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Die Gralsbotschaft >Im Lichte der Wahrheit< von Abd-ru-shin - der Weg

von der Urfassung und den Nachklängen bis zum Manuskript letzter Hand

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Weshalb hat Abd-ru-shin seine Gralsbotschaft in den Jahren 1940/1941 neu verfasst?

Verfasser: Wulf-Dietrich Rose

 

 

Zu der oben gestellten Frage schreibt Frau Elisabeth Gecks in ihren Erinnerungen: >Aus dem Leben Abd-ru-shin´s und die Geschichte des Berges<  im Teil 1, Seite 8 und 9:

 

“Deshalb hat der HERR in Seiner letzten Erdenzeit, als Er die Botschaft in dem Gedanken, daß sie ja jetzt durch die ganze Welt gehen müsse und auch in die Buchhandlungen kommen würde, diese Stellen herausgelassen, die nur für das Verständnis jener sind, die die Botschaft bereits erfaßt haben. Das betrifft auch die Kündung von Imanuel, dem Menschensohn, damit nicht Menschen das Buch aufschlagen, das zuerst lesen und nichts damit anfangen können.“

 

(Hier: Der vollständige Auszug aus den Erinnerungen von Frau Elisabeth Gecks)

 

Die Aussage von Frau Elisabeth Gecks wurde bisher weder vom Verlag der Stiftung Gralsbotschaft als Grund für die Änderungen im Text der Gralsbotschaft >Ausgabe letzter Hand< im Vergleich zur Urfassung der Gralsbotschaft aus dem Jahre 1931 genannt, noch von denen berücksichtigt, die die bisher nicht überzeugend begründeten Änderungen untersuchten und dafür zurecht Erklärungen verlangten. Offenbar war diese Aussage von Frau Gecks bisher gar nicht oder nur einem kleinen Personenkreis bekannt.

 

Zweifel an der Echtheit der Gralsbotschaft >Ausgabe letzter Hand< entstanden auch dadurch, dass man es überhaupt nicht für möglich gehalten hat, dass Abd-ru-shin selbst noch unter den schwierigen Lebensbedingungen in den Jahren 1940/1941 eine umfangreiche Neufassung seiner Gralsbotschaft trotz der Gefahr jederzeitiger Hausdurchsuchung durch die Gestapo vorgenommen hat, die eine derartige Betätigung verboten hatte. Quelle: >Zeittafel<; Zusammenstellung von "Marksteinen" im Erdenleben Abd‑ru‑shins; verfasst von Gertrud Schaefer‑Bider.

 

Frau Irmingard Bernhardt, die die Arbeiten Abd-ru-shins selbst begleitete, hat 1956 vor dem Bezirksgericht Schwaz (Tirol) erklärt, daß alle Änderungen „genau nach den Anweisungen des Verfassers“ durchgeführt wurden:

 

„Ende Mai 1941 war das Manuskript der Überarbeitung druckreif. Die Überarbeitungen bezogen sich auf Änderungen verschiedener Art. Zum Teil handelte es sich um die Berichtigung von Satzzeichen, um das Umstellen von Worten, um die Streichung oder Kürzung ganzer Sätze oder Absätze, die eine Wiederholung von Gedanken enthielten, welche bereits in vorhergehenden Sätzen oder Absätzen ausgesprochen waren.

 

Er strich aber auch Worte, Sätze und auch ganze Seiten, wenn er von den in ihnen wiedergegebenen Gedanken der Ansicht war, daß die Menschen sie doch nicht verstehen würden. Für diese Meinung war das Erleben der letzten Jahre vor seinem Weggang maßgebend.

 

Seiten in der Gralsbotschaft, auf denen größere Absätze gestrichen waren, überklebte ich, soweit die Streichungen gingen, oder schrieb die Seite in der geänderten Fassung mit der Maschine völlig neu und klebte die neue Seite ein.“

 

Quelle: >Die Gralsbotschaft „Im Lichte der Wahrheit“ von Abd-ru-shin wie sie als Neufassung seit dem Jahre 1949 gedruckt und zum Erwerb angeboten wird.<

 

Aufschlussreich ist in diesem Zusammenhang auch eine Mitteilung von Frau Maria Bernhardt, die gleich nach dem Krieg dem Jünger Brauning in San Paolo erklärte:

 

