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Weihnachten 1934

 

von Abdruschin

 

          Und wieder ist es Weihenacht! Ein Jahr mit herrlichen Erfüllungen liegt hinter uns, Erfüllungen, die so groß sind, wie sie die Erde und die Welten niemals kennen lernten seit ihrem Bestehen. Erfüllung auf Erfüllung brauste aus dem

Licht herab durch alle Sphären, um sich auf dem Berge zu verankern.

 

          Es ist in diesem Jahr Gewaltiges geschehen ... und Ihr merktet nichts oder nicht viel davon im irdischen Gewand; denn Erdenaugen wurde es nicht sichtbar, wenigstens noch nicht unmittelbar.

 

          Wer aber gut beobachtet, der sieht so manche Auswirkungen davon an sich selbst und seinen Nebenmenschen, wie an den Vorgängen in allen Erdenländern.

 

          Und alles drängt nun vorwärts, getrieben durch die Allmacht Gottes, die Reinigung der Schöpfung und Einfügen aller Kreaturen in die Heiligen Gesetze seines Willens jetzt erzwingt.

 

          Wachsein ist hierbei das Gebot für jeden, der mitschwingen will im großen Lichtgeschehen dieser Zeit! —

 

          Jedoch auch Ihr habt dieses Jahr getreu erfüllt und manchen harten Kampf bestanden, ohne daß es Euch irdisch bewußt geworden ist.

 

          So manches wilde Aufbäumen und Anstürmen des Dunkels habt Ihr in getreuer Wacht zurückgeschlagen, sieghaft abgewiesen, derart, daß nicht einer davon über die gesetzte Grenze dringen konnte.

 

          Ja, treue Wacht habt Ihr gehalten in der Liebe zu dem Licht! Aus diesem Grunde konnte Euch das Licht auch immer neue Stärkung geben. In Eurer Treue kann und wird es Euch unüberwindlich machen!

 

          Werdet darin aber niemals müde; denn geistig und auch irdisch Wachsein ist die Art des Kampfes, den Ihr führt. Und Wachsein bringt Euch den heiligen Sieg! In treuer Wacht haltet die stets bereite Abwehr! Eure Kämpfe spielten sich vorwiegend in dem Geistigen und Feinstofflichen ab, die letzten aber fanden bereits an der Grenze der irdischen Grobstofflichkeit statt! Ihr habt dabei gesiegt, aber die Kämpfe sind noch nicht zu Ende. Alles ist in dauernder Bewegung und Ihr dürft nicht nachlassen in Eurer Wachsamkeit, ununterbrochen müßt Ihr in dem steten und kraftvollen Schwingen Eurer Kreise alles übelwollend Nahende zurückschleudern, so daß auch nicht ein einziger Gedanke davon sich durch Eure Ringe des irdischen Schutzes schleichen kann!

 

          Mit dem Zurückschlagen der Gegner an der grobstofflichen Grenze können sich die üblen Absichten nicht weiterhin verdichten. Zum Teil wurden sie schon vernichtet, so daß nichts davon noch zu einer grobstofflichen Tat erstehen kann. Und von dem Rest vermag nur ein ganz schwacher Schatten sich zu bilden, welcher keine Kraft besitzt. So ist die Art und auch der Zweck des Kampfes, den Ihr durch dauerndes Wachsein führt.

 

          Es mag Euch leicht erscheinen, doch es ist es nicht! Die volle Geisteskraft gehört dazu, um unbeirrt in solchem Sinne wach zu bleiben.

 

          Ich will Euch einen Einblick geben, wie das Ringen vor sich geht.

 

          Durch Euer geistig und auch irdisch Wachsein bezwingt Ihr bereits die üblen Absichten des Dunkels und rottet sie aus. Ihr kämpft dabei tatsächlich und geistig persönlich mit den Waffen, welche Euch das Licht zu diesem Kampf verlieh.

