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Die organisierte Gralsbewegung

Abd‑ru‑shin hatte weder die Absicht, eine neue Kirche, eine Sekte oder eine Religion zu gründen, noch einer solchen führend vorzustehen. Seine Gralsbotschaft richtet sich an den Einzelmenschen, da dieser durch eigenes Bemühen selbst zur notwendigen Erkenntnis kommen muss und kann, ohne dazu eine Organisation zu benötigen. 

 

Worte lrmingards, die sie kurz vor ihrem Heimgang aufgeschrieben und als Vermächtnis hinterlassen hat. HIER

 

In seiner Schrift >Die freie Gralsbewegung< analysiert Herr Alexander Krause, wie es dazu kommen konnte, dass die sogenannte >offizielle< Gralsbewegung wie im Schnelllauf der Geschichte in wenigen Jahrzehnten die Fehler wiederholt hat, welche alle Religionen zu allen Zeiten prägten.

 

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Die organisierte Gralsbewegung

 

Mit der Verbreitung der Gralsbotschaft gab es bald Personen, die ein Leben im Sinne des in der Gralsbotschaft dargelegten Schöpfungswissens führen wollten. Zur Verwirklichung dieser Absicht wurden Organisationen und freie Zusammenschlüsse geschaffen, die die Wurzeln der organisierten Gralsbewegung bildeten.

 

Diese organisierte Gralsbewegung besteht im wesentlichen aus zwei großen Lagern, die, wie es Alexander Krause in seiner Schrift: >Am Ende kam das Wort.< beschreibt:

 

„…. einander nichts schenken, einander vor Gericht bekämpfen und die einander jeweils das Recht absprechen, Gralshandlungen, insbesondere Versiegelungen vorzunehmen. Die Anhängerschaft bei der einen Seite führt recht rasch zum Ausschluss bei der anderen Seite. Wie im Zeitraffer haben also auch die Gralsvereinigungen die Geschichte der Kirchen nachvollzogen und spätestens jetzt, nach dem Schisma, nachdem nun ein Papst und ein Gegenpapst auf ihrem Thron sitzen, müsste doch den Anhängern ein Licht aufgehen, dass das alles grundlegend falsch ist: Die Idee einer vereinsmäßig organisierten Gralsbewegung steht der Gralsbotschaft diametral entgegen!“

 

Im Laufe der Zeit haben sich in vielen Ländern Zweige der Gralsbewegung gebildet, in denen Andachtshallen nach dem Vorbild in der Grals-Siedlung auf dem Vomperberg in Tirol errichtet wurden, wie z.B. in Kanada, der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Holland, Kongo und Nigeria. Doch geht nach dem Willen Abd-ru-shins aus der Gralsbotschaft keine neue Religion und keine Sekte hervor.

 

Die Verbreitung der Gralsbotschaft und die Durchführung von Andachten und Gralsfeiern, Vortragsveranstaltungen, Lesungen, Gesprächsabenden, Seminaren, Kinder- und Jugendveranstaltungen, Kunstausstellungen, Konzerten und anderem mehr sind die Hauptanliegen der sogenannten >Internationalen Gralsbewegung<.

 

Zur Unterstützung entstand mit der Zeit eine Organisationsstruktur mit örtlichen Gralskreisen in etwa fünfzig Ländern. Die Gralskreise, als die lokalen Elemente der nationalen Gralsbewegungen, sind freie Zusammenschlüsse und haben keine juristische Form. Ihre Aufgabe ist es vor allem, die sonntäglichen Andachten für Bekenner der Gralsbotschaft zu gewährleisten und deren Bemühungen im Sinne der Gralsbotschaft zu unterstützen.

 

Viele regionale Gralskreise haben sich zu nationalen Zweigen der Gralsbewegungen zusammengeschlossen, die wiederum die internationale Gralsbewegung bilden. Den Leitenden der Gralskreise, der nationalen Gralsbewegungen und den Leitern der Zweige der internationalen Gralsbewegung obliegt es, die genannten Aufgaben zu fördern und zu koordinieren.

