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Gesprächsraum: Wie entstand der Personenkult in der Gralsbewegung?

Wieder geöffnet am 17. April 2022

 

Im Raum steht die Frage, ob die Gralsbewegung scheitern mußte, weil man dem Irrtum erlag, Abd-ru-shin sei der verheißene Gottessohn Imanuel gewesen. Zu dieser Annahme hat Abd-ru-shin maßgeblich selbst beigetragen. Sei es durch Aussagen in seiner Gralsbotschaft von 1931 oder den Nachklängen I von 1934. Nicht zuletzt aber dadurch, dass Abd-ru-shin die von seinen Anhängern ersehnten Worte sprach: „Ich bin’s! Imanuel“.

 

Bei vielen Lesern und Bekennern der Gralsbotschaft besteht immer noch Unklarheit darüber, ob Abd-ru-shin der verheißene Gottessohn Imanuel gewesen ist oder ob nur eine Strahlungsverbindung bestand.

 

In der >Ergänzungserklärung durch Oskar-Ernst Bernhardt vom 26. Oktober 1939< (dort die blau gekennzeichnete Textpassage) bezeichnet sich Abd-ru-shin selbst als Gottgesandten, der in einer besonderen Verbindung mit der göttlichen Weisheit steht. Abd-ru-shin fügte hinzu, dass er nicht gleichzusetzen sei mit Jesus, sondern dass es sich bei ihm um einen besonderen Strahlungsvorgang handelt, der es ihm ermöglicht, wie der „äußerste irdische Griffel göttlichen Willens zu neuen Offenbarungen notwendigen Wissens zu wirken“. Abd-ru-shin sprach demnach von einer Strahlungsverbindung.


Die Gralsbotschaft entstand also nicht durch mühsame wissenschaftliche Arbeit am Schreibtisch sondern Abd-ru-shin hatte Zugang zu einer hohen geistigen Quelle, aus der er schöpfte. Zeitzeugen berichten, dass Abd-ru-shin im Raum auf- und ab ging und die Vorträge nahezu druckreif diktierte.

 

Abd-ru-shin hat mehrere Schriftstücke mit >Imanuel< unterzeichnet, die mit seiner Zustimmung veröffentlicht wurden. Dadurch wurde und wird bis heute in seiner Anhängerschaft und in der Organisation der Internationalen Gralsbewegung ohne jede Diskussion die Meinung vertreten, dass der Gottessohn Imanuel in Abd-ru-shin persönlich inkarniert war. Abd-ru-shin und Imanuel sozusagen identisch sind. 

 

Im Widerspruch dazu stehen Imanuel betreffende Erklärungen in der von Abd-ru-shin verfassten Gralsbotschaft >Im Lichte der Wahrheit<, denen zufolge kein Menschengeist die Lichtkraft in der Nähe Imanuels ertragen würde. Eine persönliche Anwesenheit Imanuels auf der Erde würde also zur sofortigen Auslöschung der Menschheit führen. Schon aus diesem Grund kann Imanuel nicht in Abd-ru-shin bzw. Oskar-Ernst Bernhardt inkarniert gewesen sein. Wer Klarheit in diesen Fragen suchte, wurde und wird mit dem Hinweis beruhigt, dass es hier um Vorgänge geht, die weit über dem Ursprung des Menschengeistigen liegen und deshalb von uns nicht verstanden werden können. Bei Bedarf muss eben blinder Glaube überzeugendes Wissen auf der Grundlage der Gralsbotschaft ersetzen.


Es ist naheliegend, dass Abd-ru-shin seine Strahlungsverbindung so intensiv erlebte, dass er zeitweise überzeugt war, selbst der verheißene Gottessohn Imanuel zu sein. Dass Abd-ru-shin sich irgendwann diesbezüglich nicht mehr so sicher war, kann auch einer der Gründe für die Überarbeitung seiner Gralsbotschaft kurz vor seinem Ableben gewesen sein. Das ist zum Beispiel zu schließen aus einem Vergleich des Vortrags >Es werde Licht< in dem Buch >Nachklänge zur Gralsbotschaft von Abd-ru-shin; Band I< mit dem gleichen Vortrag in der >Gralsbotschaft Im Lichte der Wahrheit< von Abd-ru-shin, die er 1940/1941 überarbeitet hat und die dann erst nach dem Krieg 1949 erscheinen konnte.

 

Auszug aus dem Vortrag: ES  WERDE  LICHT!

aus >Nachklänge zur Gralsbotschaft von Abdrushin; Band I<; 1934:

 

Da nun die Nachschöpfung durch die langsam sich entwickelnden Menschengeister und deren Fall durch einseitig gezüchteten Verstand verdüstert wurde, mußte eingegriffen werden. Um alles von der Menschheit Gefehlte hilfreich wieder richtigzustellen, wurde Parzival mit der Grobstofflichkeit verbunden in Abdrushin. Abdrushin war also Parzival und deshalb auch Imanuel durch die weitergeführte unmittelbare Strahlungsverbindung, die durchzuführen große Vorbereitungen und Mühe kostete. Durch dessen Sein auf Erden konnte der Nachschöpfung wieder entsprechende Lichtkraft gegeben werden, zur Klärung, Stärkung und Hilfe allem Geistigen, und durch dieses weitergehend der ganzen Nachschöpfung.

 

Auszug aus dem Vortrag: ES  WERDE  LICHT!

aus der >Gralsbotschaft Im Lichte der Wahrheit< von Abd-ru-shin; 1949:

"Da nun die Nachschöpfung durch die langsam sich entwickelnden Menschengeister und deren Fall durch einseitig gezüchteten Verstand verdüstert wurde, mußte eingegriffen werden. Um alles von der Menschheit Gefehlte hilfreich wieder richtigzustellen, wurde Parzival mit der Grobstofflichkeit verbunden in Abd-ru-shin. Abd-ru-shin war also Parzival durch die weitergeführte unmittelbare Strahlungsverbindung, die durchzuführen große Vorbereitungen und Mühe kostete. Durch dessen Sein auf Erden konnte der Nachschöpfung wieder entsprechende Lichtkraft gegeben werden, zur Klärung, Stärkung und Hilfe allem Geistigen, und durch dieses weitergehend der ganzen Nachschöpfung."

 

Abd-ru-shins Bekenntnis: „Ich bin`s, der Menschensohn Imanuel“ wird in der alten Botschaft an zahlreichen Stellen wiederholt und bekräftigt. 1931 erschien im Verlag „Der Ruf“ GmbH, München, das Werk >Im Lichte der Wahrheit – Gralsbotschaft von Abdruschin<; Große Ausgabe. In seinem Schlusswort erklärt er auf Seite 473:

 

Schlusswort

Abdruschin hat seine Botschaft an die Menschheit nun vollendet.
In ihm erstand nach der Vollendung nun der gottgesandte Menschensohn

I M A N U E L

der von dem Gottessohne Jesus selbst verheißen ward der
Menschheit zum Gericht und zur Erlösung,
nachdem alte Propheten bereits auf ihn hingewiesen hatten.

