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Gralsbewegung - Quo vadis?

Der folgende Text wurde zuletzt am 3. Oktober 2022 aktualisiert.

 

Wie die Gralsbewegung zu einem erfolgreichen Geschäftsmodell für Sekten wurde

 

Tausende Leser und Bekenner der Gralsbotschaft >Im Lichte der Wahrheit< von Abd-ru-shin wurden in den letzten Jahrzehnten aus der geistig erstarrten und zerstrittenen >Internationalen Gralsbewegung< ausgeschlossen; zum Beispiel weil sie auf Fehlentwicklungen hingewiesen hatten und/oder die Leitung der Internationalen Gralsbewegung kritisiert hatten. Jedoch auch, wenn sie Aktivitäten auf der Basis der Gralsbotschaft entwickelten, um eine geistig lebendige Gralsbewegung mit zu gestalten, sich dabei aber nicht der selbsternannten Führung des Grales auf Erden und den Leitern der Internationalen Gralsbewegung unterstellten. Sie hatten übersehen, dass die Internationale Gralsbewegung die Deutungshoheit für die Gralsbotschaft für sich beansprucht und nun bestimmte, wie die Gralsbotschaft zu verstehen und umzusetzen ist. Denjenigen, die das nicht akzeptierten, wurde der Zugang zum Tempel der Gralsbewegung und damit die Teilnahmme an den hohen Feiern verwehrt.  

 

Nicht selten waren die engagierten Bekenner der Gralsbotschaft für den Rest ihres Lebens völlig verzweifelt und wurden

von denen gemieden, die - sagen wir es auf gut deutsch - ihren Mund gehalten haben, um weiter an den Andachten und Feiern teilnehmen zu dürfen und um in blinder Gefolgschaft in der Hierarchie der streng durchorganisierten Internationalen Gralsbewegung aufzusteigen.

 

Obwohl sich Abd-ru-shins Gralsbotschaft direkt an den Einzelmenschen richtet; Zitat: "da dieser durch eigenes Bemühen selbst zur notwendigen Erkenntnis kommen muss und kann, ohne dazu eine Organisation zu benötigen", hatte sich die an Macht und Spenden interessierte Internationale Gralsbewegung zwischen die Bekenner der Gralsbotschaft und die Gralsbotschaft geschoben. 
 

Herr Alexander Bernhardt, schwer krank, resigniert, überfordert mit seiner Aufgabe und nur noch dem Namen nach der Leiter der Internationalen Gralsbewegung, hatte diese Entwicklung erkannt und wiederholt gewarnt:

 

            „Das Dunkel ist bemüht, in den Kern des Lichtgeschehens einzudringen,

             denn von dort aus kann es am meisten erreichen!“

 

Doch da war es bereits zu spät, um die Weichen wieder in die richtige Richtung zu stellen! 

 

Eine durch und durch im Widerspruch zur Gralsbotschaft stehende >Kündung<angeblich aus der urgeistigen Ebene zur Feier am 17. August 1948 im Tempel auf dem Vomperberg anläßlich des Geburtstags von Frau Maria Bernhardt war quasi zur >Heiligsprechung< der Ehefrau des 1941 verstorbenen Verfassers der Gralsbotschaft und ihrer Tochter Irmingard Bernhardt benutzt worden. Diese von dunklen Kräften diktierte >Kündung< war eine Verhöhnung der Gralsbotschaft und ihres Verfassers im Tempel der Gralsbewegung auf dem Vomperberg! Das Ziel dunkler Kräfte war erreicht! Die Entwicklung der irdischen Gralsbewegung war in ihren Händen!

