www.die-gralsbewegung.org
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Die Gralssiedlung Vomperberg

 

Nach der Scheidung seiner ersten Ehe heiratete Oskar Ernst Bernhardt 1924 ein zweites Mal: In Frau Maria Freyer (1887 - 1957) hatte er die ihn ergänzende Gefährtin gefunden. Mit ihr und ihren drei nahezu erwachsenen Kindern übersiedelte er 1928 auf den Vomperberg in Tirol (Österreich), oberhalb der alten Silberstadt Schwaz.

 

Es war das passende Domizil für die Arbeit an seinem Hauptwerk und das Abfassen seiner weiteren Schriften. Bald siedelten sich in seiner Nähe Menschen an, die sich zur Gralsbotschaft bekannten und ein Lebensmodell im Sinne der Gralsbotschaft aufbauen wollten. Dadurch entwickelte sich dort die bis heute bestehende Grals-Siedlung.

 

Auch äußerlich gesehen entfaltete sich Hand in Hand mit dem geistigen Anstoß eine rege Tätigkeit, und innerhalb von nur drei, vier Jahren entstand auf diesem idyllischen Flecken Erde eine kleine Mustersiedlung.

Das Verwaltungsgebäude in der oberen Siedlung auf dem Vomperberg im Jahr 2013

 

Jäh brach diese Entwicklung ab, als Österreich im März 1938 „deutsch" wurde.

Abd-ru-shin wurde von den Nationalsozialisten verhaftet und in Innsbruck inhaftiert.

Die Unterstellungen und Anklagen, welche die Inhaftierung bewirkt hatten, erwiesen sich letzten Endes jedoch als nicht der Wahrheit entsprechend, was zur Freilassung Abd-ru-shins führte.

Die Grals-Siedlung auf dem Vomperberg, die sich um Abd-ru-shins Wohnhaus gebildet hatte, sowie sein gesamtes persönliches Vermögen wie auch das seiner Familie wurde dennoch beschlagnahmt und dem österreichischen Staat übertragen. Abd-ru-shin und seine Familie mussten Österreich verlassen und erhielten einen Zwangsaufenthalt im Osten Deutschlands zugewiesen. Auch alle übrigen Bewohner wurden aus der Grals-Siedlung vertrieben. Die Weitergabe des Werkes Abd-ru-shins sowie der persönliche Kontakt mit Abd-ru-shin war durch den Zwang der nationalsozialistischen Machthaber weitgehend unterbunden.

 

Abd-ru-shin ging mit seiner Familie zunächst in die Nähe von Görlitz, dann nach Kipsdorf im Erzgebirge. Für seine Anliegen öffentlich tätig zu werden, war ihm untersagt, und den Bekennern der Gralsbotschaft war es verboten, Verbindung zu ihm aufzunehmen. Die Geheime Staatspolizei beobachtete und kontrollierte ständig. Die Jahre der Verbannung nutzte er, um die Gralsbotschaft zu der Form zu redigieren, wie er sie als Vermächtnis hinterlassen wollte. Der erstmalige Druck dieser Ausgabe erfolgte erst im Jahre 1949.

Am Schluss Seines Lebens weilte er in Kipsdorf, verraten und verlassen von den Seinen, in Isolation, in ständiger Gefahr der irdischen Vernichtung durch das Naziregime. Abd-ru-shin starb, nur 66 Jahre alt, am 6. Dezember 1941 in Kipsdorf. Die damalige Beisetzung fand auf dem Friedhof seiner Geburtsstadt,

in Bischofswerda statt. Nach Kriegsende 1945 gaben die Alliierten den Bernhardtschen Besitz auf dem Vomperberg an Frau Maria Bernhardt zurück.  



Im Sommer 1949 war es möglich, den Leichnam

Abd-ru-shins von Bischofswerda zur Grals-Siedlung Vomperberg zu überführen. Hierfür wurde ein Grabmal in Form einer Pyramide errichtet, in deren Gruft der Erdenkörper Abd-ru-shins erneut beigesetzt wurde.

Die Pyramide, in deren Gruft der Erdenkörper Abd-ru-shins beigesetzt ist.

Innenbereich der Pyramide

Bergbewohner; Foto aus den späten Vierziger-Jahren.

 

Das Leben auf dem Vomperberg beschränkt sich seit vielen Jahren auf den Neubau, sowie die Instandhaltung und ganzjährige Vermietung von Wohnungen, die überwiegend nur dreimal im Jahr zu den Feiern benutzt werden.