Er trägt die Zeichen seiner hohen Sendung:
das lebende Kreuz der Wahrheit, strahlend aus ihm,
und die göttliche Taube über sich, wie sie der Gottessohn getragen hat.

Menschheit, erwache aus dem Schlafe Deines Geistes!

 

Auch in dem Buch >Nachklänge zur Gralsbotschaft<; 1934 erschienen im Verlag „Der Ruf “ GmbH, München, ist im Band I auf Seite 54 im Vortrag: >Jesus und Imanuel< zu lesen:

 

"…… Mir, als Imanuel, gebührt dabei kein Dank; denn mich erfüllt die höchste Freude, daß ich Gott dienen  darf in seinem hohen Willen! Nur ich allein vermag ja seine Größe jubelnd zu empfinden, seine Herrlichkeit und Weisheit, seine Reinheit, seine Macht! ….."


Zahlreiche weitere Streichungen ähnlicher Art sind in dem folgenden Vergleich der Änderungen anhand von vier Vorträgen aus der Urfassung der Gralsbotschaft aus dem Jahre 1931 bzw. den Nachklängen dokumentiert. In diesem Text sind die Streichungen in den jeweiligen Vorträgen rot gekennzeichnet; die Einfügung neuer Worte bzw. Textstellen für die Gralsbotschaft aus der >Gralsbotschaft Im Lichte der Wahrheit< von Abd-ru-shin; 1949 sind grün gekennzeichnet.

 

 
Das Schlusswort ist ebenso wie alle Textstellen, in denen sich Abd-ru-shin als Imanuel offenbart, in den Nachkriegs-ausgaben der Gralsbotschaft nicht mehr enthalten. Aus den Löschungen der Imanuel betreffenden Textstellen ist zu schließen, dass Abd-ru-shin sein ursprüngliches Bekenntnis: "Ich bin´s, Imanuel" später nicht mehr bestätigt hat. Ob Abd-ru-shin darüber hinaus diesbezüglich seinen Irrtum eingestanden hat und diesen richtig stellen wollte, ist nicht überliefert. Man muss Abd-ru-shin einräumen, dass er durch seine Verbannung und die ihm auferlegten Einschränkungen sowie sein frühes Ableben kaum die Möglichkeit hatte, seine diesbezüglichen Änderungen bzw. Richtigstellungen zu begründen.

 

In diesem Zusammenhang ist bemerkenswert, was der Jünger Hellmuth Müller-Schlauroth in seinem Brief vom 6. März 1976 an Fräulein Irmingard Bernhardt, Gralssiedlung Vomperberg geschrieben hat. Er schreibt: "Nicht mehr an Seine Sendung geglaubt hat bereits zu Seinen Lebzeiten Frau Maria. Das       kann ich bezeugen: Bei meiner Anwesenheit in Kipsdorf am 6.12.1941, dem Todestag des HERRN, habe ich mich meist im Wohnzimmer aufgehalten. Etwa 1 – 2 Stunden, bevor der HERR Seinen irdischen Körper verlassen hat, kam Frau Maria zu mir. Sie stellte sich vor mich und fragte: „Können Sie denn immer noch glauben, daß er der Menschensohn ist? Ich kann das nicht mehr glauben.“

 

Dennoch wurde seither weiterhin verkündet, dass Abd-ru-shin Imanuel war; und so ist eine Gralsbewegung entstanden, deren Organisationsstruktur auf einem Personenkult aufbaut, der sich auf  Abd-ru-shins Worte beruft: "Ich bin´s, Imanuel".

 

Anläßlich des Geburtstags von Frau Maria Bernhardt am 17. August 1948 wurde im Tempel auf dem Vomperberg die >Kündung zur Feier am 17. August 1948< gelesen. In dieser fragwürdigen >Kündung< werden Frau Maria Bernhardt und ihrer Tochter Irmingard göttliche Eigenschaften zugesprochen und kritikloser blinder Gehorsam der Apostel, Jünger und Berufenen sowie den Kreuzträgern dieser neuen Führung gegenüber abverlangt. Ein absoluter Affront gegen den Geist der Gralsbotschaft!

 

Von den Führungskräften in der Internationalen Gralsbewegung wurde die Echtheit dieser >Kündung< bis heute nicht infrage gestellt, auch weil sie ihnen ebenfalls Machtansprüche und Ansehen sichert. Die eingesetzten Führungskräfte nutzen die ihnen gegebene Macht mit der Begründung, dass sie von einer dazu berufenen Führung eingesetzt wurden, die in der Hierarchie der Gralsbewegung von Abd-ru-shin, dem Gottessohn Imanuel eingesetzt wurde. Wer die selbstherrliche Macht der höheren Führungsebene infrage stellte, wurde aus der organisierten Gralsbewegung ausgeschlossen und fortan von den gehorsamen Mitgliedern der offiziellen Gralsbewegung wie die Pest gemieden.   

 

So hat sich in der Gralsbewegung bis heute ein blindgläubiger Personenkult ausgebreitet, der den >Führern des Grales auf Erden< einen höheren Stellenwert sichert als dem Wort der Gralsbotschaft. Nach Abd-ru-shin`s Tod war seine Gralsbotschaft nur noch dann maßgebliche Leitschnur für die Entwicklung der Gralsbewegung, wenn sie dem Machtstreben derjenigen dienlich war, die diese Macht an sich gerissen haben!

 

Eine geistig lebendige und freie Gralsbewegung konnte und kann sich in diesen Strukturen nicht entwickeln!

 

Wulf-Dietrich Rose / Redaktion

 

 

Die Redaktion veröffentlicht an dieser Stelle Beiträge und Kommentare zu diesem Thema. Bitte schicken Sie ihre Beiträge per E-Mail an folgende Adresse: redaktion@die-gralsbewegung.org. Die Veröffentlichung der eingesandten Beiträge ist auf Wunsch auch ohne Namensnennung der Verfasser möglich.

 

Das Diskussionsforum finden Sie im Anschluss an diese Beiträge.

Schreiben von Herrn Alexander Yurtbil an die Redaktion

Völlig unvermittelt bin ich auf Ihr Internetforum gestoßen und habe dessen Inhalt mit größter Aufmerksamkeit gelesen. Gleichwohl ist mir trotz des Hinweises Ihrer Absicht nicht ganz verständlich, um was es Ihnen und den Nutzern Ihres Forums letztendlich geht. Es wird innerhalb der Gralsbewegung auf Missstände, Auseinandersetzungen und derlei mehr hingewiesen, und es entsteht zunächst der erhoffte Eindruck, dass hier längst überfällige Aufarbeitung gewagt wird. Leider weicht dieser Eindruck der Besorgnis, dass es sich hier lediglich um den Versuch handelt, bestimmte Personen zu schützen und den weiteren Zerfall der Gralsbewegung aufzuhalten, womöglich mit dem Ziel, eine Neuordnung herbeizuführen. Einzig fehlt mir das Verständnis dafür, verlangte doch Abdruschin einst selbst, dass der Berg zu verlassen sei und vermieden werden soll, dass die Gralsbewegung in irgendeiner Weise fortgesetzt wird.