 

Die in dieser >Kündung< mit den einleitenden Worten "Höret die Worte, die ich Euch verkünden darf aus der Allmacht des Herrn Parzival-Imanuel:" geforderte blinde Gefolgschaft der >Kreuzträger< und Bekenner der Gralsbotschaft war maßgeschneidert für die Interessen der Ehefrau des Verfassers der Gralsbotschaft und ihrer Tochter Irmingard Bernhardt. Die zu >Goldkreuzern< und >Jüngern< berufenen loyalen Manager der Internationalen Gralsbewegung folgten der >Kündung<, ohne dieses Machwerk des Dunkels als solches zu erkennen - oder vielleicht doch? Durch diese Kündung konnten sie ihre persönliche Macht in leitenden Positionen der Internationalen Gralsbewegung weiter genießen und zu gut funktionierenden Seilschaften nach Stasivorbild ausbauen - allerdings nur solange sie fleißig genug Spenden und Nachlässe aus Erbschaften zur >Grals-Verwaltung Vomperberg< weiterleiteten - während Tausende angebliche Bekenner der Gralsbotschaft wegschauten, weghörten, schwiegen und spendeten! Feige ihre Überzeugung verratend, aber höflich und leise wagten einige Kreuzträger sachliche Kritik. Doch der Apostel Herbert Vollmann, der jahrzehntelang mit viel Raffinesse und einer unterentwickelten Wahrheitsliebe die sogenannte >Grals-Verwaltung Vomperberg< leitete, war durch sachliche Kritik auf der Grundlage der Gralsbotschaft nicht mehr erreichbar. Wer auf den Vomperberg mit der Illusion kam, dass dort die Gralsbotschaft von Abd-ru-shin so etwas wie eine Leitschnur war, wachte früher oder später ernüchtert auf, verließ den Vomperberg oder versuchte - nicht selten mithilfe von Psychopharmaka und psychiatrischer Langzeitbetreuung - das heuchlerische Theaterspiel weiter mitzumachen. 

Um diese Herrschaft dunkler Kräfte auf dem Vomperberg und in der verzweigten Internationalen Gralsbewegung über viele  Jahrzehnte gegen kritische Leser der Gralsbotschaft durchzusetzen, wurde der Geist der Gralsbotschaft von den Leitenden der Gralsbewegung und ihren Mitläufern ignoriert, verraten und verleugnet! Nicht selten mit dem Druck verwerflichster psychischer Erpressung, die mittelalterlicher Inquisition und Folter in nichts nachsteht!  Nach dem Motto: "Der Zweck heiligt die Mittel!" stellten viele der leitenden Berufenen, Jünger und Apostel der Internationalen Gralsbewegung ihren Machterhalt in den Vordergrund und die Gralsbotschaft beiseite! Ohnehin war die Abwehr und Unterdrückung von Kritikern in den eigenen Reihen, die die Gralsbotschaft als Grundlage für die Entwicklung der Gralsbewegung anmahnten sowie das erfolgreiche Spendenmanagement schon lange zur Hauptaufgabe der loyalen >Leitenden< in der Internationalen Gralsbewegung geworden. Wer die Förderung geistiger Entwicklung durch die Gralsbewegung suchte, wäre besser in die Wüste gegangen!

 

Die Spenden derer, die die Verwirklichung und Umsetzung der Ziele des Verfassers der Gralsbotschaft >Im Lichte der Wahrheit< unterstützen wollten, wurden von manchen Führungskräften missbraucht und privatisiert! Die undurchsichtige Spendenpraxis - an der ich eine Zeit lang selbst als Privatsekretär von Irmingard Bernhardt beteiligt war - wurde von Insidern zur gegenseitigen Erpressung und persönlichen Bereicherung genutzt. Die sogenannte >Grals-Verwaltung< auf dem Vomperberg erfüllte diesbezüglich keineswegs eine Kontrollfunktion - im Gegenteil; hinter der Eingangstür zur Grals-Verwaltung auf dem Vomperberg verschwanden die Spenden in einem >schwarzen Loch<! Unangenehme Fragen nach dem Verbleib der Millionen - und es geht um viele Millionen - hatten oft den Ausschluss aus der Internationalen Gralsbewegung und damit ein Verbot der Teilnahme an den Andachten und Feiern zur Folge.

 

Langjährige Leiter von Gralskreisen und Landesorganisationen der Internationalen Gralsbewegung wurden ihrer Ämter  enthoben, wenn sie sich weigerten, regelmäßig vertrauliche Berichte nach Stasiart zu verfassen, in denen speziell über solche Mitglieder der Gralsbewegung berichtet werden musste, die sich kritisch über die Grals-Verwaltung auf dem Vomperberg äußerten und die Verwendung der Spenden hinterfragten.     