„In Anbetracht der Unmöglichkeit des Aufbaues eines Gottesreiches unter der Leitung von Abdrushin‑Imanuel, als Folge des totalen Versagens des größten Teiles der Berufenen und Hoch­berufenen, wurde eine Umarbeitung der Botschaft vorgenommen. Deswegen hatte ER alles, was sich direkt auf seine Mission in irdischer Hinsicht, sowie vieles bezüglich der unmittelbaren Auswirkun­gen des Gerichtes gestrichen und manches abgeändert. Denn die Botschaft sollte fernerhin lediglich als Rettungsanker dienen für diejenigen, die noch einen Funken Gutes in sich tragen.“

 

Mehrere glaubwürdige Zeugen (Alfred Grégoire, Daniel Swarowski usw.) haben ausgesagt, dass Abd-ru-shin ihnen gegen Ende seines Erdenlebens seine Absicht mitgeteilt habe, die Fassung der Botschaft zu ändern. Er soll sogar zu dem Jünger Daniel Swarowski gesagt haben, dass er diese Arbeit abgeschlossen habe. Quelle: Die Ursprünglichkeit der Gralsbotschaft; Teil 2

 

Vergleicht man nun die Vorträge der Urfassung der Gralsbotschaft aus dem Jahre 1931 und den Nachklängen mit den entsprechenden Vorträgen in der Gralsbotschaft >Ausgabe letzter Hand<, so ist leicht zu erkennen, dass Abd-ru-shin die Änderungen bzw. Streichungen in der Weise vorgenommen hat, wie dies in den sinngemäß gleichen Erklärungen von Frau Irmingard Bernhardt, Frau Maria Bernhardt und Frau Elisabeth Gecks beschrieben wurde. Allerdings hat Abd-ru-shin diese Überarbeitung auch dazu genutzt, zahlreiche stilistische Verbesserungen vorzunehmen, ohne dass dadurch der Sinn seiner Aussagen verändert wurde.

 

Für einen aufschlussreichen eigenen Vergleich der Änderungen werden HIER vier Vorträge aus der Urfassung der Gralsbotschaft aus dem Jahre 1931 bzw. den Nachklängen veröffentlicht. In diesem Text sind die Streichungen in den jeweiligen Vorträgen rot gekennzeichnet; die Einfügung neuer Worte bzw. Textstellen für die Gralsbotschaft >Ausgabe letzter Hand< (1978) sind grün gekennzeichnet.  

 

Aus diesen Änderungen ist nicht zu schliessen, dass Abd-ru-shin die aus der Urfassung seiner Gralsbotschaft sowie den Nachklängen entfernten Textpassagen deshalb gelöscht hat, weil er das Gesagte im Nachhinein als falsch erkannte!

 

Nein! Abd-ru-shin hat seine Gralsbotschaft zwar noch kurz vor seinem Tod vollständig überarbeitet und darin vieles gestrichen, aber er hat damit nur das getan, was Frau Elisabeth Gecks aussagte, Frau Irmingard Bernhardt und Frau Maria Bernhardt erklärten, und was Abd-ru-shin selbst an einen Jünger in der Schweiz schon vorher angekündigt hat, indem er schrieb:   

 

„Ich bitte Sie noch um eins: Lassen Sie bei allen Büchern, gleichviel in welcher Sprache sie gedruckt sind, vor dem Absenden das eine Blatt herausschneiden, das vor dem Anhange ist und den Hinweis auf IMANUEL bringt!

 

Es ist dies sehr wichtig; denn dadurch wird die Botschaft leichter verbreitet werden, und muss sachlicher genommen werden. Sie wird dann auch für Feinde unantastbar bleiben. Bei diesem oder jenem Leser würde der direkte Hinweis unwillkürlich eine Opposition hervorrufen, weil die Art der Menschengeister so ist. Ist dieses Blatt nicht mehr darin, wird die Botschaft leichter aufgenommen. Aber nur bei denen, die jetzt verkauft werden, nicht bei dem ganzen Lager, weil es später wieder darin verbleiben kann.“

 

Es handelte sich um folgenden Text:

 

SCHLUSSWORT

 

Abdruschin hat seine Botschaft an die Menschheit nun vollendet.

In ihm erstand nach der Vollendung nun der gottgesandte Menschensohn

 

IMANUEL

 

der von dem Gottessohne Jesus selbst verheißen ward der Menschheit zum Gericht

und zur Erlösung, nachdem alte Propheten bereits auf ihn hingewiesen hatten.

 

Er trägt die Zeichen seiner hohen Sendung:

das lebende Kreuz der Wahrheit, strahlend aus ihm, und die göttliche Taube über sich,

wie sie der Gottessohn getragen hat.

 

Menschheit, erwache aus dem Schlafe Deines Geistes!