 

Dass es aber nur deshalb zur Zersplitterung der Gralsbewegung kam, weil ihre Anhänger entgegen der Worte Abdruschins fortführten, was von ihm nicht gewollt war, ist nur die halbe Wahrheit. Abdruschin selbst hat zu dieser Entwicklung beigetragen, und es wird nicht leicht sein, sich dies begreiflich zu machen.

 

Die Gralsbewegung mit all ihren Streitigkeiten musste scheitern, weil man annahm, Abdruschin sei der verheißene Gottessohn Imanuel gewesen. Zu dieser Annahme hat Abdruschin maßgeblich selbst beigetragen. Sei es durch Aussagen in seiner „Große Ausgabe“ von 1931 oder den Nachklängen I von 1934. Nicht zuletzt aber durch den Tag, an dem Abdruschin die ersehnten Worte sprach: „Ich bin’s!“

 

Gewiss, die Hoheit seiner Botschaft vor dem Hintergrund eines zur Zeitenwende danieder liegenden geschundenen Europas, am Vorabend eines weiteren Weltkriegs, ließ seinerzeit kaum einen anderen Rückschluss zu, als das Abdruschin gekommen war, um die Prophezeiung vom Kommen des Menschensohns und dem Jüngsten Gericht zu

erfüllen.

 

Nun sind seit den Nachklängen I mittlerweile 80 Jahre vergangen, und es muss erlaubt sein, die damaligen Geschehnisse in einem neuen Licht zu betrachten. Hält man jedoch, wie vermutlich noch die meisten seiner Anhänger, unerschütterlich am Menschensohn Abdruschin fest, wird deren Betrachtung ungemein erschwert.

 

Wie schon seit jeher geweissagt worden war, geht mit dem Menschensohn das Gericht einher, gefolgt vom sagenumwobenen Tausendjährigen Reich. Im Falle Abdruschins muss diesbezüglich Vorsicht geboten sein. Sicherlich stand es seinerzeit, und noch mehr jetzt zu Beginn des 21. Jahrhunderts, noch nie so schlimm um diese Menschheit, und dennoch kann von einem Gericht, das die Erde mit seinen Bewohnern in seinen Grundfesten erschüttert, wahrlich noch nicht die Rede sein.

 

Da nützt es auch nichts, die Sendung Abdruschins damit schützen zu wollen, dass es im freien Willen des Menschen begründet war, dass das Gericht nicht über uns kam. Wie anmaßend zu behaupten, das Gericht sei abhängig von unserem Willen gewesen, so doch längst bekannt ist, dass das Gericht naturgemäß jedem Weltenkörper anhängt von einer bestimmten Stunde an (s. a. den Vortrag „Pfingsten 1929“ von Abdruschin).

 

Ein Vorgang, der gänzlich in keinem Zusammenhang mit der Auflösung steht, das einem Weltenkörper aufgrund seiner Überreife widerfährt. Völlig außer Acht gelassen wurde dabei jener verheißene Komet, der da wie eine zweite Sonne am Himmel zu sehen sein wird und dessen Lichtstrahlen für das Endgeschehen von entscheidender Bedeutung sein werden. Auch diese Prophetie haben vermeintlich wir selbst verhindert, jedoch sei laut Anhängern zumindest geistig der Stern in Erdumlaufbahn geschaut worden sein – eine wahrlich geschickte Auslegung und letztlich vom gemeinen Menschen nicht nachprüfbar.

 

„Infolge unseres Versagens ist das Friedensreich in weite Ferne gerückt. Sein Kommen ist jetzt einer höheren Vorsehung vorbehalten. Bis dahin haben wir die „Wartezeit“ geistig zu nutzen“, heißt es sinngemäß von offizieller Seite her.

 

Wie ist nun das in der Folge tatsächlich Geschehene mit jener Botschaft vereinbar, die da 1931 in einer „Großen Ausgabe“ den Menschen gegeben wurde? Schnell wurde von Seiten der Anhänger, ob vom Berg oder aus den umliegenden „Niederungen“, wieder auf das Versagen der Berufenen und der Menschheit hingewiesen, das in diesem Ausmaß selbst vom Licht nicht vorherzusehen war. Was im Umkehrschluss bedeuten würde, dass Abdruschin die Botschaft bei frühzeitigem Wissen um die Fehler und Schwächen der Menschen anders verfasst haben würde. Dies erscheint mehr als fraglich für einen Gottessohn, der gekommen ist, um zu vollbringen, anstatt sich nach der Menschheit zu richten.

 

Um wen aber handelt es sich dann bei der Person Abdruschins, der uns 1931 aus der Gesamtheit seiner Schriften von 1920 an eine Botschaft aus den lichten Höhen, ja, vom Schöpfer selbst übermittelt hat? Er bezeichnet sich darin als Menschensohn, als Träger des Jüngsten Gerichts und Errichter des Gottesreichs auf Erden. Die außergewöhnliche Art seiner Botschaft, die absolute Logik und die Höhe der Offenbarung sprechen doch für sich, dass solch Wissen nur vom Lichte selbst ausgehen konnte. Vom Lichte gewiss, doch war er das Licht selbst?

 

Eine gewisse Skepsis wäre spätestens zu dem Zeitpunkt angebracht gewesen, als u. a. der Jünger Alfred Grégoire kundtat, dass Abdruschin zu Zeiten seines Zwangsaufenthalts an einer Umänderung der Botschaft von 1931 arbeite, die 1949 mit der Veröffentlichung der „Ausgabe letzter Hand“ seinen Abschluss fand. Mit der „Botschaft 31“ hat Abdruschin eine Vortragsfolge festgelegt, von der er erklärte, dass diese unabänderlich sei!

 

Sie entspreche genau dem natürlichen Entwicklungsgang des menschlichen Geistes. Die „Botschaft 49“ enthält nun abgeänderte oder verschwundene Vorträge in einer Folge, die völlig verändert worden ist. Er bezeichnet die Änderungen wiederum als unabänderlich und fügt hinzu, dass damit der Zugang zur Botschaft künftig erleichtert werde. Diese Aussage steht im völligen Widerspruch zu Abdruschins früherer Erklärung, dass er die Anweisung habe, es den Menschen nicht zu leicht zu machen.