 

Seit 1990 werden kaum noch Fragen nach der Verwendung der Spenden gestellt; wer will schon riskieren, vom >Amtsträger der Führung des Grales auf Erden< - wie Siegfried Bernhardt sich offiziell auf Schreiben der Grals-Verwaltung anmaßt - von der Teilnahme an den Feiern im Tempel der Gralsbewegung auf dem Vomperberg ausgeschlossen zu werden!

 

 

 

Der >Schwarze Löwe< -  Symbol der Herrschaft des Dunkels auf dem >Heiligen Berg<

vor der >Grals-Verwaltung Vomperberg< in der >Grals-Siedlung Vomperberg<

 

"Die Grals-Verwaltung Vomperberg gehört zum Besitz Bernhardt. Die dort tätigen Mitarbeiter sind

Angestellte der Firma Bernhardt, Vomperberg."....."Der Verantwortliche für die Grals-Verwaltung Vomperberg,
Siegfried Bernhardt, ist gleichzeitig auch Leiter der Internationalen Gralsbewegung.

Quelle: https://www.gralswerk.org/)

 

Die markenrechtlich geschützte >Gralsbewegung< - nur noch ein Unternehmensbereich der >Firma Bernhardt, Vomperberg< im Besitz der Familie Siegfried Bernhardt. 

 

Die Leitung der >Grals-Verwaltung Vomperberg< lag immer in den Händen des Verfassers der Gralsbotschaft beziehungsweise seiner Familie. Seit dem Jahr 1990 gehört die sogenannte >Grals-Verwaltung Vomperberg< durch fragwürdige Vorgänge aber rechtlich abgesichert zum Besitz der Familie Siegfried Bernhardt; wie im Internet (Stand 1. Juli 2022) unter http://www.gralswerk.org/ zu lesen ist: "Die Grals-Verwaltung Vomperberg gehört zum Besitz Bernhardt. Die dort tätigen Mitarbeiter sind Angestellte der Firma Bernhardt, Vomperberg." Zur Wahrung seiner geschäftlichen Interessen versuchte Siegfried Bernhardt (geb. Holzäpfel), dem Jünger Jürgen Sprick in einem Gerichtsverfahren die Verwendung der Bezeichnung „Internationale Gralsbewegung“ für die sogenannte >Sprickgruppe< zu  untersagen, weil dadurch seine eigenen geschäftlichen Interessen gefährdet seien. Der Kläger (Siegfried Bernhardt) habe den Namen „Gralsbewegung“ markenrechtlich schützen lassen. Der Beklagte Jürgen Sprick verstoße gegen Bestimmungen des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG).

 

Jürgen Sprick leitet seit vielen Jahren den zahlenmäßig größten Zweig der Internationalen Gralsbewegung, die sogenannte >Sprickgruppe<. Zu deren Entstehung schreibt WIKIPEDIA:


"1999 kam es wegen inhaltlicher, familiärer und finanzieller Auseinandersetzungen zu einer Spaltung der Bewegung, in deren Folge Schwaz in Tirol, Österreich, Sitz der Leitung der zahlenmäßig größeren Internationalen Gralsbewegung wurde." Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Gralsbewegung

 

