr nahestehender Menschen und Kreuzträger, denen sie vertraut hatte. 

 

Die Internationale Gralsbewegung ist schon lange eine Sekte mit einem ausgeprägten Personenkult; initiert und zur persönlichen Bereicherung genutzt von den Nachkommen des Verfassers der Gralsbotschaft - bis heute! Das in Jahrzehnten durch Spenden und Erbschaften eigentlich einer Gralsbewegung im Sinne des Verfassers der Gralsbotschaft zugedachte Vermögen in Form von Millionenbeträgen, Grundbesitz, Gebäuden, Wertpapieren, Firmenbeteiligungen usw. befindet sich bis heute überwiegend im Privatbesitz der Familie Bernhardt bzw. ihrer Stiftung und ihren Unternehmen.   

 

Der Zweck heiligt die Mittel - nicht!

 

Abd-ru-shin schreibt in seiner Gralsbotschaft, dass aus jedem seiner Vorträge durch dafür Berufene ganze Bücher entstehen können. Viele Bekenner der Gralsbotschaft, die nicht nur Bücher auf der Grundlage des ihnen durch die Gralsbotschaft zugänglichen Wissens verfasst haben, sondern dieses Wissen in ihre berufliche Tätigkeit, in Forschung, Wissenschaft, Kunst, Wirtschaft und Gesellschaft integriert haben, wurden aus der Gralsbewegung ausgeschlossen, weil sie sich weigerten, die von ihnen zum Zweck der Umsetzung des Wissens aus der Gralsbotschaft gegründeten Unternehmen, Institute, Stiftungen und Organisationen denen zu unterstellen, die die organisierte und vorgeblich "offizielle" Gralsbewegung beherrschen. Ihre angebliche Ermächtigung und Deutungshoheit für die Gralsbotschaft >Im Lichte der Wahrheit< von Abd-ru-shin wurde von der Gralsverwaltung Vomperberg und der Stiftung Gralsbotschaft auf der Grundlage eines immer wieder behaupteten, rechtlich jedoch garnicht bestehenden Urheberrechts an der Gralsbotschaft in Anspruch genommen. Und zwar auch noch Jahrzehnte nach der eindeutigen Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der Republik Brasilien.(Quelle: Rechtstreit zu den Urheberrechten an der Gralsbotschaft)

 

In den letzten Jahrzehnten sind in der Internationalen Gralsbewegung Rahmenbedingungen entstanden, die ihre Mitglieder daran hindern, sich geistig und irdisch so zu entfalten, wie es Abd-ru-shin in seiner Gralsbotschaft >Im Lichte der Wahrheit< fordert. Und nicht nur für die Mitglieder der Gralsbewegung sondern auch für jeden suchenden Leser der Gralsbotschaft sind die derzeitigen Organisationen der Gralsbewegung ein Hindernis geworden. Menschen, die geistige Hilfe suchen, werden angezogen durch die Gralsbotschaft und geraten ahnungslos in organisatorische Strukturen der Internationalen Gralsbewegung, in denen ihre geistige Entwicklung und Aktivität in vorgegebenen Kanälen missbraucht wird.

 

Hätte man sich an der Gralsbotschaft orientiert, wäre das nicht passiert! Denn der Verfasser der Gralsbotschaft >Im Lichte der Wahrheit< hatte weder die Absicht, eine Sekte oder eine Religion zu gründen, noch einer solchen führend vorzustehen. Abd-ru-shin hat immer wieder betont, dass sich seine Gralsbotschaft an den Einzelmenschen wendet.

 

Doch schon bald nach dem Tod Abd-ru-shins Ende 1941 und dem Kriegsende ignorierten Menschen aus dem früheren engsten Kreis um Abd-ru-shin seine auch notariell beglaubigten Erklärungen und gründeten gegen seinen erklärten Willen die >Internationale Gralsbewegung<. Damit wurde der Grundstein für eine Fehlentwicklung gelegt, wie sie alle Religionen zu allen Zeiten prägten.