 

Schnell wurde von Seiten der Gralsbewegung deutlich gemacht, dass Abdruschin auf die Wirklichkeit bezogen nur mithilfe einer Neufassung seiner ursprünglichen Botschaft dem immer tiefer sinkenden geistigen Niveau der Menschen begegnen konnte, nachdem er unerwartet erkennen musste, dass das Friedensreich aufgrund der Schwächen und Fehler der Menschheit sich endgültig zerschlagen hatte. Wie ist dies vereinbar mit einem Gottessohn, der 1934 noch in seinen Vorträgen „Ich sende Euch“ und „Und wenn die Menschheit fragt“ eindringlich warnte, dass sein unverändertes Wort und der Aufbau seiner Botschaft unverrückbar sei. Einzelne Kreuzträger wenden freimütig ein, dass es jedem anderen Autor auch gestattet sei, jederzeit Änderungen an seinen Schriften vorzunehmen. Welch armseliger Vergleich! Das Wort Gottes ist, jetzt und in alle Ewigkeit!

 

Hat Jesus je seine Worte in seiner Bedeutung abgeschwächt, zurückgenommen oder sich nachträglich verbessert, wohlwissend, dass er dadurch u. a. durchaus dem Kreuzestod hätte entkommen können? Derlei Kalkül kommt aber bei Jesus nicht in Frage, weil auch er das Wort ist und ebendaher gar nicht anders kann, als zu sein, der er von Anbeginn war und immer sein wird. Es ist vollbracht! Nicht anders bei Imanuel, der da kommen wird, um zu vollbringen, ob mit oder ohne unsere Zustimmung!

 

Wenn aber dem alles so ist, wie oben gesagt wurde, um wen handelte es sich bei Abdruschin dann? Die Antwort gab er 1939 in einer persönlichen Erklärung selbst: Er bezeichnete sich als Gottgesandten, der in einer besonderen Verbindung mit der göttlichen Weisheit steht. Er fügt hinzu, dass er nicht gleichzusetzen sei mit Jesus, sondern dass es sich bei ihm um einen besonderen Strahlungsvorgang handelt, der es ihm ermöglicht, wie der „äußerste irdische Griffel göttlichen Willens zu neuen Offenbarungen notwendigen Wissens zu wirken“. An sich ist damit alles gesagt worden und es ist verwunderlich, dass gleichwohl seitdem bis heute Unklarheit über die Herkunft Abdruschins besteht.

 

Nimmt man aber diese Erklärung hin, lassen sich die Geschehnisse von damals im Nachhinein recht einfach einordnen, weil man nicht mehr versucht ist, sich zurechtlegen zu müssen, was scheinbar nicht mit dem Wort Abdruschins im Einklang steht. Es setzt sich vielmehr die Erkenntnis durch, Abdruschin als den Wegbereiter zu sehen, für den, der da noch kommen wird: Der Menschensohn! Womöglich sollte dafür der Boden bereitet und die Berufenen für ihre eigentliche, noch bevorstehende Aufgabe geprüft und vorbereitet werden.

 

Um entsprechend wirken zu können, bestand also zwischen Imanuel und Abdruschin eine Strahlungsverbindung, die im Laufe seines Wirkens offensichtlich nachgelassen haben muss. Nicht von ungefähr gab einst einer der Jünger Abdruschins, Lucien Siffrid, in diesem Zusammenhang schon im Sommer 1937 traurig dem Anhänger André Fischer zu verstehen, dass Imanuel im Begriff ist, sich von Abdruschin zurückzuziehen. Doch wie war das möglich?

 

Auch hierfür liegt die Antwort bei Abdruschin selbst. Indem er vor seiner Erklärung von oben noch von sich behauptete, der verheißene Menschensohn zu sein, nahm das Unheil seinen Lauf und erklären seine Handlungen in der Folge, als wohl die Strahlungsverbindung endgültig aufhörte. Von diesem Zeitpunkt an war er auf sich allein gestellt, was u. a. wiederum deutlich machen würde, wie es zu der Neufassung seiner Botschaft kam und auch dringend geboten war, nachdem er seinen folgenschweren Fehler erkannt haben musste. In dem Bewusstsein, in seiner Sendung also gefehlt zu haben, war es möglicherweise der Versuch, zu retten, was noch zu retten ist.

 

Die Urbotschaft von 1931 verliert aber dadurch nicht an Ausstrahlung und Kraft. Sie ist von nun an nur differenzierter zu lesen. Hilfreich ist es, wenn man sich dabei vorstellt, dass er in der dritten Person gesprochen hat, also die Worte so wiedergegeben hat, als wenn Imanuel selbst gesprochen haben würde. Und alle im Zusammenhang mit dem

Gericht in der Urbotschaft geschilderten Vorgänge, die den Eindruck erwecken, sie haben sich hiermit bereits erfüllt, sind so zu verstehen, dass sich alles so in der von ihm beschriebenen Weise vollziehen wird, wenn der Zeitpunkt gekommen ist.

 

So sehr die hier geschilderte Betrachtungsweise auf Viele zunächst einmal ernüchternd wirken muss, so sehr gibt sie auch Aussicht auf eine noch bevorstehende wunderbare Entwicklung der Erde frei. Es ist nun an einem jeden von uns sich bewusst zu machen, wie falsch unsere Wege auf der Erde waren, um erkennen zu können, dass der Gottessohn Imanuel erst noch einkehren wird in die Grobstofflichkeit.

 

„Die Zeit der großen Wende ist nahe. Mit der Geburt des Menschensohnes beginnt der Aufbau der Erde. Er wird verkünden allen Lebendigen die Wahrheit und richten, die da tot sind im Geiste. Die Erde wird danach frei sein und sich zum höchsten Stern entwickeln, denn sie ist auserkoren, die Führung in der Grobstofflichkeit zu übernehmen!“ So die vielversprechenden Worte Abdruschins vom 30.05.1978, wiedergegeben durch Gabriele Mietzner.

 

Und bereits schon am 08.05.1965 ruft uns Friedrich Rauber aus dem geistigen Reich zu, dass „die Zeit nun bald gekommen sei, wo die reine Wahrheit durch den Menschensohn allen Menschen dieser Erde verkündet werden soll. Sie ist die alleinige Wahrheit und einmalig in der Geschichte der Menschheit.“

 

 

Ich möchte meine Ausführungen damit schließen, indem ich Ihnen mitteile, dass es mir fern liegt zu behaupten, die Wahrheit über Abdruschin zu kennen und unter der Annahme, dass die „Ausgabe letzter Hand“ tatsächlich von Abdruschin stammt.

 

Zeitgleich mit meiner Versiegelung auf dem Berg geriet ich an ein Schreiben meines Großvaters, aus dem hervorgeht, dass es sich bei Abdruschin nicht um die Inkarnierung des Menschensohns gehandelt hat. So sehr ich dies nicht wahrhaben wollte, empfand ich sofort die Richtigkeit der Worte. Nach rücksichtsloser Prüfung bin ich schließlich zur selben Überzeugung gelangt. So blieb mir am Ende nichts anderes übrig, als dem Berg konsequent wieder den Rücken zu kehren, und es fiel mir wahrlich schwer.