Die Familie Bernhardt verfügt in der Schweiz unter anderem über die private >Stiftung Gralswerk<. Wie aus den offiziellen Dokumenten hervorgeht, fungiert Siegfried Bernhardt als Präsident des Stiftungsrates, seine Tochter Elisabeth Bernhardt ist Mitglied des Stiftungsrates und Siegfried Bernhardts jetzige Ehefrau Diane Catherine Bernhardt ist ebenfalls Mitglied des Stiftungsrates. Über Aktivitäten ist nichts bekannt, obwohl es offiziell heisst: "Zweck der Stiftung sind die Förderung von Religion, Bildung, Erziehung, Kunst, Kultur und Völkerverständigung auf der Grundlage des Gedankenguts des Werkes Im Lichte der Wahrheit Gralsbotschaft von Abd-ru-shin (Oskar Ernst Bernhardt) sowie die Verfolgung gemeinnütziger Zwecke."  Wie der Satzungszweck "Förderung von Religion auf der Grundlage der Gralsbotschaft" praktisch umgesetzt werden kann, ohne dabei gegen die klare Aussage Abd-ru-shins zu verstossen: "Ich will keine neue Religion gründen" ist der höheren Weisheit des durch Irmingard Bernhardt mit der >Führung des Grales auf Erden< beauftragten Präsidenten des Stiftungsrates überlassen. Aber darauf kommt es schon auch nicht mehr an. Zumal die Stiftung offenbar mehr den Interessen der Familie Bernhardt dienen soll als der Gralsbewegung. Denn sonst hätte man die entscheidenden Positionen der >Stiftung Gralswerk< auch mit Persönlichkeiten besetzt, die in der internationalen Gralsbewegung Vertrauen genießen. 

 

Man kann Siegfried Bernhardt nicht absprechen, dass er über ein hohes Maß an Raffinesse verfügt, um seine Ziele zu erreichen. Frau Maria Bernhardt hatte seinerzeit ihrem Sohn Alexander Bernhardt die >Führung in allen Angelegenheiten des Grales auf Erden< übertragen. Das bezog sich sowohl auf alle geistigen als auch auf alle irdischen Angelegenheiten. Irmingard Bernhardt übertrug diese Aufgabe an Siegfried Bernhardt mit den Worten:

 

„Ich übertrage hiermit die gesamte Führung des Grales auf Erden, also sowohl die geistige wie die irdische Leitung in allen Ländern der Erde, Herrn Siegfried Bernhardt, geb. am 1. 7. 1955 in Calw (BRD)."

 

Wer für Feinheiten ein Ohr hat, kann darin einen großen Unterschied erkennen und fragt sich vielleicht, wie kann die Führung des Grales aus der Gralsburg auf den Vomperberg umziehen? Und dann auch noch zu Siegfried Bernhardt, dessen Stärken eher woanders als auf geistigem Gebiet liegen. Es stellt sich natürlich auch die Frage, ob Parzival, der in der Gralsbewegung und laut Gralsbotschaft als >Gralskönig< benannt wird, damit einverstanden war, dass Irmingard Bernhardt ihm die >Führung des Grales auf Erden< entzogen hat und ihrem Schwiegersohn übertragen hat. Im Hinblick auf die Übertragung der >Führung des Grales auf Erden< durch Irmingard Bernhardt an Siegfried Bernhardt müsste man noch viele weitere Fragen stellen, doch dann würde von der >Gralsbewegung auf Erden< nicht mehr viel übrig bleiben!

 

Siegfried Bernhardt ging inzwischen noch einen Schritt weiter und ermächtigte sich selbst offiziell zum >Amtsträger der Führung des Grales auf Erden<; man könnte fragen, warum nicht gleich >Stellvertreter Parzivals auf Erden<? Er setzte in den internen Machtkämpfen der Gralsbewegung rücksichtslos seine Eigeninteressen durch und fügte damit der Sache des Grales größten Schaden zu. Dennoch hält er sich schon erstaunlich lange an der Macht über die internationale Gralsbewegung, inklusive der Aneignung der Grals-Siedlung Vomperberg und weiteren erheblichen Vermögenswerten. Den schlechten Ruf, den er sich dabei erworben hat - Erbschleicher und Hochstapler sind noch die nettesten Bezeichnungen - gleichen immer noch genug ebenso blinde wie fanatische >Kreuzträger< aus, die diesem Lügner und Betrüger seit Jahrzehnten huldigen - Gralsbotschaft ade! 