 

Eigentümer der Andachtsstätten und Tempel in den Gralskreisen sind in der Regel selbständige gemeinnützige Vereine und Stiftungen in den einzelnen Ländern. Hier finden Sie eine Bildergalerie mit Beispielen von Andachtsstätten: 

https://internationale-gralsbewegung.org/de/gralsbewegung-andachtsstaetten.php

 

Daneben sind Verlage zur Verbreitung der Gralsbotschaft und ergänzender Literatur tätig.

 

Die Gesamtzahl der Bekenner der Gralsbotschaft, die zur Gralsbewegung in engerer Beziehung stehen, wird auf etwa 40.000 geschätzt. Sie leben in Europa (ca. 9.000), aber auch in allen anderen Erdteilen, besonders in verschiedenen Ländern Afrikas. Die Zahl der Bekenner im weiteren Sinne dürfte erheblich höher sein. Das lässt der Verkauf von über

1 Million Exemplaren der Gralsbotschaft weltweit vermuten.

 

Abd-ru-shins Werk »Im Lichte der Wahrheit – Gralsbotschaft«, wurde inzwischen in 16 Sprachen übersetzt und ist in etwa 90 Ländern der Welt erhältlich.

 

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Auseinandersetzungen in der organisierten Gralsbewegung

 

Konnte man in den ersten Jahrzehnten der Internationalen Gralsbewegung noch davon ausgehen, dass hier unter einer dazu fähigen geistigen Führung ein Aufbau im Sinne der in der Gralsbotschaft von Abd-ru-shin erklärten Schöpfungsgesetze eingeleitet wird, so wurden angesichts der späteren Entwicklung der Gralsbewegung immer häufiger ernsthafte Fragen laut, ob die Organisationen, Vereine und Unternehmen, die sich zur Gralsbewegung zählen, noch ihrem Namen gerecht werden.

 

Nachdem die Internationale Gralsbewegung über Jahrzehnte Sammelpunkt für viele Bekenner der Gralsbotschaft war, kam es 1998 zu einer Spaltung der Bewegung, die zu einer Trennung zwischen der von Herrn Siegfried Bernhardt geleiteten Grals-Verwaltung Vomperberg und dem größten Teil der internationalen Gralsbewegung führte.

 

Rechtsträger der Bezeichnung „Internationale Gralsbewegung“ ist der „Verein zur Verwirklichung des Gralswissens von Abd-ru-shin, Vomperberg“ mit Sitz in Schwaz/Tirol. (http://www.internationale-gralsbewegung.org/). Der Obmann dieses Vereins, Herr Jürgen Sprick, leitet derzeit die Internationale Gralsbewegung.

 

Als Siegfried Bernhardt mit dem Ableben seiner Ehefrau im April 1999 Eigentümer der Grals-Siedlung geworden war, erklärte er sinngemäß am 6. Oktober 1999, dass diejenigen der Grals-Siedlung ferne bleiben sollten, die seine Person, seine Familie und seine Aufgabe nicht bejahen können. In der Konsequenz ist für alle, die dieser persönlichen Anerkennungsforderung nicht entsprechen wollen, der Weg zur Grals-Siedlung Vomperberg und damit auch zum dortigen Tempel versperrt.

 

Bereits am 1.12.1998 hatte Siegfried Bernhardt geäußert, „die Internationale Gralsbewegung als Organisation ist aufzulösen.“ Dennoch gründete er mit einigen anderen Personen im Jahr 2001 einen Verein mit der Namensbezeichnung „Internationale Gralsbewegung“. Mithilfe dieser Vereinigung versuchte er, Jürgen Sprick zu untersagen, die Bezeichnung „Internationale Gralsbewegung“ zu verwenden, da sein Verein Inhaber dieses Namens sei.