 

Umso schöner, dass ich die in den Ausführungen und Erklärungen der Gralsbewegung so oft vermisste Logik wieder gefunden habe. Diese Erfahrung war sehr beglückend. Gleichwohl bin ich für jede andere Erkenntnis oder Aufklärung immer aufgeschlossen und dankbar.

 

Alexander Yurtbil

 

Beitrag von Frau Irmgard Deutschmann zum Schreiben von Herrn Alexander Yurtbil an die Redaktion

 

Durch Zufall las ich den Brief von Herrn Alexander Yurtbil und möchte hier dazu nur einige meiner eigenen Gedanken mitteilen:

 

Erst einmal möchte ich voranstellen, dass Abdruschin hier auf Erden auch Imanuel - der verheißene Menschensohn - war.

 

Wir lesen in den GEISTIGEN EBENEN V:

 

„Parzival trat über die Grenze der unmittelbaren Ausstrahlung der Gottdreieinigkeit, also über die Grenze der göttlichen Ebene. Damit trug er die Ausstrahlung seines wesenlosen Gottkernes hinaus und strahlt nun ausserhalb der göttlichen Ebene als ein kleiner Teil aus Imanuel in die Lichtleere, erhellend erwärmend, alles in Bewegung bringend und in Bewegung erhaltend als Lebensquell. ….“

 

Es erscheint mir nun persönlich ganz klar, dass Parzival - so wie beschrieben – unmöglich seinen „Platz“ verlassen könnte, um sich hier auf Erden zu inkarnieren, geschweige denn Imanuel, denn dies würde einen Zusammenbruch der Schöpfung bedeuten.

 

Nur ein kleiner Teil des Wollens von Imanuel konnte sich in einen von langer Hand vorbereiteten Erdenmenschenkörper verankern, wobei ein Menschengeist – in diesem Falle Oskar Ernst Bernhardt – als Hülle dienen musste. Da aber die Strahlung Imanuels weitaus stärker war als der Menschengeist, wirkte nun auch Imanuel direkt aus diesem Menschen heraus, der dadurch auch Imanuel war. Es bestand ja durch diese Verankerung eine vollkommene Einheit zwischen Imanuel und dem Menschen auf der Erde.

 

Am Karfreitag 1932 sprach der HERR unter anderem:

 

(Dies hier etwas abgekürzt und nur zum Verständnis für das vorher von mir erwähnte. Auch das „Auflösen“ darf nicht als Auslöschen betrachtet werden.)

 

„Es wird nun auch in mir für die Erfüllung langsam eine Brücke abgebrochen, die mich mit euch und mit der Erdenmenschheit bisher eng verband! Das Erdenmenschengeistige in mir, das bisher diesen grobstofflichen Körper für die Erdenaufgabe entwickeln mußte und den Erdennamen Bernhardt trug, wird nun aufgelöst von dem Licht!“.

 

Ich besitze ein Schriftstück des HERRN, das er mit Imanuel unterzeichnete. Ich besitze aber auch einen Brief vom HERRN an meinen Vater, den er mit Abdruschin unterschrieb.

 

Da ich mir sicher bin, dass der HERR nicht planlos seine Unterschrift wählte, kann ich daraus ersehen und erkennen, dass er nur dann mit Imanuel unterschrieb, wenn eine direkte Lichtverbindung mit diesem bestand, er also Imanuel war.

 

Wenn in der Urfassung der Botschaft erwähnt wird, dass der Menschen wegen kein Wort geändert wird und, dass der Mensch sich nach dem Wort zu richten hat und nicht das Wort sich nach dem Menschen, so sind für mich dies ganz klar die Worte Imanuels, der das unverrückbare Gesetz ist.

 

Sollten nun doch einige Dinge in der Botschaft vom HERRN in der Verbannung abgeändert worden sein, so könnte ich mir persönlich nur vorstellen, dass nicht Imanuel sondern Abdruschin dies aus Liebe vorgenommen hat, da er den Menschen und deren Schwächen im Verstehenkönnen weitaus näher stand als Imanuel.

 

Vergessen wir niemals: Gottvater wirkt gleichzeitig in seinem Sohn und im Heiligen Geist – sie sind Drei und jeder wirkt trotzdem für sich – und sind doch nur Eins.

 

Irmgard Deutschmann

 

Nachtrag 

 

Als ich gestern den Vortrag „Der Erdenmensch vor seinem Gott“ las, da prägte sich mir der nachfolgende Absatz sehr ein:

 

„Was habt Ihr aus dem Gotteswort in Eueren Erklärungen und schon in seiner Niederschrift gemacht! Daß Ihr darüber streiten könnt, daß Ihr als Erdenmenschen Euch zusammensetzt und hin und her beratet, das ganz allein schon zeugt von unsicherem Grunde und von Unklarheiten dessen, das Ihr aufzustellen wagtet als das reine, hehre Gotteswort! Das Wort des Herrn ist unantastbar, einfach, klar, und ehern eingemeißelt in die Schöpfung. Dort, wo es nicht verdüstert und verschoben ist, gibt es kein Deuteln, kein Beraten! Es ist verständlich jeder Kreatur.“

 

Mir wird auch immer verständlicher, warum der HERR betonte, dass wir des Wortes achten sollen und nicht des Bringers, denn wer sich bemüht das Wort zu verstehen und in sich aufzunehmen, der „begegnet“ in diesem Wort auch unweigerlich dem HERRN.

 

In dem Vortrag „Es werde Licht!“ wird uns viel über die Verbindung Imanuel – Parzival und Abdrushin erklärt und zusammen mit passenden Stellen aus anderen Vorträgen ergibt dies ein sehr schönes und klares Bild, wobei auch die nachfolgenden Worte des HERRN nicht vergessen werden dürfen, die den Vortrag „Es werde Licht!“ abschließen:

 

„Ob Ihr es aufzunehmen fähig seid, ist Eure Sache; denn ich kann Euch dabei auch nicht helfen. Die Menschheit fragte, bat, und ich habe geantwortet, in Dingen, die weit über dem Begreifenkönnen eines Menschengeistes liegen, die weltenferne von ihm sich erfüllen, rollend auf ehernen Bahnen göttlicher Gerechtigkeit und göttlicher Vollkommenheit. In Demut beuge sich der Mensch!“

 

Irmgard Deutschmann

 

 

Beitrag von Herrn Wulf-Dietrich Rose zu den vorhergehenden Beiträgen

 

In dieser Diskussion geht es im Kern um die Frage, ob Abd-ru-shin (Oskar Ernst Bernhardt) der verheißene Gottessohn Imanuel gewesen ist oder ob lediglich zeitweilig eine -  wie auch immer geartete - Strahlungsverbindung bestand.  