 

Irmingard Bernhardt, die ihn am 8. Mai 1990 aus familiären Gründen mit der "Führung des Grales auf Erden" beauftragt hat, würde sich im Grabe umdrehen, wenn sie erfahren würde, welchen Schaden ihr von ihr intern als >Lapp< bezeichneter  Schwiegersohn Siegfried Bernhardt aufgrund ihrer Bevollmächtigung in der Gralsbewegung angerichtet hat. Die aus guten Gründen nur für Kreuzträger bestimmte Schrift: >Gründe für die Trennung von internationaler Gralsbewegung und Siegfried Bernhardt<; herausgegeben vom >Verein zur Verwirklichung des Gralswissens von Abd-ru-shin< und zu beziehen über die Internationale Gralsbewegung, Marktstraße 19, 6130 Schwaz, Österreich. E-Mail: office@internationale-gralsbewegung.org ist hier sehr aufschlussreich. Diese Schrift soll zwar entsprechend der Ankündigung der Verfasser "den Kreuzträgern - auch später Hinzukommenden - eine sachliche Grundlage zur eigenen Prüfung bieten", soll aber wohl in erster Linie helfen, den verblassten und verdunkelten Heiligenschein der höchsten Berufenen in der Gralsbewegung und Gegnern von Siegfried Bernhardt aufzupolieren! Diese Schrift im bewährten Stil der Rechtsberater der Internationalen Gralsbewegung mag juristisch gerade noch so durchgehen, ein der Wahrheit verpflichteter >Verein zur Verwirklichung des Gralswissens von Abd-ru-shin< sollte mit dieser Geschichtsfälschung jedoch nichts zu tun haben! Diese Schrift mag jedoch eines Tages als Drehbuchvorlage für eine tragische Komödie in Bayreuth nützlich sein! Oder vielleicht auch nur für ein Schmierentheater! 

 

Die geistige und irdische Entwicklung der Gralsbewegung wird schon lange nicht mehr wie zu Abd-ru-shin´s Zeiten von politisch oder religiös motivierten Organisationen und Personen behindert, sondern durch die selbstherrliche angebliche >Führung des Grales auf Erden< fehlgeleitet, die sich nicht an der Gralsbotschaft orientiert sondern vor allem die Mehrung und Sicherung des Familienvermögens professionell betreibt. Man lernt schließlich aus der Vergangenheit. Denn als Irmingard Bernhardt 1985 ihrer Adoptivtochter Claudia-Maria Bernhardt ihren gesamten Nachlass hinterließ - der fast ausschließlich durch Spenden und Nachlässe der Bekenner der Gralsbotschaft sowie durch deren jahrzehntelanger Arbeit am Aufbau der Gralssiedlung Vomperberg entstanden war - hatte sie die Sicherung des Familienbesitzes jahrelang  vernachlässigt. Sie war unter anderem durch ihren unbekümmerten Umgang mit Spenden auch innerhalb ihrer Famile erpressbar geworden und so wanderten Millionenbeträge aus dem Spendenaufkommen in die Taschen ihr nahestehender Menschen und von Kreuzträgern, denen sie vertraut hatte. 

 

Die Internationale Gralsbewegung ist schon lange eine Sekte mit einem ausgeprägten Personenkult; initiert und zur persönlichen Bereicherung genutzt von den Nachkommen des Verfassers der Gralsbotschaft - bis heute! Das in Jahrzehnten durch Spenden und Erbschaften eigentlich einer Gralsbewegung im Sinne des Verfassers der Gralsbotschaft zugedachte Vermögen in Form von Millionenbeträgen, Grundbesitz, Gebäuden, Wertpapieren, Firmenbeteiligungen usw. ist durch Lug und Trug - jedoch rechtlich abgesichert - in den Privatbesitz der Familie Bernhardt bzw. ihrer Stiftung und ihren Unternehmen gelangt. 

 

Ergebnisse aus der Umsetzung und Anwendung der wertvollen wissenschaftlichen Grundlagen, die der Verfasser der Gralsbotschaft >Im Lichte der Wahrheit< in seinem Werk hinterlassen hat, muss man in der Internationalen Gralsbewegung auch fast einhundert Jahre nach der Veröffentlichung der ersten Teile der Gralsbotschaft mit der Lupe suchen. Doch diese Aufgabe stand offenbar noch nie im Vordergrund!