 

Mit der Gründung der >Internationalen Gralsbewegung<, für die es laut Gralsbotschaft überhaupt keinen Bedarf gibt, begann die Kraft, die Menschen durch die Gralsbotschaft zugänglich wird, in falsche Kanäle zu fließen.  Aber das war im Prinzip schon immer so wenn sich Organisationen zwischen Gott und den Menschen etablieren. Ihr Hauptziel war und ist schon immer, ihre eigene Macht auszubauen; dabei werden die vorgeschobenen ideellen Ziele auch schon mal schmerzlos geopfert!

 

Die >Internationale Gralsbewegung< ist in dieser Hinsicht keine Ausnahme.

 

Viele Bekenner der Gralsbotschaft scheuen sich bisher, offen über ihre Seelennöte zu sprechen, die dadurch entstanden sind, dass das Verhalten mancher Führungskräfte in den verschiedenen, untereinander zerstrittenen Zweigen der Gralsbewegung im Widerspruch steht zu dem, was der Verfasser der Gralsbotschaft von denen verlangt, die in seinem Sinne zu handeln vorgeben. Doch auch der an die Mitglieder der Gralsbewegung gerichtete Vorwurf einer geistig trägen "Duckmäusermentalität" ist berechtigt, weil sie ein Verhalten ihrer >Leitenden< zugelassen und gefördert haben, das sich nicht an der Gralsbotschaft orientiert. Von den weltweit schätzungsweise 40.000 Anhängern der internationalen Gralsbewegung treten nur wenige von ihnen für ihre Überzeugung ein; und auch diese beschränken sich darauf, in seriöser Art und Weise sachliche Argumente vorzutragen.

 

Während manche Völker ihre korrupten Diktatoren aus dem Palast jagen, füttert das Volk der sogenannten >Kreuzträger< seine Diktatoren mit Spenden!  

 

Imanuel persönlich oder eine Strahlungsverbindung?

 

In der Gralsbewegung wird überwiegend die Meinung vertreten, dass der Gottessohn Imanuel in Abd-ru-shin, dem Verfasser der Gralsbotschaft inkarniert war; Abd-ru-shin und Imanuel sozusagen identisch waren. Zu dieser Annahme hat Abd-ru-shin maßgeblich selbst beigetragen. Sei es durch Aussagen in seiner Gralsbotschaft von 1931 (Seite 567) oder den Nachklängen von 1934  (Seite 54). Nicht zuletzt aber dadurch, dass Abd-ru-shin die von seinen Anhängern ersehnten Worte sprach: „Ich bin’s! Imanuel“. 

Im Widerspruch dazu stehen Imanuel betreffende Erklärungen in der Gralsbotschaft >Im Lichte der Wahrheit< von Abd-ru-shin, denen zufolge kein Menschengeist die Lichtkraft in der Nähe Imanuels ertragen würde. Eine persönliche Anwesenheit Imanuels auf der Erde würde also zur sofortigen Auslöschung der Menschheit führen. Schon aus diesem Grund kann Imanuel nicht in Abd-ru-shin bzw. Oskar-Ernst Bernhardt inkarniert gewesen sein.

 

 

 

 

Abd-ru-shin hat sein Bekenntnis "Ich bin´s, Imanuel" einige Jahre später zurück genommen, wie dies zum Beispiel durch die Bearbeitung seiner >Gralsbotschaft letzter Hand< im Vortrag: ES  WERDE  LICHT!  erkennbar ist. Während es noch 1934 hieß: "Abdrushin war also Parzival und deshalb auch Imanuel durch die weitergeführte unmittelbare Strahlungsverbindung," ist in späteren Ausgaben im gleichen Vortrag zu lesen: "Abd-ru-shin war also Parzival durch die weitergeführte unmittelbare Strahlungsverbindung,"

 

Dennoch wurde weiterhin an dem Irrglauben festgehalten, dass Abd-ru-shin der verheißene Gottessohn Imanuel war. (https://www.die-gralsbewegung.org/abd-ru-shin-s-leben-und-wirken/)  Nicht zuletzt weil es den Marktwert einer Sekte in deren Konkurrenzkampf anhebt! 