 

Von der Erfüllung der ursprünglichen Aufgabe für den >Berg des Heiles< ist keine Rede mehr. Wer heute auf den Vomperberg kommt, begegnet außerhalb der Zeit, in denen Feiern stattfinden, nur wenigen Menschen.

 

(Lesen Sie hierzu auch >Die Verkündung<)

Der Eingang zum Gebäude der Grals-Verwaltung in der Grals-Siedlung auf dem Vomperberg.

 

Die Gralsverwaltung auf dem Vomperberg

 

Die von Herrn Oskar Ernst Bernhardt (Abd-ru-shin) eingesetzte Grals-Verwaltung Vomperberg stand bis März 1938

unter seiner Leitung. Nach seinem Tod im Jahre 1941 leitete Frau Maria Bernhardt die Grals-Verwaltung und danach

ihr Sohn Herr Alexander Bernhardt. Nach dessen Tod übernahm seine Schwester Frau Irmingard Bernhardt die

Leitung der Grals-Verwaltung.

 

Für Bekenner der Gralsbotschaft hat der Vomperberg in Tirol eine sehr hohe Bedeutung. Die Grals-Siedlung Vomperberg und die  Andachts- und Feierhalle sowie die Grabpyramide Abd-ru-shins verankern Abd-ru-shins Wirken in besonderer Weise. Zu den Gralsfeiern auf dem Vomperberg reisen Menschen aus vielen Teilen der Erde an.

 

Seit 1990 untersteht die Grals-Verwaltung Vomperberg Herrn Siegfried Bernhardt. In einer Mitteilung der Grals-Verwaltung zum Tod von Frau Irmingard Bernhardt vom 29. Mai 1990 heißt es:

 

„Mit Vollmacht vom 8. Mai 1990 hat Fräulein Irmingard Herrn Siegfried Bernhardt, Vomperberg 14 mit der Führung des Grales auf Erden beauftragt.“ 

 

Diese Vollmacht hat abgesehen von den Namen den gleichen Wortlaut, den auch schon Frau Maria Bernhardt verwendete, als Sie Herrn Alexander Bernhardt mit der Führung des Grales auf Erden beauftragte und den auch

Herr Alexander Bernhardt dann wieder verwendete, als er diese Aufgabe an Frau Irmingard Bernhardt weiter reichte.

 

Aus dem engsten Kreis um Frau Irmingard Bernhardt gibt es hierzu Informationen, die besagen, dass Frau Irmingard Bernhardt bis kurz vor ihrem Tod damit wartete, eine Entscheidung hinsichtlich der weiteren Führung des Grales zu treffen. Da sie jedoch keine Alternative sah, setzte sie Herrn Siegfried Bernhardt für diese Aufgabe trotz der Warnungen seitens Herrn und Frau Vollmann und mehrerer Jünger ein.

 

Die Grals-Verwaltung Vomperberg wird lt. ihrem eigenen Internetauftritt (www.gralswerk.org) als „Eine Einrichtung in

der Tiroler Bergwelt“ bezeichnet und die Besitzverhältnisse werden auch sogleich unmissverständlich kundgetan:

 

„Das Alpengasthaus Weberhof wie auch die Gästehäuser sind Teil der Grals-Siedlung und gehören zu demselben Eigentum wie auch die Grals-Verwaltung.“ „Die Grals-Verwaltung Vomperberg gehört zum Besitz Bernhardt. Die dort tätigen Mitarbeiter sind Angestellte der Firma Bernhardt, Vomperberg.“

 

Weiter heißt es:

 

„Da auch das „Gralswerk” und die „Internationale Gralsbewegung” eine lenkende Struktur benötigen, ist es naheliegend, daß diese Struktur von der Grals-Verwaltung Vomperberg vorgegeben wird.

 

Dies auch in der Hinsicht, daß die Grals-Verwaltung als helfende Einrichtung, die von Abd-ru-shin selbst geschaffen wurde, seinen Willen im Gralsgeschehen auf Erden repräsentiert.“

 

Dieser Anspruch wird von vielen Bekennern der Gralsbotschaft aufgrund ihrer persönlichen Erfahrungen mit dem Leiter der Grals-Verwaltung und Besitzer der Firma Bernhardt, Herrn Siegfried Bernhardt als Unverschämtheit empfunden.    