 

Ich schließe mich der folgenden Äußerung von Frau Irmgard Deutschmann im Wesentlichen an:

 

"Es erscheint mir nun persönlich ganz klar, dass Parzival - so wie beschrieben – unmöglich seinen „Platz“ verlassen könnte, um sich hier auf Erden zu inkarnieren, geschweige denn Imanuel, denn dies würde einen Zusammenbruch der Schöpfung bedeuten. Nur ein kleiner Teil des Wollens von Imanuel konnte sich in einen von langer Hand vorbereiteten Erdenmenschenkörper verankern, wobei ein Menschengeist – in diesem Falle Oskar Ernst Bernhardt – als Hülle dienen musste."

 

Zweifel habe ich jedoch an der Logik ihrer Aussage im weiteren Teil:

 

"Da aber die Strahlung Imanuels weitaus stärker war als der Menschengeist, wirkte nun auch Imanuel direkt aus diesem Menschen heraus, der dadurch auch Imanuel war. Es bestand ja durch diese Verankerung eine vollkommene Einheit zwischen Imanuel und dem Menschen auf der Erde."

 

Herr Alexander Yurtbil  erwähnt in seinem Beitrag eine persönliche Erklärung von Abd-ru-shin, in der er sich selbst als Gottgesandten bezeichnete, der in einer besonderen Verbindung mit der göttlichen Weisheit steht. Abd-ru-shin fügte hinzu, dass er nicht gleichzusetzen sei mit Jesus, sondern dass es sich bei ihm um einen besonderen Strahlungsvorgang handelt, der es ihm ermöglicht, wie der „äußerste irdische Griffel göttlichen Willens zu neuen Offenbarungen notwendigen Wissens zu wirken“. (Ergänzungserklärung durch Oskar-Ernst Bernhardt vom 26. Oktober 1939)   

 

Abd-ru-shin sprach demnach von seiner Strahlungsverbindung, und nicht wie Frau Irmgard Deutschmann von einer Verankerung der Strahlung aus Imanuel in Abd-ru-shin die "eine vollkommene Einheit zwischen Imanuel und dem Menschen (Abd-ru-shin) auf der Erde" herstellte. 

 

Es stellt sich also die Frage, ob eine zeitweise bestehende Strahlungsverbindung mit einem "kleinen Teil des Wollens von Imanuel" dazu berechtigt, Schriftstücke mit >Imanuel< zu unterschreiben und sich selbst als >Imanuel< zu bezeichnen?

 

Frau Irmgard Deutschmann hat dazu folgende Erklärung: "Da ich mir sicher bin, dass der HERR nicht planlos seine Unterschrift wählte, kann ich daraus ersehen und erkennen, dass er nur dann mit Imanuel unterschrieb, wenn eine direkte Lichtverbindung mit diesem bestand, er also Imanuel war."

 

Da es hier um Vorgänge geht, die für einen Menschengeist nicht vollständig nachvollziehbar sind, greife ich zu einem profanen Vergleich, um zumindest eine logisch nachvollziehbare und widerspruchsfreie Erklärung zu finden.

 

Ein auf der Erde lebender Mensch hat eine Strahlungsverbindung zur Sonne; er empfängt ihre Strahlung und nutzt diese in vielfältiger Art und Weise. Es gab und gibt Menschen, die eine derart innige und lebendige Strahlungsverbindung zur Sonne haben, dass sie die Wesensart der Sonne in sich so stark und klar erleben, dass sie auch in dieser Wesensart wirken und ausstrahlen. Aber würden sich diese Menschen als Sonne bezeichnen? Sicher nicht, weil sie wüssten, dass niemand überleben würde, wenn die Sonne auf der Erde wäre.

 

So wie ich die Imanuel betreffenden Erklärungen in der Gralsbotschaft verstanden habe, kann kein Menschengeist die Lichtkraft in der Nähe Imanuels ertragen. Eine persönliche Anwesenheit Imanuels auf der Erde würde also zur sofortigen Auslöschung der Menschheit führen. Schon aus diesem Grund kann Imanuel nicht in Abd-ru-shin bzw. Oskar-Ernst Bernhardt inkarniert gewesen sein.

 

Ich gehe davon aus, dass zwischen Imanuel und Abd-ru-shin (Oskar Ernst Bernhardt) zeitweilig eine Strahlungsverbindung bestand. Naheliegend ist die Annahme, dass diese - aus welchen Gründen auch immer - zuletzt nicht mehr vorhandene Strahlungsverbindung zum frühen Ableben Abd-ru-shin`s führte, zumal es offenbar keine krankheitsbedingte Todesursache gab.  

 

Die Gralsbotschaft verliert durch die von Herrn Alexander Yurtbil eingeleitete Aufklärung eines bis heute in der Gralsbewegung weit verbreiteten folgenschweren Irrtums nicht ihren großen Wert für die Menschheit. Aber unfehlbar war ihr Bringer nicht!

 

Es gibt Hinweise darauf, dass Abd-ru-shin selbst und seine Frau Maria sowie auch Fräulein Irmingard und andere ihm nahestehende Personen diesen Irrtum eingesehen haben und richtig stellen wollten. Fräulein Irmingard hat sich mir gegenüber in einem Gespräch so geäußert, dass es - auch sie selbst betreffend - immer nur um Strahlungsverbindungen geht! Aber offensichtlich sind diese Klarstellungen nicht mit der erforderlichen Konsequenz erfolgt, sodass sich in der Folge in der Gralsbewegung bis heute ein blindgläubiger Personenkult ausbreiten konnte, der den >Führern des Grales auf Erden< einen höheren Stellenwert sichert als dem Wort der Gralsbotschaft.   

 

Wulf-Dietrich Rose

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beitrag von Herrn Alexander Yurtbill vom 30. November 2021 

Insel der Gerechtigkeit.pdf
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Beitrag von Herrn Johannes Deutschmann zu den vorhergehenden Beiträgen


Ich sah letztens das Schreiben von Herrn Yurtbil in dem es darum geht, dass Abdruschin nicht der verheißene Menschensohn sein soll und das Scheitern der Gralsbewegung dadurch erklärt wird, dass es an der „Schuld“ Abdruschins liegen würde, welcher sich fälschlicherweise als Menschensohn zu erkennen gab, was ich grundsätzlich als falsch bezeichne.


Im folgenden Text werde ich auf das von mir gelesene eingehen.

 

Gott gab den Menschen den freien Willen, weswegen sie auf Grund ihrer Eigenverantwortung auch dafür verantwortlich sind, wie sich die Erde entwickelt. Folglich waren sie auch schuld am Scheitern der Gralsbewegung, oder gibt es Argumente, die dafür sprechen, dass Abdruschins irdische Handlungen dazu geführt haben, dass die Gralsbewegung scheiterte?

 

Nachdem Imanuel seinen direkten Wirkungsbereich nicht verlassen kann, da aus ihm die Schöpfung hervorgeht und jeder menschliche Körper einen Menschengeist braucht, um auf Erden leben und wirken zu können, wurde zwecks Erfüllung der Aufgabe des Menschensohnes auf Erden ein Funke von Imanuels Willen in einen Menschengeist verankert. So konnte ein „Teil“ Imanuels, welcher mit ihm im Göttlichen verbunden ist, auf die Erde kommen um hier das lebendige Wort Gottes zu schreiben.