 

In dem im Februar 2002 angestrengten Gerichtsverfahren wurde zudem behauptet, Jürgen Sprick beeinträchtige mit der rechtswidrigen Namensanmaßung „Internationale Gralsbewegung“ geschäftliche Interessen des Klägers. Der Kläger habe den Namen „Gralsbewegung“ markenrechtlich schützen lassen. Der Beklagte Jürgen Sprick greife durch die Verwendung der Bezeichnung „Internationale Gralsbewegung“ auch in das Markenrecht des Klägers ein und verstoße damit gegen zwingende Bestimmungen des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG).

 

Die beim Landesgericht in Innsbruck eingebrachte Klage gegen Jürgen Sprick wurde in allen drei Instanzen abgewiesen. Das in dieser Sache endgültige Urteil des Obersten Gerichtshofs der Republik Österreich erging am 18. November 2003. (OGH Urteil vom 18.11. 2003 / Gralsbewegung)

 

Die seit Jahrzehnten bestehende Internationale Gralsbewegung lehnt Verbindungen zu Siegfried Bernhardt und den Einrichtungen ab, die unter seinem Einfluss stehen. Das sind die Grals-Verwaltung Vomperberg, das von ihm so benannte „Gralswerk“ (www.gralswerk.org), die „weltweite Gralsbewegung“ und der von ihm 2001 mit gegründete Verein mit der Bezeichnung „Internationale Gralsbewegung“.

 

Parallel zu diesen Zweigen der offiziellen Gralsbewegung gibt es in den meisten Ländern juristische Personen (je nach Rechtslage als Stiftungen, Vereine o.ä.), die Einrichtungen der Gralsbewegung u.a. durch Spenden wirtschaftlich tragen und sichern. In Deutschland ist das die „Grals-Verwaltung für Deutschland", (www.gralsbewegung.de) in Österreich „Der Verein zur Förderung des Gralsgedankens", (www.gralsbewegung-oesterreich.at) in der Schweiz die „Stiftung zur Verbreitung der Gralsbotschaft". (www.gral.ch).

 

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Kritik an der organisierten Gralsbewegung

 

Ein Schwerpunkt der seit Jahrzehnten anhaltenden Kritik an den offiziellen Gralsbewegungs-Vereinen bezieht sich auf die von vielen Leitenden geübte Ansicht und Praxis, dass, wer sich nicht nach ihren Anweisungen richtet, angeblich auch die Gralsbotschaft und die übergeordnete Leitung der Gralsbewegung infrage stellt und also automatisch nur vom Bösen sein kann.

 

Klärende Anfragen, offen bekundete Zweifel, Skepsis, Ablehnung von Personenkult, Personenverehrung, Fremdbestimmung und geistiger Belehrung, Mangel an gutgläubigem Vertrauen, Kritik an der Organisation und deren  Träger etc., werden von der Leitung als Angriff oder Aufstand gewertet und entsprechend geahndet. Die Organisation  zeigt in erschreckenden Maße die Unfähigkeit, mit Kritik umzugehen. Es werden Feindbilder geschaffen, die man belasten und an denen man sich durch seine Macht selber bestätigen und hervorheben kann, allerdings nur im Rahmen der Organisation und nicht im Sinne des GRALS. Es sei denn, der GRAL wird mit der Organisation verwechselt.

 

Die organisierte offizielle >Gralsbewegung< hat sich als richtende und verurteilende Instanz zwischen das lebendige WORT und die Menschen geschoben, wie das jede Sekte tut. Das Hauptmerkmal einer Sekte liegt ja im totalitären Absolutheitsanspruch einer persönlich vereinnahmten, hierarchisch strukturierten Wahrheit, mit delegierbarer Befugnis

und stellvertretender Verantwortung.