 

 

Diese zeitlich begrenzte Aussetzung der Veröffentlichung seines Bekenntnisses ist genausowenig wie die entsprechenden Streichungen in seiner Gralsbotschaft eine Rücknahme seiner Offenbarung! Mit der zeitlich begrenzten Verfügung, sein Bekenntnis aus den Exemplaren der Gralsbotschaft herauszuschneiden, hatte Abd-ru-shin schon das eingeleitet, was er in seiner letzten Erdenzeit mit der Neufassung seiner Gralsbotschaft dann vollzogen hat:

 

Als Abd-ru-shin vor seinem Weggang von dieser Erde erkannte, dass ein Aufbau eines Gottesreiches nach dem Gericht unter Seiner Leitung nicht mehr möglich sein wird, seine Mission also vorerst nicht zu Ende geführt werden kann, hat er das getan hat, was Frau Maria Bernhardt dem Jünger Brauning so erklärte:

 

„…alles, was sich direkt auf seine Mission in irdischer Hinsicht, sowie vieles bezüglich der unmittelbaren Auswirkungen des Gerichtes gestrichen und manches abgeändert.“

 

Abd-ru-shin hat damit nicht sein Bekenntnis als Menschensohn zurückgenommen und auch nicht die zahlreichen Hinweise im Zusammenhang damit; sondern diese Textpassagen lediglich von der Veröffentlichung zurückgezogen.  

 

Wie wichtig jedoch das nur in der Urfassung der Gralsbotschaft enthaltene Wissen über den Menschensohn ist, zeigt ein Auszug aus dem Vortrag: >Allweisheit<:

 

"So kommt auch bei der jetzt wirkenden grossen Weltenwende unbedingte Notwendigkeit der Erweiterung des Wissens bis zum Sein Imanuels, in dem sich diese Wende nun erfüllt!

 

Entweder muss der Menschengeist sich bis zum Wissen aufwärts schwingen oder er bleibt stehen, was gleichbedeutend für ihn mit einsetzendem Zerfalle ist in Unverwendbarkeit durch tatenlose Überreife eines stillstehenden Menschengeistes, der die in ihm sich aufstauende Lichtkraft nicht mehr richtig zu verwenden weiss. So wird ihm das, was helfen kann und helfen würde, zum Verderben, wie jede Energie, welche falsch angewendet ist.

 

Darum müsst Ihr nun wissen von Imanuel; denn diese Zeit ist für Euch da!"

 

Doch dazu muss die Gralsbotschaft in der Urfassung, also mit den Erläuterungen zu der Mission IMANUELS in irdischer Hinsicht verfügbar sein! Und das Lesen und Verbreiten dieser Texte darf nicht mit einem Verbot der Teilnahme an den Feiern und Andachten und dem Ausschluss aus der offiziellen Gralsbewegung bestraft werden!

 

 

Doch den glaubwürdigen Erklärungen von Frau Maria Bernhardt und Frau Irmingard Bernhardt fehlte die Beweiskraft

 

Es gibt bis heute Zweifel daran, dass Abd-ru-shin selbst eine Neufassung seines Werkes vorgenommen hat. In einer Mitteilung auf der Internetseite der Stiftung Gralsbotschaft www.gral.de vom November 2012 heißt es dazu:

 

„So wurde und wird Maria Bernhardt, der Witwe Abd-ru-shins, und auch Tochter Irmingard Bernhardt unterstellt, die Gralsbotschaft inhaltlich verfälscht zu haben. Es kursieren sogar Auflistungen aller im Vergleich zur Ausgabe von 1931 geänderten Worte und Satzzeichen, die diesen Vorwurf belegen sollen, und immer wieder fanden sich in den vergangenen Jahrzehnten Personengruppen, die nur die „alte Botschaft“ anerkennen wollen.

 

Die Tatsache, daß Irmingard Bernhardt schon 1956 vor dem Bezirksgericht Schwaz (Tirol) erklärt hatte, daß alle Änderungen „genau nach den Anweisungen des Verfassers“ durchgeführt worden waren und daß sie 1985 die genauen Umstände der Überarbeitung in einer weiteren Erklärung beschrieb, blieben ohne nachhaltigen Erfolg. Die Meinung, es würde durch die „Ausgabe letzter Hand“ etwas verfälscht oder verheimlicht, tauchte aus dem „Untergrund“ immer wieder auf, und sie verfügt seit Ende 2011 mit dem Ablauf der Urheberrechte (70 Jahre nach dem Tod des Autors) und den Verbreitungsmöglichkeiten im Internet über günstige irdisch-rechtliche Rahmenbedingungen.“

 

Die Erklärung, die Frau Irmingard Bernhardt schon 1956 vor dem Bezirksgericht Schwaz (Tirol) abgegeben hatte, dass alle Änderungen „genau nach den Anweisungen des Verfassers“ durchgeführt wurden, sowie ihre weitere Erklärung hierzu vom 1. Dezember 1985 wurden und werden also trotz der Wiederholungen seitens der Stiftung Gralsbotschaft und der Gralsverwaltung Vomperberg immer noch in Zweifel gezogen.