 

Machtkämpfe in den Führungsebenen der offiziellen Gralsbewegung werden mit zunehmender Vehemenz und Dreistigkeit ausgetragen. Doch die Position des angeblichen >Führers des Grales auf Erden< scheint nach irdischem Recht gefestigt und von vielen Mitgliedern seiner >offiziellen Gralsbewegung< getragen zu werden. Wobei man den meisten seiner Anhänger zugute halten muss, dass ihnen nicht bekannt ist, unter welchen fragwürdigen Umständen Siegfried Bernhardt die Aufgabe zur >Führung des Grales auf Erden< übertragen wurde und wie er zum Besitzer der Gralssiedlung Vomperberg einschließlich des Tempels der Gralsbewegung auf dem Vomperberg wurde.    

 

Der folgende Sachverhalt zeigt, wie Siegfried Bernhardt den testamentarisch dokumentierten Willen von Frau Irmingard Bernhardt ignoriert hat, um Besitzer der Gralssiedlung Vomperberg zu werden. Obwohl Frau Irmingard Bernhardt als Nacherbin für den Fall des vorzeitigen Todes ihrer Erbin Claudia-Maria Bernhardt ihre Urenkelin Elisabeth Maria Bernhardt, der Tochter von Claudia-Maria Bernhardt testamentarisch eingesetzt hat, wurde diese wie auch die weiteren Kinder von Claudia-Maria Bernhardt durch Siegfried Bernhardt enterbt. Bereits Jahre zuvor hatte sich Siegfried Bernhardt das Erbe seiner Frau - bisher rechtlich unanfechtbar - durch einen "Schenkungsvertrag" angeeignet.

 

Hierzu folgender Auszug aus dem Testament von Frau Irmingard Bernhardt vom 15.6.1990:

 

3. Für den Fall, als die von mir eingesetzte Erbin vorverstorben, gleichzeitig verstorben, oder vor Abgabe einer Erbserklärung ableben sollte, setze ich zum Erben meines gesamten beweglichen und unbeweglichen Nachlasses meine Urenkelin Elisabeth Maria Bernhardt, geboren am 8. Mai 1985 ein.

 

Mit dieser testamentarischen Regelung, die ja unter anderem auch die Verfügungsrechte über den Tempel auf dem Vomperberg einschließt, hat Frau Irmingard Bernhardt eindeutig dokumentiert, dass sie ausschließen wollte, dass ihr gesamter beweglicher und unbeweglicher Nachlass nach dem Tod ihrer Adoptivtochter Claudia-Maria, deren Mann Siegfried Bernhardt zufällt.

 

In geistiger und tatsächlicher Hinsicht handelt es sich bei der durch Umgehung des testamentarischen Willens von Frau Irmingard Bernhardt erreichten Schenkung seiner früh verstorbenen Frau eindeutig um eine gegen den schriftlich niedergelegten Willen von Frau Irmingard Bernhardt vollzogene Inbesitznahme des gesamten beweglichen und unbeweglichen Nachlasses von Frau Irmingard Bernhardt durch Siegfried Bernhardt!

 

Durch die 1998 öffentlich ausgebrochenen Machtkämpfe in den Führungsebenen der offiziellen Gralsbewegung ist es zur Spaltung der Gralsbewegung gekommen, die sich bis heute auch in den regionalen Kreisen als ein innerer Zersetzungsprozess der offiziellen Gralsbewegung auswirkt. Durch mehrere zum Teil noch laufende Prozesse durch alle Instanzen und mit juristischen Winkelzügen, die in einer Gralsbewegung nichts zu suchen haben, wollen von Frau Irmingard Bernhardt zu Jüngern berufene und eingesetzte Führungskräfte ihre jeweiligen Machtansprüche und Besitzrechte sichern und ausbauen.

 

Es geht also nicht nur um Zweifel an der geistigen Qualifikation des derzeitigen Leiters der Grals-Verwaltung, Herrn Siegfried Bernhardt, die Aufgaben der Grals-Verwaltung so zu erfüllen, wie es der Gralsbotschaft entsprechen würde. Es soll hier auch nicht für die eine oder andere Seite Stellung bezogen werden; denn es gibt überall genug Anlass für Kritik und Zweifel an der Kompetenz mancher Führungskräfte, die ihnen übertragenen bzw. die an sich gerissenen Aufgaben im Sinne der Gralsbotschaft erfüllen zu können.

 

Für Bekenner der Gralsbotschaft, die den derzeitigen Leiter der Grals-Verwaltung Vomperberg nicht als >Führer des Grales auf Erden< anerkennen, bedeutet ihre Ablehnung, darauf verzichten zu müssen, an den Andachten und hohen Gralsfeiern auf dem Vomperberg teilnehmen zu können. Das ist für viele Bekenner der Gralsbotschaft vergleichbar z.B. mit einem Verbot für Katholiken oder Moslems, an hohen Feiern in ihrem religiösen Zentrum teilzunehmen.