 

Abd-ru-shin schreibt in seiner Gralsbotschaft, dass aus jedem seiner Vorträge durch dafür Berufene ganze Bücher entstehen können. Viele Bekenner der Gralsbotschaft, die nicht nur Bücher auf der Grundlage des ihnen durch die Gralsbotschaft zugänglichen Wissens verfasst haben, sondern dieses Wissen in ihre berufliche Tätigkeit, in Forschung, Wissenschaft, Kunst, Wirtschaft und Gesellschaft integriert haben, wurden aus der Gralsbewegung ausgeschlossen, weil sie sich weigerten, die von ihnen zum Zweck der Umsetzung des Wissens aus der Gralsbotschaft gegründeten Unternehmen, Institute, Stiftungen und Organisationen denen zu unterstellen, die die organisierte und vorgeblich "offizielle" Gralsbewegung beherrschen. Ihre angebliche Ermächtigung und Deutungshoheit für die Gralsbotschaft >Im Lichte der Wahrheit< von Abd-ru-shin wurde von der Gralsverwaltung Vomperberg und der Stiftung Gralsbotschaft auf der Grundlage eines immer wieder behaupteten, rechtlich jedoch garnicht bestehenden Urheberrechts an der Gralsbotschaft mit Maßnahmen in Anspruch genommen, die mittelalterlicher Folter der Kirche nahekommen. Und zwar auch noch Jahrzehnte nach der eindeutigen Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der Republik Brasilien. (Quelle: Rechtstreit zu den Urheberrechten an der Gralsbotschaft)

 

In den letzten Jahrzehnten sind in der Internationalen Gralsbewegung Rahmenbedingungen entstanden, die ihre Mitglieder daran hindern, sich geistig und irdisch so zu entfalten, wie es Abd-ru-shin in seiner Gralsbotschaft >Im Lichte der Wahrheit< fordert. Und nicht nur für die Mitglieder der Gralsbewegung sondern auch für jeden suchenden Leser der Gralsbotschaft sind die derzeitigen Organisationen der Gralsbewegung ein Hindernis geworden. Menschen, die geistige Hilfe suchen, werden angezogen durch die Gralsbotschaft und geraten ahnungslos in organisatorische Strukturen der Internationalen Gralsbewegung, in denen ihre geistige Entwicklung und Aktivität in vorgegebenen Kanälen missbraucht wird.

 

Hätte man sich an der Gralsbotschaft orientiert, wäre das nicht passiert! Denn der Verfasser der Gralsbotschaft >Im Lichte der Wahrheit< hatte weder die Absicht, eine Sekte oder eine Religion zu gründen, noch einer solchen führend vorzustehen. Abd-ru-shin hat immer wieder betont, dass sich seine Gralsbotschaft an den Einzelmenschen wendet.

 

Doch schon bald nach dem Tod Abd-ru-shins Ende 1941 und dem Kriegsende ignorierten Menschen aus dem früheren engsten Kreis um Abd-ru-shin seine auch notariell beglaubigten Erklärungen und gründeten gegen seinen erklärten Willen die >Internationale Gralsbewegung<. Damit wurde der Grundstein für eine Fehlentwicklung gelegt, wie sie aus der Geschichte aller Religionen zu allen Zeiten bekannt ist.

 

Mit der Gründung der >Internationalen Gralsbewegung<, für die es laut Gralsbotschaft überhaupt keinen Bedarf gibt, begann die Kraft, die Menschen durch die Gralsbotschaft zugänglich wird, in falsche Kanäle zu fließen.  Aber das war im Prinzip schon immer so wenn sich Organisationen zwischen Gott und den Menschen etablieren. Ihr Hauptziel war und ist schon immer, ihre eigene Macht auszubauen; dabei werden die vorgeschobenen ideellen Ziele auch schon mal schmerzlos geopfert! Die >Internationale Gralsbewegung< ist in dieser Hinsicht keine Ausnahme.