 

Kritik an Leitenden der offiziellen Gralsvereine wird oft mangels überzeugender sachlicher Gegenargumente mit dem Argument zurück gewiesen, dass die Kritik auf mangelnder Kenntnis der Gralsbotschaft beruht und es dem Kritiker an Vertrauen in die Leitung des Gralskreises fehlt. Schließlich sei die Einsetzung der mit der Leitung des Gralskreises beauftragten Person durch einen seinerzeit von Fräulein Irmingard berufenen Jünger erfolgt, den man doch wohl nicht infrage stellen werde. Will man das doch, dann erfährt man, das Kritik an diesem Jünger eigentlich Kritik an Fräulein Irmingard sei, da sie ihn in ihrer Weisheit für geeignet gehalten hat, die ihm anvertraute Aufgabe zu erfüllen.

 

Als Rückendeckung für diese Argumentation wird eine Erklärung von Fräulein Irmingard vom 20. März 1988 verwendet:

 

„Als Leiterin der internationalen Gralsbewegung unterstehen alle Gralsbewegungen in den Ländern meinem Schutz. Herabsetzende Angriffe gegen einzelne Gralsbewegungen oder deren von mir eingesetzten Landesleitern, oder bösartige Unterstellungen, welche die menschliche Würde der davon Betroffnen verletzen, richten sich deshalb auch gegen mich. In solchen Fällen sollte sich niemand beklagen, wenn daraus die Folgerung gezogen wird, dass die Betreffenden nicht mehr an Andachten und Feiern teilnehmen können.“

 

Diese Erklärung von Fräulein Irmingard wird seither dehnbar wie Gummi je nach Bedarf noch immer zur Erzwingung von Zugeständnissen aller Art und zur Abwendung jeglicher Kritik verwendet. So wurden Leiter von Gralskreisen sinngemäß mit folgenden Worten unter Druck gesetzt:

 

„Wenn sie dieser Anweisung des Leiters der Gralsbewegung Deutschland nicht exakt Folge leisten, dann stellen Sie sich damit gegen Fräulein Irmingard, die den Jünger, Herrn ……. eingesetzt hat. Und wer sich gegen Fräulein Irmingard stellt, ist als Leiter eines Gralskreises nicht geeignet.“

 

In ähnlicher Weise wurde diese Vorgehensweise tausendfach benutzt, um Kritiker „auf Linie“ zu bringen und Machtmißbrauch im Namen des Grales zu betreiben!

 

Denn wer will bei dieser anscheinend logischen Schlussfolgerung als jemand dastehen, der sich gegen Fräulein Irmingard stellt? Mit dieser erfolgreich angewendeten Methode wurde Fräulein Irmingard schon immer zum Alibi für allerlei Eigeninteressen der >Leitenden< der offiziellen Gralsbewegung missbraucht, die so ihre eigene Verantwortung auf Fräulein Irmingard übertragen wollten und Kritiker mundtot machten.

 

Diese seit Jahrzehnten bewährte Methode funktionierte natürlich nur, weil man um Fräulein Irmingard einen heuchlerischen aber zweckdienlichen Personenkult betrieben hat, indem man ihr quasi den Status einer Göttlichkeit unterstellte. Dieser gefährliche Personenkult hat frühe Wurzeln:

 

An Herrn Hans von der Crone (Apostel Imanuels) schrieb Abd-ru-shin:

 

„Es ist eigenartig; ich habe nie ein Wort gesagt, dass Fräulein Irmingard göttlich ist – und trotzdem gibt es viele Kreuzträger, die das glauben. Woher leiten diese Menschen solchen Glauben ab? Ich bin froh, dass ich alles geschrieben habe, was für die Menschen zu wissen notwendig ist; sonst würde schon kurze Zeit nach meinem Fortgang von dieser Erde eine Irrlehre erstehen!“

 

In diesem Zusammenhang schreibt Herr O. in seiner Schrift: >Fräulein Irmingard<:

 

„Das derzeit verstärkte Bemühen der jetzigen Leiter der Gralsbewegungen, die Person von Fräulein Irmingard in besonderer Weise als Rechtfertigung für ihre eigene Stellung in den Mittelpunkt des Kreuzträgerbewusstseins zu bringen, bedarf einer dringend notwendigen Aufklärung.