 

          Wenn Ihr des Tages mit Eurem Empfinden und dem Denken immer bei der hohen Aufgabe verbleibt, der Ihr Euch angelobtet vor dem Herrn, und Euch nicht durch das Alltagswerk und Alltagseindrücke ablenken laßt davon, oder in träge, allzu irdische Gefühls- und auch Gedankengrübeleien sinkt, so stehet Euer Geist stets wachend auf dem Posten, Tag und Nacht, und schlägt schon zu, sobald sich eine üble Absicht formt und in der feinen Grobstofflichkeit anzuschleichen sucht. Es braucht Euch solches nicht zum Tagbewußtsein zu gelangen. Seid Ihr in Treue stets besorgt und wach, so handelt Euer Geist entsprechend, ohne daß Ihr irdisch davon wißt.

 

          Die Anziehung des Kampfes bringt den Gegnern jedes Mal sofort Verstärkungen durch alles, was die gleiche Absicht eines Angriffes schon in sich trägt, und es erstehen dadurch zu bestimmten Zeiten Schlachten, die nicht ungefährlich sind, wenn Ihr in Eurer Wachsamkeit nur einen Augenblick versäumt, ja, wenn nur Einer von Euch nachlässig darinnen ist.

 

          So haben sich schon viele und auch große Kämpfe abgerollt, vorwiegend in den Nächten, wenn der Erdenkörper ruht und seinem Geist noch freiere Bewegung läßt.

 

          Zu Zeiten aber, wenn ein neues Lichtgeschehen sich bereitet, drängt das Dunkel ganz besonders nach dem

Berge, dem es feindlich ist. Deshalb sind alle Lichterfüllungen auf Erden buchstäblich eingehüllt in harte Kämpfe gegen andringendes Dunkel, welches das Geschehen zu verhindern oder im letzten Augenblicke noch zu hemmen sucht, zu stören, sei es auch nur durch die Aufregung des hartnäckigen Kampfes.

 

          Denn das sich aufbäumende Dunkel weiß genau, daß es mit jeder neuen Lichterfüllung immer mehr an Halt verliert und seinem Ende zugetrieben wird, dem fürchterlichen Ende, das ihm seine Abwendung vom Lichte bringen muß in dem Gericht.

 

          Es will deshalb dieses Gericht verzögern und hinausschieben um jeden Preis, aber es nützt ihm nichts. Mit unerbittlicher Gewißheit rückt das Ende alles Übels durch die Lichterfüllungen stets näher, einer Stahlwand ähnlich, welche, einem Uhrwerke gehorchend, den Raum immer mehr zusammenpreßt, auf dem das Dunkel sich befindet, und zuletzt alles vollständig zerdrückt. —

 

          Doch nicht allein im Kämpfen liegt die Aufgabe, die Ihr erfüllen sollt, sondern sie greift weiter. Das Schwingen Eurer Treue ist ein Mantel, eine Hülle, hinter dessen Schutze sich das Licht in seiner Reinheit nach und nach der artesfremden Grobstofflichkeit eng verbinden konnte.

 

          Wäre Eure Treue nicht, so hätte dieses Licht in seiner unnahbaren Gott-Erhabenheit sich nicht so weit herniedersenken können! Es bedurfte dazu der unwandelbaren Treue irdischer, in dieser groben Stofflichkeit stehender und wirkender Menschen! Nur das konnte die letzte der Verbindungsmöglichkeiten geben.

 

          Und jedesmal, sobald eine Verstärkungswelle des göttlichen Lichtes in seiner für die Geschaffenen ganz unfaßbaren Kraft in meinen dazu sorgsam vorbereiteten, lockeren Erdenkörper dringt, ist dieser Körper wie ein rohes, schalenloses Ei, und dadurch hundertfach empfindsamer als alle Körper, die auf dieser Erde sind, bis er sich wieder eingeschwungen hat und einen Ausgleich schaffen konnte, um nicht in der Lichtkraft zu vergehen.

 

          Während solcher Zeiten ist nun wiederum die Treue der schwingenden Ringe der Berufenen ein Schutz vor störenden und auch körperlich schmerzenden Absichten und Gedanken der Trabanten und der Werkzeuge des Dunkels. Könnten diese durch die Trägheit Eures Schwingens oder auch durch Trübung irgend einer Abschweifung sich nahen, würde das göttliche Licht in seiner Reinheit wiederum emporsteigen zu einer Stelle, wo schwingende Liebe vollster Treue ihm einen Halt gewährt.