 

Dabei hätte man seit langem die mehrfach angebotene Möglichkeit ergreifen können, den von Frau Irmingard Bernhardt erklärten Sachverhalt anhand von Dokumenten zu beweisen, die sich auf Anweisung von Frau Irmingard Bernhardt im Besitz ihrer Adoptivtochter Frau Marga Gorski befinden. 

 

 

Das Manuskript der 1940/1941 von Abd-ru-shin geänderten Gralsbotschaft

 

Im Frühjahr 1998 wurde der o.g. Verfasser dieses Beitrags von der Adoptivtochter von Frau Irmingard Bernhardt, Frau Marga Gorski darüber informiert, dass ihre leibliche Mutter im Besitz einer Holzkiste ist, in der sich Dokumente befinden, die Abd-ru-shin in Kipsdorf einem weiblichen Jünger mit Wohnsitz in Ostberlin zur sicheren Aufbewahrung übergeben hatte. Nachdem diese Dame, die diese Holzkiste bis dahin jahrelang verwahrte, Frau Irmingard Bernhardt in den Achtziger Jahren mitteilte, dass sie wohl nicht mehr lange leben werde und dann nicht mehr auf diese Dokumente achten könne, wurde diese Kiste auf Anweisung von Frau Irmingard Bernhardt zu der in der DDR wohnenden leiblichen Mutter von Frau Marga Gorski geschickt. Ein Transport dieser Dokumente zum Vomperberg nach Österreich wurde zu der damaligen Zeit, lange vor der deutschen Wiedervereinigung, nicht riskiert.

 

Diese verschlossene Holzkiste gelangte im Herbst 1998 nach der Wiedervereinigung auf direktem Weg aus der ehemaligen DDR in die Wohnung von Frau Marga Gorski, die zu der Zeit nicht mehr in der Gralssiedlung Vomperberg lebte. Zur Öffnung der Kiste und Durchsicht des Inhaltes hatte mich Frau Marga Gorski eingeladen. Wir fanden zusammen mit anderen Dokumenten aus dem Besitz von Abd-ru-shin und Vortragsmanuskripten für die Urfassung der Gralsbotschaft und den Nachklängen auch die Durchschläge von Vortragsmanuskripten für die 1940/1941 von Abd-ru-shin geänderte Gralsbotschaft, die mit einer Schreibmaschine geschrieben waren und original handschriftlich korrigiert waren.

 

Vergleiche zwischen diesen Manuskriptseiten und der ersten nach dem Krieg herausgegebenen Gralsbotschaft >Ausgabe letzter Hand< zeigen, dass diese Vortragsmanuskripte einschließlich der handschriftlichen Korrekturen zum Druck der ersten nach Abd-ru-shins Tod herausgegebenen Gralsbotschaft >Ausgabe letzter Hand< verwendet worden sind. 

 

Doch diese Dokumente zeigen auch, dass 22 Vorträge, die lt. der Vorgabe von Abd-ru-shin im Inhaltsverzeichnis zum Manuskript der >Gralsbotschaft Ausgabe letzter Hand< am Anfang der Gralsbotschaft stehen sollten, aufgrund eigenmächtiger Überlegungen der dafür Verantwortlichen nicht in die Gralsbotschaft übernommen wurden, sondern separat in dem Buch >Ermahnungen< veröffentlicht wurden. Dieses Buch ist nicht im Buchhandel erhältlich und wird auch nicht vom Verlag der Stiftung Gralsbotschaft angeboten; ist also für Suchende nicht erreichbar! Mit Folgen, die sich offenbar niemand vorstellen konnte.

 

Aus der Übereinstimmung zwischen den Vortragsmanuskripten und der Druckausgabe ist zu schliessen, dass es sich bei den in der erwähnten Holzkiste gefundenen Vortragsmanuskripten um die mittels Kohlepapier erstellten Durchschläge des >Manuskripts letzter Hand< handelt. Für einen eigenen Vergleich dieser Vortrags-Manuskripte mit den Vorträgen in der Gralsbotschaft >Ausgabe letzter Hand< werden diese Vortrags-Manuskripte hier veröffentlicht.