 

Das Bestreben zeigt sich gerade darin, alle Entscheidungen von Fräulein Irmingard denen des HERRN gleichzusetzen, so als hätte ER sie selbst getroffen, um so den Anspruch auf „Unfehlbarkeit“ zu erheben.

 

Eine solche, von diesen „Führern“ gesteuerte Absicht schafft die Grundlagen für die falsche Zielsetzung in der Handlungs- und Vorgehensweise der beiden irdischen Organisationen „Gralsbewegung“. Damit wurde auch schon in der Vergangenheit Fräulein Irmingard zum Alibi für deren Eigeninteressen missbraucht, auf die sie damit auch ihre eigene Verantwortung übertragen.

 

So wird Fräulein Irmingard auch nachträglich mit allen daraus abgeleiteten Fehlentscheidungen und ihre persönlichen Bemühungen um die Sache des Grales mit Unrecht belastet und entstellt.“

 

Viele Bekenner der Gralsbotschaft scheuen sich bisher, offen über ihre Seelennöte zu sprechen, die dadurch entstanden sind, dass das Verhalten mancher Führungskräfte in der Gralsbewegung im Widerspruch steht zu dem, was der Verfasser der Gralsbotschaft von denen verlangt, die in seinem Sinne zu handeln vorgeben. Doch auch der an die Mitglieder der Gralsbewegung gerichtete Vorwurf einer geistig trägen "Duckmäusermentalität" ist berechtigt, weil sie

ein Verhalten ihrer >Leitenden< zugelassen und damit gefördert haben, das sich nicht an der Gralsbotschaft orientiert. 

 

Tausende wurden in den letzten Jahrzehnten aus den verschiedenen Zweigen der >offiziellen Gralsbewegung< ausgeschlossen; zum Beispiel weil sie auf Fehlentwicklungen hingewiesen haben und/oder Leitende der Gralsbewegung kritisiert haben. Jedoch auch, wenn sie Aktivitäten auf der Basis der Gralsbotschaft entwickelten, um eine geistig lebendige Gralsbewegung mit zu gestalten, sich dabei aber nicht der offiziellen Leitung unterstellten. Nicht selten waren diese Menschen für den Rest ihres Lebens völlig verzweifelt und wurden von denen gemieden, die - sagen wir es auf gut deutsch - ihren Mund gehalten haben und dafür weiter an den Andachten und Feiern teilnehmen durften.

 

Die Wahrheit ist dabei auf der Strecke geblieben!  Nicht selten unter dem Druck verwerflichster psychischer Erpressung, die mittelalterlicher Inquisation und Folter in nichts nachsteht!

 

Wer den Unwillen der Führung oder ihrer Bevollmächtigten erregt, gilt als vom rechten Wege des Grals Abgekommener, als Abgefallener und Gegner der Gralsbewegung. Er trägt in der Organisation fortan das Stigma der Verfemung. Niemand aus der Vereinigung tritt offenkundig für die Ausgestossenen ein, sei es aus Angst vor Repression, aus blindem Glauben an die Führung, aus Furcht sich zu versündigen und seines Platzes im Himmel verlustig zu gehen, aus Trägheit oder bereitwilliger Anpassung, alles, was von "oben" kommt auch gottgegeben hinzunehmen, um eines vermeintlichen geistigen Vorteils willen.

 
Nur der Widerruf der eigenen Überzeugung unter das geforderte Glaubensbekenntnis der Führung schützt eventuell vor Bestrafung und Ausschluss aus der >offiziellen Gralsbewegung<. Ein unabhängiges Schiedsgericht gibt es genausowenig wie die Möglichkeit zur Berufung gegen das Urteil, wie das in jedem Rechtsstaat üblich ist, gibt es nicht. Die Verurteilung ist endgültig und lebenslänglich.