 

Viele Bekenner der Gralsbotschaft scheuen sich bisher, offen über ihre Seelennöte zu sprechen, die dadurch entstanden sind, dass das Verhalten mancher Führungskräfte in den verschiedenen, untereinander zerstrittenen Zweigen der Gralsbewegung im Widerspruch steht zu dem, was der Verfasser der Gralsbotschaft von denen verlangt, die in seinem Sinne zu handeln vorgeben. Doch auch der an die Mitglieder der Gralsbewegung gerichtete Vorwurf einer geistig trägen "Duckmäusermentalität" ist berechtigt, weil sie ein Verhalten ihrer >Leitenden< zugelassen und gefördert haben, das sich nicht an der Gralsbotschaft orientiert. Von den weltweit schätzungsweise 40.000 Anhängern der internationalen Gralsbewegung treten nur wenige von ihnen mit deutlichen Worten für ihre Überzeugung ein. Sie begründen dies mit Hinweis auf die Gralsbotschaft, die angeblich verlangt, dass Kritik nur auf sachliche Argumente beschränkt sein soll. Wie weit man damit gekommen ist, kann jeder sehen der sich nichts vormachen will!

 

Während manche Völker ihre korrupten Diktatoren aus dem Palast jagen, huldigen viele >Kreuzträger< ihrem durch Lug und Trug an die Macht über den >Heiligen Berg< gekommenen Führer!  

 

Imanuel persönlich oder eine Strahlungsverbindung?

 

In der Gralsbewegung wird überwiegend die Meinung vertreten, dass der Gottessohn Imanuel in Abd-ru-shin, dem Verfasser der Gralsbotschaft inkarniert war; Abd-ru-shin und Imanuel sozusagen identisch waren. Zu dieser Annahme hat Abd-ru-shin maßgeblich selbst beigetragen. Sei es durch Aussagen in seiner Gralsbotschaft von 1931 (Seite 567) oder den Nachklängen von 1934  (Seite 54). Nicht zuletzt aber dadurch, dass Abd-ru-shin die von seinen Anhängern ersehnten Worte sprach: „Ich bin’s! Imanuel“. 

Im Widerspruch dazu stehen Imanuel betreffende Erklärungen in der Gralsbotschaft >Im Lichte der Wahrheit< von Abd-ru-shin selbst, denen zufolge kein Menschengeist die Lichtkraft in der Nähe Imanuels ertragen würde. Eine persönliche Anwesenheit Imanuels auf der Erde würde also zur sofortigen Auslöschung der Menschheit führen. Schon aus diesem Grund kann Imanuel nicht in Abd-ru-shin bzw. Oskar-Ernst Bernhardt inkarniert gewesen sein.

 

 

 

Abd-ru-shin hat sein Bekenntnis "Ich bin´s, Imanuel" einige Jahre später zurück genommen und dies durch Änderungen seiner >Gralsbotschaft letzter Hand< kurz vor seinem Erdentod auch dokumentiert; wie dies zum Beispiel im Vortrag: ES  WERDE  LICHT! erkennbar ist. Während es noch 1934 hieß: 

 

"Abdrushin war also Parzival und deshalb auch Imanuel durch die weitergeführte unmittelbare Strahlungsverbindung," ist in späteren Ausgaben im gleichen Vortrag zu lesen:

 

"Abd-ru-shin war also Parzival durch die weitergeführte unmittelbare Strahlungsverbindung".

 

Obwohl Abd-ru-shin auch hier ganz klar von einer Strahlungsverbindung spricht, wurde dennoch weiter an dem Irrglauben festgehalten, dass Abd-ru-shin der verheißene Gottessohn Imanuel war. (https://www.die-gralsbewegung.org/abd-ru-shin-s-leben-und-wirken/)  Nicht zuletzt weil es den Marktwert einer Sekte in deren Konkurrenzkampf anhebt! 