 

          Ihr seht daraus, wie wichtig und wie unvermeidbar Eure ganze Hingabe zur Sache immer war und ist, auch bleiben wird, solange ich auf Erden bin.

 

          Gott gab mich Euch damit vertrauend in die Hand! — — —

 

          In Eurer Hand und Eurer Treue ruhet dadurch aber auch das Schicksal der gesamten Menschheit auf der Erde!

 

          Nur durch die Treue, die Ihr mir erweist, kann dieser Erdenmenschheit noch geholfen werden. Es ist dies eine schwere, doch auch herrliche Verantwortung, die Ihr auf Euch genommen habt, und die der größte Teil von Euch als kleine, auserwählte Herde auch erfüllen wird.

 

          Und alle die, denen Ihr helfen wollt, und denen auch allein durch Euch geholfen werden kann vom ewigen Verderben, sie suchen Euch in Blindheit zu verfolgen, wie sie mich verfolgten und auch einst den Gott-Sohn Jesus! Doch auch darin wird nun Eurer Treue Sieg; denn wir stehen in der Stunde der Vollendung, und das Blatt hat sich gewendet!

 

          Durch die Erfüllungen des letzten Jahres ist die Lichtkraft auf der Erde so stark angewachsen in dem Schutze Eurer Treue, die Euch wiederum und immer sichtbarer in Gottes Schutze stehen läßt, daß alle falschen Bindungen und jeder falsche Aufbau nun unter dem unwiderstehbaren Drucke des Lichtes mit Gewalt zerspringen und zerfallen werden nach dem Heiligen Gesetze der Gerechtigkeit! Auch in der gröbsten Stofflichkeit, Euch allen irdisch sichtbar!

 

          Verfall wird an Verfall sich reihen zu einer schweren Kette furchtbarer Enttäuschungen, die für die Menschheit jedoch heilsam sind, da sie sonst nicht erwachen würden aus dem Wahne des eigenen Könnenwollens, während sie sich dadurch endlich beugen müssen Dem, durch dessen Gnade sie bestehen: Gott!

 

          Wie viele dann die Rettung durch die Allmacht Gottes finden und mit Euch genießen dürfen, liegt zu einem

großen Teile mit an Euch! Es kommt ganz darauf an, wie Ihr Euch der wie aus dem tiefsten Schlaf erwachenden und gottsuchenden Menschheit dann als Träger meines Wortes in dem vorbildlichen Erdenleben zeigen werdet; denn das

ist die Brücke der Geschlagenen zu mir!

 

          Durch Euch und in Euch werden sie mich finden in dem Wort!

 

          Seid deshalb treu auch darin, wie Ihr es bisher gewesen seid. Zur Feier des Strahlenden Sternes werdet Ihr

dafür besonders Kraft erhalten; denn Ihr müßt sie bald verwerten.

 

          Deshalb bekenne ich mich heute Euch, Ihr kleine Herde, am Gedenktage des irdischen Geborenwerdens des Gottessohnes Jesus, Euch, die Ihr dazu berufen seid, daß die gesamte Menschheit mich durch Euch erkennen soll,

damit sie nicht verloren gehen muß!

 

          Brennt meine Worte tief in Eure Seelen ein: Ritter, Apostel, Jünger, Goldenkreuzer, damit sie darin nie verwischen; denn es sind Worte aus der Ewigkeit und für die Ewigkeit gesprochen! In Eurer Treue kann ich heute mich der Erde offenbaren:

 

          „Ich bin und bleibe! Ich, Imanuel, komme und halte, was Meines Vaters ist! Ich sichte den Geist und richte die Sünde, strafe die Seele und schlage den Leib! Ich bin im Vater und gleichzeitig auch Sein richtendes, Heiliges Schwert

auf Erden! Der Vater ist in Mir und bleibt doch in der Ferne ewiger Unendlichkeit! Ich bin und bleibe ewig in Dem Vater und wirke aus Ihm, dem Allheiligen, Allewigen, Alleinigen; denn Der Vater und Ich sind Eines!“ Amen. —

 

          Die Worte schwingen in dem All und sie eröffnen heute nun das Endgericht für diese Erde! Sie sollen in Euch bleiben immerdar als mein Vermächtnis, das Euch heilig ist. Sie sind für Euch der Schlüssel zu dem Tempel Gottes

und werden Euch stets Kraft und Hilfe bleiben auf den Wegen, die Ihr gehet; denn ich sende Euch!