 

 

Wie haltbar ist die Behauptung, dass die Änderungen an der Urfassung der Gralsbotschaft einschließlich der Vorträge in den Nachklängen sowie die Streichungen aller Textstellen, die sich lt. Frau Maria Bernhardts Aussage direkt auf Abd-ru-shin´s Mission in irdischer Hinsicht sowie vieles bezüglich der unmittelbaren Auswirkun­gen des Gerichtes beziehen, erst nach Abd-ru-shin´s Tod erfolgten? 

 

Derartige Behauptungen werden durch folgenden Sachverhalt eindeutig widerlegt:

 

Das >Manuskript letzter Hand< enthält die 37 Vorträge, die aufgrund der von Abd-ru-shin veranlassten umfangreichen Streichungen vollständig neu mit einer Schreibmaschine geschrieben wurden. Diese Manuskriptseiten wurden offensichtlich für den Druck der Gralsbotschaft >letzter Hand< bis auf die Korrektur echter Tippfehler verwendet.

 

Angenommen, man würde Frau Irmingard Bernhardt oder sonst jemandem unterstellen, diese 37 Vortragsmanuskripte nach dem Tod Abd-ru-shin´s geschrieben zu haben, dann wären diese Durchschläge der Manuskriptseiten nie in der Kiste mit anderen Dokumenten und Vortragsmanuskripten in Ostberlin gelandet und erst über 50 Jahre später aus der ehemaligen DDR nach Österreich gelangt. Denn bereits fünf Monate nach dem Ableben Abd-ru-shin´s ist Frau Irmingard Bernhardt mit Frau Maria Bernhardt und Frau Vollmann im Mai 1942 von Kipsdorf nach Bayern umgezogen. Man wird wohl kaum davon ausgehen, dass diese Durchschläge des >Manuskripts letzter Hand< und die sonstigen unersetzlichen Dokumente dann während des Krieges aus Bayern nach Ostberlin geschickt wurden! 

 

Hiermit sollte ausreichend bewiesen sein, dass Abd-ru-shin selbst seine Gralsbotschaft >Im Lichte der Wahrheit< in den letzten beiden Jahren vor seinem Erdentod umfangreich überarbeitet hat. Kritik ist jedoch in zweierlei Hinsicht erforderlich:

 

1. Die ersten 22 Vorträge wurden aufgrund eigenmächtiger Überlegungen der dafür Verantwortlichen separat in dem nur eingeweihten Kreisen zugänglichen Buch >Ermahnungen< veröffentlicht und nicht lt. der Vorgabe von Abd-ru-shin im Inhaltsverzeichnis zum Manuskript der >Gralsbotschaft Ausgabe letzter Hand< an den Anfang der Gralsbotschaft gestellt!

 

2. Änderungen wurden noch lange nach dem Tod Abd-ru-shin´s an seiner Gralsbotschaft >Ausgabe letzter Hand< vorgenommen, ohne diese Änderungen in Fußnoten zu kennzeichnen und zu begründen.

 

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Von Abd-ru-shin 1940/1941 überarbeitete Vortragsmanuskripte für die Gralsbotschaft >Ausgabe letzter Hand<

37 Vorträge mit umfangreicheren Änderungen wurden von Frau Irmingard Bernhardt nach den Anweisungen Abd-ru-shins neu geschrieben. Die Durchschläge dieser mit einer Schreibmaschine geschriebenen Vortragsmanuskripte befinden sich im Besitz von Frau Marga Gorski, der Adoptivtochter von Frau Irmingard Bernhardt.

 

Frau Marga Gorski hat der Redaktion die hier veröffentlichten Vortragsmanuskripte und das Inhaltsverzeichnis mit der Reihenfolge der Vorträge für die Gralsbotschaft >Ausgabe letzter Hand< mit freundlicher Genehmigung zur Verfügung gestellt.

 

Diese zum Teil handschriftlich korrigierten Durchschläge der 37 Vortragsmanuskripte befanden sich nach dem Ableben Abd-ru-shin´s nie im Besitz der Gralsbewegung, der Stiftung Gralsbotschaft und auch nicht im Besitz von Frau Irmingard Bernhardt bzw. von Frau Maria Bernhardt. Sie werden hier erstmalig im Internet veröffentlicht, um jedem Interessierten die Möglichkeit zu geben, selbst festzustellen, dass diese zu Lebzeiten Abd-ru-shin´s entstandenen Vortragsmanuskripte für den Druck der ersten Ausgabe der >Gralsbotschaft Ausgabe letzter Hand< 1949 verwendet wurden.