 

Und so ist eine Internationale Gralsbewegung entstanden, deren Selbstverständnis und Organisationsstruktur auf einem Personenkult aufbaut, der sich auf  Abd-ru-shins später zurück genommene Worte beruft: "Ich bin´s, Imanuel". Die loyalen >Leitenden< der Internationalen Gralsbewegung nutzen die ihnen durch dieses Bekenntnis gegebene Macht mit der Begründung, dass sie von einer dazu berufenen Führung eingesetzt wurden, die in der Hierarchie der Gralsbewegung durch Abd-ru-shin, dem Gottessohn Imanuel eingesetzt wurde. Wer die selbstherrliche Macht der höheren Führungsebene infrage stellte, wurde aus der Internationalen Gralsbewegung ausgeschlossen und fortan von den gehorsamen Mitgliedern der Internationalen Gralsbewegung wie die Pest gemieden. Denjenigen, die dennoch Kontakt zu den >Ausgeschlossenen< beibehielten, wurde ebenfalls mit ihrem Ausschluss aus der Internationalen Gralsbewegung gedroht, der dann auch oft vollzogen wurde!  

 

Abd-ru-shins Gralsbotschaft >Im Lichte der Wahrheit< richtet sich an den Einzelmenschen!

 

Über sein Ziel sagte Abd ru shin im Jahre 1936:

 

„Mein Ziel ist geistiger Art! Aber ich bringe keine neue Religion, will keine neue Kirche gründen, ebensowenig irgend eine Sekte, sondern ich gebe in aller Einfachheit ein klares Bild des selbsttätigen Schöpfungswirkens, das den Willen Gottes trägt, woraus der Mensch deutlich zu erkennen vermag, welche Wege für ihn gut sind.“

 

Wenn eine Organisation wie die Internationale Gralsbewegung für sich in Anspruch nimmt, "alle Menschen, gleich welcher Sprache, Rasse oder Nation, die sich zu dem Gedankengut der Gralsbotschaft >Im Lichte der Wahrheit< bekennen, zu vertreten" und sich dabei nicht an der Gralsbotschaft orientiert, täuscht sie nur vor, eine Aufgabe im Sinne des Verfassers der Gralsbotschaft zu erfüllen! Nach 70 Jahren >Internationale Gralsbewegung< sind deshalb kritische Fragen zur Existenzberechtigung und geistigen Ausrichtung dieser zerstrittenen, erfolglosen und geistig erstarrten Organisation überfällig! Doch eigentlich bedarf es keiner Fragen und Antworten mehr, denn es liegen genug beweiskräftige Fakten dafür auf dem Tisch, dass die angebliche >Führung des Grales auf Erden< und die >Internationale Gralsbewegung< das Gedankengut der Gralsbotschaft >Im Lichte der Wahrheit< von Abd-ru-shin seit Jahrzehnten vor allem kommerziell nutzt, aber nicht praktiziert! 

 

Die Internationale Gralsbewegung muss sich von allen religiösen Strukturen sowie jeglichem religiösen Personenkult lösen und auf organisatorische Aufgaben beschränken; oder besser noch, vollständug aufgelöst werden!

 

Der geistige Wert der vom selbsternannten >Amtsträger der Führung des Grales auf Erden< oder in seinem Auftrag durchgeführten Berufungen zu Jüngern und der Versiegelungen ist ohnehin mehr als fraglich!

Gott lässt sich nicht mit schmutzigen Händen dienen!

 

Und natürlich müssen auch personelle Konsequenzen gezogen werden. Es geht nicht, dass diejenigen, die jahrzehntelang aktiv oder untätig daran beteiligt waren, dass der >Heilige Berg< in falsche Hände gelangen konnte, immer noch leitende Funktionen in der verzweigten Internationalen Gralsbewegung einnehmen und religiöse Handlungen im Namen des Grales vornehmen!

 

Um Missverständnissen vorzubeugen sei gesagt, dass dieses Internetforum nicht die Aufgabe hat, Suchenden Antwort auf weltanschauliche Fragen im Sinne der Gralsbotschaft zu geben. Für eine umfassende Welterklärung auf der Grundlage von Schöpfungsgesetzen, die den Leser die verborgenen Zusammenhänge im Leben erkennen lässt und dadurch wertvolle Lebenshilfen bietet, wird die Gralsbotschaft >Im Lichte der Wahrheit< von Abd-ru-shin empfohlen.

 

Wulf-Dietrich Rose

Redaktion www.die-gralsbewegung.org

 

Besuche seit dem 1. Juli 2013