Dieser Funke ist dabei das Höchstmögliche, was ein Menschengeist zu tragen fähig ist, denn, wie Herr Rose bereits sagte, würde die Sonne, wäre sie persönlich auf der Erde, alles verbrennen. So ist also Abdruschin durch seinen göttlichen Funken in einem Menschenkörper als der Menschensohn im wahrsten Sinne des Wortes zu bezeichnen.


Oder ist für manche Menschen „nur“ eine Verbindung mit Imanuel, ermöglicht durch den göttlichen Funken in Abdruschin, durch welchen er für die Position des Stellvertreters Gottes auf Erden berechtigt ist, „zu wenig“ um sich als Menschensohn zu bezeichnen?

 

Der Funke ist also die Verankerung durch welchen sich Imanuel mit Abdruschin verbinden konnte. Hätte Abdruschin keinen göttlichen Funken in sich getragen, wäre auch auf Grund der fehlenden Gleichart keine Verbindung zu Imanuel möglich gewesen, denn auch hier gilt noch das Gesetz der Anziehung der Gleichart.


Die Stärke der Verbindung von Abdruschin zu Imanul kann dabei logischerweise variieren, denn diese Verbindung war in erster Linie für das Bringen des WORTES notwendig.

 

Selbst die Kraft, die den HERRN immer durchströmte, war so stark, dass diese den HERRN auf Grund des „Nichtverstehenkönnens“ der Menschheit innerlich verbrannte und schlussendlich sogar den irdischen Tod verursachte, für welchen, wie sie ja wissen keine natürliche Todesursache bekannt ist.

 

Damit Abdruschin das lebendige Wort Gottes schreiben konnte, brauchte er zum einen ein Irdisches Leben mit den entsprechenden Erlebnissen, durch welche er die Menschheit verstehen konnte und zum anderen der Funke aus Imanuel durch welchen er das Schöpfungswissen aus dem Licht der Wahrheit der Menschheit bringen konnte.

 

Wäre also Abdruschin nicht der Menschensohn, wäre die Gralsbotschaft auch nicht das Gotteswort, anderes ausgedrückt, wäre Abdruschin nicht der Menschensohn, könnte das Wort der Gralsbotschaft nicht die Kraft in sich tragen, welche ihm innewohnt, denn jedes Wort ist zugleich lebendiges Geschehen. 

 

Sollte Abdruschin etwas an der äußersten Form der Gralsbotschaft verändert haben, dann sicher nur in einem solchen Rahmen, dass der darin schwingende Wille Gottes vom Inhalt noch getragen werden kann. Möglich wäre dies zur Zeit des Zwangsaufenthaltes in Deutschland gewesen, als die Verbindung mit Imanuel natürlicherweise schwächer war, was zur Folge hatte, dass auch Abdruschin den Menschen wieder etwas näher stand.

 

Die erwähnte mediale Durchsage, welche anscheinend von Abdruschin stammt, laut welcher der Menschensohn erst kommen würde und die Erde auserkoren sei zur Führung über die Grobstofflichkeit, wage ich sehr zu bezweifeln.

 

Ist ja der auf Erden lebende Menschengeist durch seine Art bereits auserkoren zur Führung über die Grobstofflichkeit, da nur er durch seine Beschaffenheit das Diesseits und das Jenseits überblicken kann um dadurch ein Paradies auf Erden schaffen zu können.

 

Es war die größte Liebe Gottes und unendliche Mühe nötig, um die Gralsbotschaft auf die Erde zu bringen. Gott neigte sich dabei den Menschen so weit wie möglich zu, handeln müssen sie aber selber.


Soll nun diese Liebe Gottes und auch Abdruschins ihm zum Vorwurf gemachent werden, um zu behaupten, Abdruschin wäre gescheitert, wo doch die Menschheit so klar auf ganzer Linie versagte?

 

Was erwarten sich viele Menschen von einem neuen Menschensohn? Niemand wird der Erde die Veränderung bringen können, welche die Menschheit sich ersehnt - außer die Menschheit selbst. Wäre es anderes, hätte schon Jesus den Menschen nicht nur den Weg zeigen können, sondern sie auch verändern, was im Widerspruch zum gottgegeben freien Willen der Menschen steht, weswegen sich Derartiges folglich niemals ereignen wird.


DAS WORT IST, was also erwarten sich die Menschen noch von einem neuen Menschensohn, da der wahre Menschensohn bereits erfüllt hat?

 

Mit freundlichen Grüßen

Johannes Deutschmann

Beitrag eines langjährigen kritischen Beobachters

 

Vor etwa 35 Jahren haben meine Frau und ich durch einen persönlichen Kontakt von der Gralsbotschaft >Im Lichte der Wahrheit< von Abd-ru-shin erfahren. Seither lesen wir mit kurzen Unterbrechungen darin; viele Vorträge schon mehrmals. Die Gralsbotschaft hat seither unser Leben sehr stark beeinflußt. Meine Frau und ich sind jedoch keine Kreuzträger. Da wir in Oberbayern wohnen, waren wir oft auf dem Vomperberg und haben viele Gespräche mit Kreuzträgern gehabt, von denen einige seit 1960 dort wohnten bzw. arbeiteten.  

 

Meine berufliche und private Entwicklung ist durch das erworbene Wissen aus der Gralsbotschaft anders als geplant verlaufen. Unsere jetzige gute Lebenssituation und Ehe verdanken wir ihr. Mit der Gralsbewegung und anderen Lesern der Gralsbotschaft hatten wir nur einige Jahre lang intensiven Kontakt; aus dieser Zeit sind jedoch mehrere persönliche Kontakte geblieben, durch die wir immer gut über die Entwicklung der Gralsbewegung informiert waren und bis heute auch sind. 

 

Seit vor etwa zehn Jahren diese Webseite entstanden ist, ist sie für uns eine häufig genutzte Informationsquelle und eine gute Möglichkeit, auch mehr über Hintergründe zu erfahren, als dies durch die offiziellen Kontakte der Gralsbewegung möglich war.  So waren auch die Beiträge in den leider immer wieder eskalierenden Gesprächsräumen sehr aufschlußreich; im positiven wie negativen Sinne.

 

In diesen vielen Jahren als begeisterter Leser und Bekenner der Gralsbotschaft sind im Hintergrund Fragen immer drängender geworden, die die Internationale Gralsbewegung, die Gralsverwaltung Vomperberg und die Familie Bernhardt betreffen. Wie auf dieser Webseite und im Internet auf www.die-gralsbotschaft.info sowie in den zahlreichen weiterführenden Quellen zu erfahren ist, ist die Entwicklung der organisierten Gralsbewegung keineswegs geprägt von den Idealen und dem Wissen der Gralsbotschaft!