 

Das Inhaltsverzeichnis zum Manuskript der >Gralsbotschaft Ausgabe letzter Hand< 

 

 

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Die Gralsbotschaft >Im Lichte der Wahrheit< in der von Abd-ru-shin 1940/1941 verfassten vollständigen Version

 

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Die kostenlose Software zum Lesen dieses E-Books in der weit verbreiteten epub-Version können Sie unter http://www.adobe.com/de/products/digital-editions.html herunterladen. Dort finden Sie auch eine Anleitung zur Installation und Benutzung von Adobe Digital Editions.

Das Manuskript für diese Neufassung der Gralsbotschaft wurde für die nach dem Krieg herausgegebenen Ausgaben der Gralsbotschaft >Ausgabe letzter Hand< und dem nicht im Buchhandel erhältlichen Buch >Ermahnungen< verwendet.

 

Zum Manuskript der Gralsbotschaft >Ausgabe letzter Hand< gehört ein Inhaltsverzeichnis. Darin hat Abd-ru-shin die Reihenfolge und Auswahl seiner Vorträge für die Neufassung der Gralsbotschaft in einer Gesamtausgabe verbindlich festgelegt. Demnach sollte die Gralsbotschaft zukünftig mit den folgenden 22 Vorträgen beginnen:

 

Erkennen

Auferstehungsmorgen

Feinstoffliches Dornengestrüpp

Kastengeist, Gesellschaftswesen

Strebet nach Überzeugung!

Wie bist Du Mensch

Laßt Ostern in Euch werden!

Enttäuschungen

Mißtrauen

Die Macht der Sprache

Ostern 1934

Der Berg des Heiles

Pfingsten

Es muß alles neu werden!

Das lebendige Wort

Die grosse Reinigung

Die Flamme des Jüngers

Wegbereiter

Wenn die Not am größten ist, ist Gottes Hilfe Euch am nächsten!

Die Kluft der Eigenwünsche

Reinigende Flammengarben

Die rettende Sehnsucht

 

Diese 22 Vorträge sind aufgrund eigenmächtiger Überlegungen der dafür Verantwortlichen, entgegen der Vorgabe von Abd-ru-shin nicht in der Neufassung der Gralsbotschaft >Ausgabe letzter Hand< veröffentlicht worden! Stattdessen wurden diese 22 Vorträge in dem Buch >Ermahnungen< veröffentlicht, das weder im Buchhandel noch über den Verlag der Stiftung Gralsbotschaft erhältlich ist.

 

 

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>Im Lichte der Wahrheit< Gralsbotschaft von Abd-ru-shin; Urfassung aus dem Jahr 1931

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>Im Lichte der Wahrheit< Gralsbotschaft von Abd-ru-shin; Urfassung aus dem Jahr 1931 zu beziehen über:

 

http://www.lulu.com/shop/search.ep?contributorId=830060

 

http://www.lulu.com/shop/search.ep?type=Print+Products&keyWords=Im+Lichte+der+Wahrheit&x=10&y=9&sitesearch=lulu.com&q=

 

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Nachklänge zur Gralsbotschaft; Bände 1 und 2

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Ermahnungen

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Die Gralsbotschaft >Ausgabe letzter Hand<

 

Die >Gralsbotschaft Ausgabe letzter Hand< von Abd-ru-shin (Oskar-Ernst Bernhardt, 1875–1941) ist ein dreibändiges Werk mit insgesamt 168 Vorträgen. Es werden weltanschauliche Fragen schlüssig beantwortet und der Aufbau der Schöpfung in klarer, verständlicher Form vermittelt. Unabhängig von Glauben und Konfession richtet sich die Gralsbotschaft direkt an den einzelnen und bietet ihm Wege zur Gott-, Welt- und Selbsterkenntnis.

 

Abd-ru-shin schreibt einleitend in seinem Geleitwort zur Gralsbotschaft:

„Die Binde fällt, und Glaube wird zur Überzeugung. Nur in der Überzeugung liegt Befreiung und Erlösung!

 

Ich spreche nur zu denen, welche ernsthaft suchen. Sie müssen fähig und gewillt sein, sachlich dieses Sachliche zu prüfen! Religiöse Fanatiker und haltlose Schwärmer mögen ferne davon bleiben; denn sie sind der Wahrheit schädlich. Böswillige aber und die Unsachlichen sollen in den Worten selbst ihr Urteil finden.

 

Die Botschaft wird nur solche treffen, die noch einen Funken Wahrheit in sich tragen und die Sehnsucht, wirklich Mensch zu sein. Allen denen wird sie auch zur Leuchte und zum Stab. Ohne Umwege führt sie heraus aus allem Chaos jetziger Verwirrung.