 

          Laßt uns beten:

 

          „Vater! Ich habe mich den Meinen nun bekannt! Es ist damit erfüllet Dein Gebot! Hilf ihnen, daß sie wandeln

dürfen auf den Wegen Deiner Gnade!“

 

Amen.

 

 

 

Weihnachten 2014

 

Geistig geht alles unaufhaltsam seinen Weg, nur der Erdenmensch gliedert sich nach wie vor nicht in das Geschehen

mit ein. Er glaubt noch immer seinen eigenen Gesetzen mehr Beachtung schenken zu müssen. Verständnislos steht

er vor höherem Geschehen.

 

Schon vor dem ihm doch so nahe liegenden Feinstofflichen hat er sich eigene, unüberwindbare Grenzen gezogen.

Kaum dringt etwas vom wahren Geschehen an ihn heran.


Die irdische Jetzt-Zeit scheint für ihn äußerst turbulent zu sein, so daß er meint, für Geistiges kaum noch Zeit zu finden, sofern er überhaupt noch Geistiges zu erahnen fähig ist.


Doch vollzieht sich, unbeachtet der Menschen Handeln, das Geistige stets den Gesetzen entsprechend, dem Erdenmenschen jedoch ganz unbewußt. So schließt er sich mit seiner Welt immer mehr und mehr vom eigentlichen Geschehen aus, bis hin zu seinem nun bald nicht mehr aufzuhaltenden Untergang.

Selbst unter den vielen Botschaftsbekennern sind nur wenige, die nicht ruhen, sondern weiter suchen nach dem Sinn heutigen Geschehens. Doch auch diese verlangen ständig nach Neuem, obwohl so vieles noch im Alten ungenutzt vor ihnen liegt.

Es war erforderlich, daß es ruhiger werden sollte hier im Forum. Es wurden all die gegebenen Texte noch gar nicht

richtig verarbeitet, geschweige denn, deren Sinn erkannt. Die neuen Schriften sollen im Zusammenhang mit dem Botschaftswissen und den heutigen Ereignissen sowie dem gesellschaftlich normal gewordenen Verhalten erfaßt

werden. Nur auf dieser Grundlage ist ein tieferes wahres Erkennen des entsetzlichen Zustandes Eurer heutigen Welt

noch möglich.

Mit Hilfe des Menschengeistes können sodann langsam, jedoch mit sicherer Gewißheit die Texte ihr Ziel erreichen.

Es geht um ein Wirken gegen einen vom Dunkel, mit Hilfe des Verstandes und seinem mittlerweile besten Helfer,

dem menschlichen Gefühl, gut ausgeklügelten Plan: den zur Trägheit neigenden Menschengeist in eine Fehlinterpretation von „Liebe“ und „Gerechtigkeit“ zu führen. Doch auch hier werden schon wieder Fehler gemacht. Zu oft will der Verstand die Dinge vorantreiben, die im Geistigen ihre Bahnen ziehen sollen.

Helfen wir diesen geistigen Vorgängen, auch auf diesem Planeten, eine Verbindung zu ermöglichen, um damit

eine ungetrübte Einflußnahme des Lichtes, die vom Dunkel nach wie vor durch der Menschen Denken und Gefühle

nahezu gänzlich behindert wird, wieder möglich zu machen.  


Bleiben wir wachsam, um unermüdlich hier mitzuwirken. Dazu ermahnt die Schrift: „Seid in Gedanken auf dem Posten“ sehr hilfreich.

Ein paar wenige nur haben heute schon den richtigen Pfad dazu betreten. Sie halten unbewußt die Erde.

Nur diesen gelten auch heute wieder die Worte des Herrn von „Weihnachten 1934“

Gez. Simon

 

Weihnachten 2014.pdf
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Seid in Gedanken auf dem Posten.pdf
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