 

Die >offizielle Gralsbewegung< hat sich selbst eine in der Gralsbotschaft nicht verankerte Willkür und Macht angeeignet und die Masse der sogenannten >Kreuzträger< hat es geduldet und damit gefördert! Nicht mehr das lebendige WORT der Gralsbotschaft ist das allein Wesentliche und Entscheidende, sondern der Glaube und das Bekenntnis an die Unfehlbarkeit der jeweiligen Führung und das durch die Leitung definierte Wohlverhalten den Funktionsträgern gegenüber.



>Nichts sehen, nichts hören, nichts reden<; nach diesem Motto haben die meisten angeblichen Bekenner der Gralsbotschaft jahrzehntelang tatenlos diese Entwicklung geduldet und dadurch eine >offizielle Gralsbewegung< mit zu verantworten, in der einige >Gurus< mehr Einfluss haben als die Gralsbotschaft >Im Lichte der Wahrheit<!

 

Es ist lange genug zu vielen skandalösen Vorgängen in der Gralsbewegung geschwiegen worden! Zum Beispiel wie es möglich war, dass in den Sechziger Jahren im Heizungskeller der Gralsverwaltung auf dem Vomperberg Tausende Exemplare der Urfassung der Gralsbotschaft und der Nachklänge auf Anweisung von Dr. Kurt Große, dem damaligen Vorstand der Stiftung Gralsbotschaft verbrannt wurden, während Herr Alexander Bernhardt, der Schwertträger Abd-ru-shins zu gleicher Zeit in seinem Büro direkt über diesem Heizkeller einem ihn besuchenden Jünger sagt: „Sie müssen die alte Gralsbotschaft lesen!“

 

Warum hat man sich nicht damit begnügt, die Gralsliteratur aus den Anfängen der Gralsbewegung einzuziehen? Man hätte diese wertvollen Bücher erst einmal einlagern können bis zu einer späteren, reiflich überlegten Entscheidung! Aber warum hat man sie verbrannt? Wie kann man ernsthaft annehmen, dass es vom Licht aus gewollt ist, das >Heilige Wort< zu verbrennen? Man muss an dieser Tatsache, dass die Verbrennung von den höchsten Berufenen der Gralsbewegung veranlasst und gebilligt wurde, nüchtern erkennen, in welchem Ausmaß die >offizielle Gralsbewegung< damals schon von verstandesorientierten dunklen Kräften beherrscht wurde, die den geistigen Hintergrund für Abd-ru-shins Neufassung der Gralsbotschaft nicht nachvollziehen konnten! Die Annahme, dass sich daran bis heute viel zum Positiven hin geändert hat, dürfte ein Trugschluss sein!

 

Wie eigenmächtig war und ist die Stiftung Gralsbotschaft mit ihrem Verlag in der Gralsbewegung, wenn der Vorstand der Stiftung Gralsbotschaft damals die Verbrennung der Gralsbotschaft in der Urfassung gegen den Willen von Herrn Alexander Bernhardt durchsetzen konnte, kritisch fragende Kreuzträger aus der Gralsbewegung ausschließen konnte und heute ein Verlagsmarketing betreibt, als hätte man die Gralsbotschaft nicht gelesen? Und jeder, der an dieser fatalen Entwicklung der >offiziellen Gralsbewegung< etwas ändern wollte, wurde ausgeschlossen!

 

So ist die heutige >offizielle Gralsbewegung< von dieser über Jahrzehnte Schritt für Schritt entstandenen Entmachtung und Erpressung von Frau Irmingard Bernhardt und Herrn Alexander Bernhardt durch verstandlich orientierte hochberufene Beauftragte, Berater und Manager geprägt.