 

Das nachstehende Wort bringt nicht eine neue Religion, sondern es soll die Fackel sein für alle ernsten Hörer oder Leser, um damit den rechten Weg zu finden, der sie zur ersehnten Höhe führt.

 

Nur wer sich selbst bewegt, kann geistig vorwärts kommen. Der Tor, der sich dazu in Form fertiger Anschauungen fremder Hilfsmittel bedient, geht seinen Pfad nur wie auf Krücken, während die gesunden eignen Glieder dafür ausgeschaltet sind.

 

Sobald er aber alle Fähigkeiten, welche in ihm seines Rufes harrend schlummern, kühn als Rüstzeug zu dem Aufstiege verwendet, nützt er das ihm anvertraute Pfund nach seines Schöpfers Willen und wird alle Hindernisse spielend überwinden, die ablenkend seinen Weg durchkreuzen wollen.

 

Deshalb erwacht! Nur in der Überzeugung ruht der rechte Glaube, und Überzeugung kommt allein durch rücksichtsloses Abwägen und Prüfen! Steht als Lebendige in Eures Gottes wundervoller Schöpfung!“

 

Abd-ru-shins Werk »Im Lichte der Wahrheit – Gralsbotschaft«, wurde inzwischen in 16 Sprachen übersetzt und ist in etwa 90 Ländern der Welt erhältlich.

 

 

Inhaltsverzeichnis der Gralsbotschaft

 

Band 1

Zum Geleite!
1) Was sucht Ihr?
2) Der Schrei nach dem Helfer
3) Der Antichrist
4) Sittlichkeit
5) Erwachet!
6) Das Schweigen
7) Aufstieg
8) Kult
9) Erstarrung
10) Kindlichkeit
11) Keuschheit
12) Der erste Schritt
13) Die Welt
14) Der Stern von Bethlehem
15) Der Kampf
16) Moderne Geisteswissenschaft
17) Falsche Wege
18) Was trennt so viele Menschen heute von dem Licht?
19) Es war einmal...!
20) Irrungen
21) Das Menschenwort
22) Das Weib der Nachschöpfung
23) Ergebenheit
24) Trägheit des Geistes
25) Der Erdenmensch vor seinem Gott
26) Es soll erwecket werden alles Tote in der Schöpfung, damit es sich richte!
27) Das Buch des Lebens
28) Das Reich der Tausend Jahre
29) Ein notwendiges Wort
30) Der große Komet
31) Der Weltenlehrer
32) Der Fremdling
33) Rettung! Erlösung!
34) Die Sprache des Herrn


Band 2

1) Verantwortung
2) Schicksal
3) Die Erschaffung des Menschen
4) Der Mensch in der Schöpfung
5) Erbsünde
6) Gott
7) Die innere Stimme
8) Die Religion der Liebe
9) Der Erlöser
10) Das Geheimnis der Geburt
11) Ist okkulte Schulung anzuraten?
12) Spiritismus
13) Erdgebunden
14) Ist geschlechtliche Enthaltsamkeit geistig fördernd?
15) Gedankenformen
16) Wache und bete!
17) Die Ehe
18) Das Recht des Kindes an die Eltern
19) Das Gebet
20) Das Vaterunser
21) Gottanbetung
22) Der Mensch und sein freier Wille
23) Ideale Menschen
24) Werfet auf Ihn alle Schuld
25) Das Verbrechen der Hypnose
26) Astrologie
27) Symbolik im Menschenschicksal
28) Glaube
29) Irdische Güter
30) Der Tod
31) Abgeschieden
32) Wunder
33) Die Taufe
34) Der Heilige Gral
35) Das Geheimnis Luzifer
36) Die Regionen des Dunkels und die Verdammnis
37) Die Regionen des Lichtes und das Paradies
38) Weltgeschehen
39) Der Unterschied im Ursprung zwischen Mensch und Tier
40) Die Trennung zwischen Menschheit und Wissenschaft
41) Geist
42) Schöpfungsentwicklung
43) Ich bin der Herr, Dein Gott!
44) Die unbefleckte Empfängnis und Geburt des Gottessohnes
45) Der Kreuzestod des Gottessohnes und das Abendmahl
46) Steige herab vom Kreuze!
47) Das ist mein Fleisch! Das ist mein Blut!
48) Auferstehung des irdischen Körpers Christi
49) Menschensinn und Gotteswille im Gesetz der Wechselwirkung
50) Der Menschensohn
51) Die Sexualkraft in ihrer Bedeutung zum geistigen Aufstieg
52) Ich bin die Auferstehung und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich!
53) Grobstofflichkeit, Feinstofflichkeit, Strahlungen, Raum und Zeit
54) Der Irrtum des Hellsehens
55) Arten des Hellsehens
56) Im Reiche der Dämonen und Phantome
57) Okkulte Schulung, Fleischkost oder Pflanzenkost
58) Heilmagnetismus
59) Lebet der Gegenwart!
60) Was hat der Mensch zu tun, um eingehen zu können in das Gottesreich?
61) Du siehst den Splitter in Deines Bruders Auge und achtest nicht des Balkens in Deinem Auge!
62) Der Kampf in der Natur
63) Ausgießung des Heiligen Geistes
64) Geschlecht
65) Kann Alter ein Hemmnis zu geistigem Aufstieg bilden?
66) Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun!
67) Götter – Olymp – Walhall
68) Kreatur Mensch
69) Und tausend Jahre sind wie ein Tag!
70) Empfindung
71) Das Leben