 

Und so ist die Internationale Gralsbewegung entstanden, deren Selbstverständnis und Organisationsstruktur auf einem Personenkult aufbaut, der sich auf  Abd-ru-shins später zurück genommene Worte beruft: "Ich bin´s, Imanuel". Die loyalen >Leitenden< der Internationalen Gralsbewegung nutzen die ihnen durch dieses Bekenntnis gegebene Macht mit der Begründung, dass sie von einer dazu berufenen Führung eingesetzt wurden, die in der Hierarchie der Gralsbewegung durch Abd-ru-shin, dem Gottessohn Imanuel eingesetzt wurde. Wer die selbstherrliche Macht der höheren Führungsebene infrage stellte, wurde aus der Internationalen Gralsbewegung ausgeschlossen und fortan von den gehorsamen Mitgliedern der Internationalen Gralsbewegung wie die Pest gemieden. Denjenigen, die dennoch Kontakt zu den >Ausgeschlossenen< beibehielten, wurde ebenfalls mit ihrem Ausschluss aus der Internationalen Gralsbewegung gedroht. 

 

Der Internationalen Gralsbewegung fehlt schon immer jegliche Existenzberechtigung!

 

Die >Internationale Gralsbewegung< mit ihren regionalen Gralskreisen und landesweiten Zusammenschlüssen sieht ihre Aufgabe vorrangig darin, regelmäßig Andachten und Gralsfeiern zu gestalten; und zwar mit eindeutig religiösem Charakter; mit Jüngern, Taufjüngern und Mittlern für das Heilige MahlZu diesem Zweck sind in vielen Ländern Andachtsstätten nach dem Vorbild des Tempels in der Grals-Siedlung auf dem Vomperberg entstanden. Damit erfüllt die >Internationale Gralsbewegung< keineswegs eine Aufgabe im Sinne des Verfassers der Gralsbotschaft; im Gegenteil, sie benutzt die Spenden der Bekenner der Gralsbotschaft und Kreuzträger zur Erreichung gegengerichteter Ziele!  Denn der Verfasser der Gralsbotschaft >Im Lichte der Wahrheit< hat immer wieder betont, dass er keine neue Religion gründen will.

 

Abd-ru-shins Gralsbotschaft richtet sich an den Einzelmenschen; wenn sich eine Organisation wie die Internationale Gralsbewegung dazwischen schiebt, sollte man sich nicht wundern über die Worte Irmingards, die sie kurz vor ihrem Heimgang aufgeschrieben und für uns als Vermächtnis hinterlassen hat: 

 

"Jeder, der mit offenen Augen um sich schaut, muß erkennen, daß der größte Teil der Kreuzträger nicht die Erkenntnisse sich zu eigen gemacht hat, die in der Botschaft des HERRN enthalten sind. Mit Sorgen sehe ich die Folgen für Euch. Ihr haltet das Heilige Wort in den Händen, aber Ihr versteht es immer noch nicht, in ihm zu leben. Wie soll das Werk des HERRN die Hilfe für die Menschheit werden, wenn Ihr, die Ihr es schon besitzt, nicht versteht?"

 

Nach 70 Jahren >Internationale Gralsbewegung< sind Fragen zur Existenzberechtigung und geistigen Ausrichtung dieser zerstrittenen, erfolglosen und geistig erstarrten Organisation sowie ihrer Zweige überfällig!  

 

Denn offenbar ist das eingetreten, wovor Herr Alexander Bernhardt wiederholt gewarnt hatte:

 

            „Das Dunkel ist bemüht, in den Kern des Lichtgeschehens einzudringen,

             denn von dort aus kann es am meisten erreichen!“

 

Deshalb besteht Handlungsbedarf:
 

Die >Internationale Gralsbewegung< mit ihrem Personenkult und religiösen Strukturen muss aufgelöst werden!

 

Um Missverständnissen vorzubeugen sei gesagt, dass dieses Internetforum nicht die Aufgabe hat, Suchenden Antwort auf weltanschauliche Fragen im Sinne der Gralsbotschaft zu geben. Für eine umfassende Welterklärung auf der Grundlage von Schöpfungsgesetzen, die den Leser die verborgenen Zusammenhänge im Leben erkennen lässt und dadurch wertvolle Lebenshilfen bietet, wird die Gralsbotschaft >Im Lichte der Wahrheit< von Abd-ru-shin empfohlen.

 

Wulf-Dietrich Rose

Redaktion www.die-gralsbewegung.org

 

Besuche seit dem 1. Juli 2013