 

Dass die Mitglieder dieser >offiziellen Gralsbewegung< es dann auch noch soweit kommen ließen, dass der derzeitige >Führer des Grales auf Erden< gegen den testamentarischen Willen von Frau Irmingard Bernhardt Besitzer ihres gesamten beweglichen und unbeweglichen Nachlasses wurde, Besitzer der Gralssiedlung Vomperberg und Besitzer des Tempels der Gralsbewegung, und nun den Zugang zum Tempel in der Gralssiedlung Vomperberg in Tirol von der Loyalität ihm gegenüber abhängig machen kann, zeigt ein erschreckendes Bild von der derzeitigen Gralsbewegung.  

 

Doch sind Kreuzträger wirklich zu bedauern, wenn sie darüber jammern, dass ihnen die Teilnahme an den Feiern im Tempel auf dem Vomperberg verboten ist, solange sie nicht für ihre Überzeugung eintreten und solche Eigenmächtigkeiten verhindern?

 

Schon lange hat das Dunkel das erreicht, wovor Herr Alexander Bernhardt bereits Anfang der sechziger Jahre, also vor über 50 Jahren ahnungsvoll wiederholt gewarnt hatte:

 

„Das Dunkel ist bemüht, in den Kern des Lichtgeschehens einzudringen, denn von dort aus kann es am meisten erreichen!“

 

Und so kam es auch: zum Kampf des Dunkels gegen die vom Licht ausgehende Gralsbewegung benutzte das Dunkel die in der organisierten Gralsbewegung aktiven Berufenen, Jünger und Apostel! 

 

Die geistige und irdische Entwicklung der Gralsbewegung wird nicht mehr wie zu Abd-ru-shin´s Zeiten von außenstehenden politisch oder religiös motivierten Organisationen und Personen behindert, sondern ausschließlich durch die >Führungskräfte< und Mitglieder der Gralsbewegung selbst!

 

Das >Dunkel< benutzte dazu jene Personen, die Einfluss auf die Entwicklung der offiziellen organisierten Gralsbewegung hatten und haben - bis heute! Sie konnten ihren Einfluss über Jahrzehnte ausbauen und gut funktionierende Seilschaften installieren, während Tausende angebliche Bekenner der Gralsbotschaft wegschauten. 

 

In diesem Einflussbereich dunkler Strömungen sind über Jahrzehnte Rahmenbedingungen in der offiziellen Gralsbewegung entstanden, die ihre Mitglieder daran hindern, sich so zu entfalten, wie es Abd-ru-shin in seiner Gralsbotschaft >Im Lichte der Wahrheit< fordert. Und nicht nur für die Mitglieder der Gralsbewegung sondern für jeden weiter suchenden Leser der Gralsbotschaft sind die derzeitigen offiziellen Organisationen der Gralsbewegung genauso ein Hindernis geworden wie jede Kirchenorganisation.  

 

Das ist keine >Führung des Grales auf Erden< sondern ein >Abwürgen des Grales auf Erden<!

 

Den heutigen >Führern des Grales auf Erden< sei zugerufen, was Alexander Krause in seiner Schrift: >Die freie Gralsbewegung< schreibt:

 

„Entlasset die Menschen in ihre Eigenverantwortung, macht auf die Kerker des Geistes, die ihr errichtet habt, reißt nieder die Zäune der Illusion von einem Monopol auf die Vertretung des Lichtes auf Erden! Seid Vorbild durch Euer Dienen und nicht durch Euer Herrschen!"

 

 

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An alle Verantwortlichen des Grales auf Erden

 

An alle Verantwortlichen des Grales auf [...] 
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Wege mit der Gralsbotschaft

 

Eine Veröffentlichung der Internationalen Gralsbewegung zu folgenden Themen:

 

Die Gralsbotschaft „Im Lichte der Wahrheit“  /  Abd-ru-shin, Verfasser der Gralsbotschaft  /  Internationale Gralsbewegung  /  Andachten und Gralsfeiern  /  Stiftung Gralsbotschaft

 

 

Ich gründe keine Sekte....

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