 


Band 3

1) Im Lande der Dämmerung
2) Grübler
3) Freiwillige Märtyrer, religiöse Fanatiker
4) Gottesdiener
5) Instinkt der Tiere
6) Der Freundschaftskuß
7) Das verbogene Werkzeug
8) Das Kind
9) Die Aufgabe der Menschenweiblichkeit
10) Allgegenwart
11) Christus sprach...!
12) Schöpfungsgesetz "Bewegung"
13) Der Erdenkörper
14) Das Blutgeheimnis
15) Das Temperament
16) Siehe, Mensch, wie Du zu wandeln hast durch diese Schöpfung, damit nicht Schicksalsfäden Deinen Aufstieg 
       hemmen, sondern fördern!
17) Ein neu Gesetz
18) Pflicht und Treue
19) Schönheit der Völker
20) Es ist vollbracht!
21) An der grobstofflichen Grenze
22) Das Gotterkennen
23) Der Name
24) Das Wesenhafte
25) Die kleinen Wesenhaften
26) In der grobstofflichen Werkstatt der Wesenhaften
27) Eine Seele wandert...
28) Weib und Mann
29) Verbogene Seelen
30) Der geistige Führer des Menschen
31) Lichtfäden über Euch!
32) Die Urkönigin
33) Der Kreislauf der Strahlungen
34) Meidet die Pharisäer!
35) Besessen
36) Bittet, so wird Euch gegeben!
37) Dank
38) Es werde Licht!
39) Wesenlos
40) Weihnachten
41) Fallet nicht in Anfechtung!
42) Familiensinn
43) Das traute Heim
44) Gewohnheitsgläubige
45) Siehe, was Dir nützet!
46) Allweisheit
47) Das schwache Geschlecht
48) Die zerstörte Brücke
49) Die Hüterin der Flamme
50) Schöpfungsübersicht
51) Seele
52) Natur
53) Geistkeime
54) Wesenskeime
55) Der Ring des Wesenhaften
56) – 62) Die urgeistigen Ebenen I – VII
63) Nachwort: Wie die Botschaft aufzunehmen ist

 

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Das Verzeichnis und die Sammlung der Werke von Abd-ru-shin in der chronologischen Ordnung

Die zehn Gebote Gottes und das  Vaterunser

Den Menschen gedeutet von Abd-ru-shin

Die zehn Gebote Gottes.pdf
PDF-Dokument [158.9 KB]

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Fragenbeantwortungen von Abd-ru-shin

In den Jahren 1924 bis 1937 formulierte Abd-ru-shin, Autor des Werkes „Im Lichte der Wahrheit – Gralsbotschaft", zahlreiche Antworten auf Fragen, die Leser seines Werkes an ihn richteten.

 

Die Sammlung der zeitlos gültigen Fragenbeantwortungen Abd-ru-shins finden Sie hier:

 

http://www.abdrushin.eu/fragenbeantwortungen/

 

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Von den »Gralsblättern« bis zur »Ausgabe der Gralsbotschaft letzter Hand«

Rechtstreit zu den Urheberrechten an der Gralsbotschaft

Video: Abd-ru-shin und die Stiftung Gralsbotschaft

http://www.youtube.com/watch?v=uakfIr6oPMU&feature=g-vrec

 

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Ein Buch das hinführen soll zur Gralsbotschaft, in der heutigen Sprache geschrieben, finden Sie hier:

http://www.die-gralsbotschaft.info/

http://www.die-gralsbotschaft.info/

 

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