 

Das derzeitige Recht des Leiters der Grals-Verwaltung Vomperberg, als Eigentümer des Tempels der Gralsbewegung auf dem Vomperberg die Teilnahme an den Andachten und hohen Gralsfeiern auf dem Vomperberg von beliebigen Bedingungen abhängig zu machen, wurde und wird seit vielen Jahren als persönliches Druckmittel gegen Kritiker genutzt! So gibt es Fälle, in denen allen Familienmitgliedern die Teilnahme an den Andachten und Gralsfeiern auf dem Vomperberg untersagt wurde, solange sie sich nicht von den angeblich irrigen Ansichten eines Familienmitglieds schriftlich distanzieren. Auch als Hilfe gedachte konstruktiv-kritische Äußerungen zu Entscheidungen von Herrn Siegfried Bernhardt haben in der Vergangenheit oft zum Verbot der Teilnahme an den Andachten und hohen Gralsfeiern auf dem Vomperberg geführt.

 

Zahlreiche Bekenner der Gralsbotschaft haben erlebt, dass von der Grals-Verwaltung Vomperberg Druckmittel angewandt wurden und immer noch werden, um Kritiker zum Schweigen zu bringen, die an Methoden im finstersten Mittelalter erinnern und die in keiner Weise mit dem Geist der Gralsbotschaft in Einklang zu bringen sind!

 

Es gibt nur wenige Kreuzträger, die keine Kenntnis haben von diesen oder ähnlichen Vorgängen, die von der Grals-Verwaltung und anderen >Leitenden< in der Gralsbewegung gegen die geistige Linie der Gralsbotschaft durchgesetzt worden sind. Der größte Teil der Kreuzträger hat dazu aus Eigeninteresse geschwiegen - und damit auch diese geistlose Entwicklung vom >Berg des Heiles< zu einem profitablen Immobilienunternehmen mit zu verantworten, auch wenn sie nicht direkt daran beteiligt waren.

 

Herr Alexander Bernhardt hat bereits Anfang der sechziger Jahre, also vor 50 Jahren gewarnt:

 

„Das Dunkel ist bemüht, in den Kern des Lichtgeschehens einzudringen, denn von dort aus kann es am meisten erreichen!“

 

Wir waren gewarnt - und haben es trotzdem dazu kommen lassen!

 

Das, was seinerzeit unter der Leitung von Abd-ru-shin, seiner Frau Maria Bernhardt, Herrn Alexander Bernhardt und Frau Irmingard Bernhardt entstanden ist, wird heute nur noch als Fassade missbraucht, um mit dem Mantel der Grals-Verwaltung „als helfende Einrichtung, die von Abd-ru-shin selbst geschaffen wurde, um seinen Willen im Gralsgeschehen auf Erden zu repräsentieren“, die Entwicklung einer geistig freien Gralsbewegung zu verhindern.

 

Doch diese Entwicklung war und ist nur möglich geworden, weil es der weltweiten Kreuzträgerschar anscheinend ziemlich egal ist, in welche Hände die >Führung des Grales auf Erden< inzwischen gelangt ist.

 

 

 

 

Der schwarze Löwe auf dem Vomperberg 

 

Video: https://www.youtube.com/watch?v=ClUB6KCrfhk

Vomperberg-Spaziergänge im Mai 2015

Fotosammlung aus den Anfängen der Gralssiedlung

 

Fotos mit Josef Wagner und anderen Bergbewohnern

 

http://josef-wagner.blogspot.com.br/2012/11/josef-wagner.html

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Mitteilung der Gralsverwaltung Vomperberg zum geplanten Tempelbau; Mai 1984

HIER

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Wie lautet der Wille von Fräulein Irmingard Bernhardt für die Zeit nach ihrem Heimgang von dieser Erde für die Grals-Siedlung und die Gralsbewegung?

HIER

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Videos zur Gralssiedlung Vomperberg

 

http://www.youtube.com/watch?v=srW_lLgc9hI

http://www.youtube.com/watch?v=XgnWpTeKj4c

http://www.youtube.com/watch?v=Q5GtBRFHLbs&feature=related

https://www.youtube.com/watch?v=8InqLMKFUnI

 

Besuche seit dem 22. Mai 2015