 

Auf den ersten Blick ist das jedoch nicht zu erkennen. Man achtet auf ein vornehmes, zurückhaltendes Verhalten. Immer gut gekleidet; bei den Feiern möglichst Frack und weißes Seidenkleid. Menschen mit einem Durchschnittseinkommen merken bald, dass sie nicht dazu gehören. Die besondere geistige Fürsorge der mit Führungsaufgaben betrauten Goldenkreuzer und Jünger gilt vor allem solchen Lesern der Gralsbotschaft    

- die über ein beträchtliches Vermögen verfügen;
- die gesellschaftlich, wirtschaftlich, kulturell, politisch einflußreich sind;
- die als erfolgreiche Juristen oder Manager zur Mitarbeit bereit sind.

 

Das war schon immer so und liegt wohl auch im beiderseitigen Interesse. Nach dem Kriegsende wurden sämtliche Grundstücke und Gebäude samt Inventar an Frau Maria Bernhardt übertragen, obwohl es auch andere Besitzansprüche gab und unschöne Streitigkeiten aktenkundig sind. An Juristen hatte die Gralsverwaltung Vomperberg immer Bedarf. Mit dem Vorwand, es diene der "guten Sache" im Sinne der Ziele des Verfassers der Gralsbotschaft, Abd-ru-shin, der sich bekannt hat als "Ich bin´s, Imanuel" wurden Spenden und Erbschaften in Millionenbeträgen eingesammelt. Nicht nur für den Bau eines gewaltigen Tempels, der nie gebaut wurde.

 

Die gespendeten Vermögen kamen nie den Zielen und Zwecken einer >Gralsbewegung< zugute, wie sie sich Leser der Gralsbotschaft vorstellen, weil es eine solche Organisation bis heute nicht gibt. Von der Gründung einer >Stiftung Gralsbewegung< war zwar Jahrzehnte lang die Rede, aber es war offensichtlich im Sinne der hochberufenen Führer der Gralsbewegung und der Familie Bernhardt, ihre Macht - auch über das Geld - lieber selbst zu behalten!

 

Die untereinander zerstrittenen Gruppierungen und Leiter der Gralsbewegung haben sich jahrelang durch alle Instanzen um Millionenvermögen gestritten und gegenseitig erpreßt. In dem im Februar 2002 angestrengten Gerichtsverfahren wurde behauptet, Jürgen Sprick, Jünger und Leiter der Internationalen Gralsbewegung beeinträchtige mit der rechtswidrigen Namensanmaßung „Internationale Gralsbewegung“ geschäftliche Interessen des Klägers. Der Kläger (Siegfried Bernhardt, Jünger und Besitzer der Gralssiedlung Vomperberg) habe den Namen „Gralsbewegung“ markenrechtlich schützen lassen. Der Beklagte Jürgen Sprick greife durch die Verwendung der Bezeichnung „Internationale Gralsbewegung“ auch in das Markenrecht des Klägers ein und verstoße damit gegen zwingende Bestimmungen des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG).

 

Diese Streitereien auf höchster Ebene der Gralsbewegung (das ist nicht geistig gemeint) haben dann auch Leiter von Gralskreisen und Landesorganisationen auf unteren Hierarchieebenen genutzt, um selbst Spenden entgegen zu nehmen und zu verwalten. Vermögensverwalter aus dem Kreis der Goldenkreuzer nutzten den Wunsch der Familie Bernhardt, diskret mit unversteuerten Spenden umzugehen, für ihre eigenen Interessen.   

 

Es bedarf nur eines geringen Aufwandes an Recherche, um zu dem Ergebnis zu kommen, dass über Jahrzehnte Spenden und Erbschaften in zwei- bis dreistelliger Millionenhöhe auf privaten Konten im Ausland gelandet sind. Eine Führungsposition in der Gralsbewegung war für manche eine gute Altersvorsorge. Wer unangenehme Fragen stellte wurde aus der Gralsbewegung ausgeschlossen und durfte an den Feiern im Tempel auf dem Vomperberg nicht teilnehmen. Die durch Spenden entstandene Gralssiedlung mit zahlreichen Gebäuden und Ländereien, die Gralsverwaltung, der Tempel und weitere Vermögenswerte sind legaler Privatbesitz eines zur >Führung des Grales< Berufenen, dem der Personenkult in der Gralsbewegung zugute kommt.     

  

Diese Webseite steht von Anfang an unter dem erklärten Motto: >Die Reinigung der Gralsbewegung<. Diese Webseite hat viel davon zutage gefördert, was einer Gralsbewegung nicht würdig ist. Manche sagen: zuviel, weil dadurch Menschen abschreckt werden, zur Gralsbotschaft zu greifen.

 

Doch solange der Reinigungsprozeß in der Gralsbewegung - wenn überhaupt - nur an der Oberfläche kratzt, sei an das Sprichwort erinnert: "Der Fisch stinkt vom Kopf her."

Anläßlich des Geburtstags von Frau Maria Bernhardt am 17. August 1948 wurde im Tempel auf dem Vomperberg die >Kündung zur Feier am 17. August 1948< gelesen.

Kreuzzug gegen Gralsritter;  DIE ZEIT Nr. 13/1955

Brief von Hellmuth Müller-Schlauroth an Fräulein Irmingard Bernhardt, Gralssiedlung Vomperberg vom  6. März 1976

Vorschläge für eine Neuordnung der Organisation der Gralsbewegung; ausgearbeitet von Hellmuth Müller-Schlauroth aus dem Jahr 1962:

Alexander Krause:  Am Ende kam das Wort

 

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Kommentare

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  • Anonymus (Mittwoch, 11. Mai 2022 15:55)

    Nachdem ich fast alles was auf dieser Webseite und in den Gesprächsräumen zu lesen ist, verarbeitet habe, komme ich zu folgenden Schlussfolgerungen:

    Das Werk >Im Lichte der Wahrheit - Gralsbotschaft von Abdruschin<; Große Ausgabe 1931 konnte der Verfasser aufgrund einer besonderen Strahlungsverbindung schreiben, die es ihm ermöglichte, wie der „äußerste irdische Griffel göttlichen Willens zu neuen Offenbarungen notwendigen Wissens zu wirken“.
    In seinem Schlusswort erklärt Abdrushin auf Seite 473: >Abdruschin hat seine Botschaft an die Menschheit nun vollendet. In ihm erstand nach der Vollendung nun der gottgesandte Menschensohn I M A N U E L der von dem Gottessohne Jesus selbst verheißen ward der Menschheit zum Gericht und zur Erlösung, nachdem alte Propheten bereits auf ihn hingewiesen hatten.<

    Abdrushins Bekenntnis: „Ich bin`s, der Menschensohn Imanuel“ wird in der 1931 erschienenen Gralsbotschaft und 1934 in dem Buch >Nachklänge zur Gralsbotschaft< an zahlreichen Stellen wiederholt. Abdrushin hat auch mehrere Schriftstücke und Briefe mit >Imanuel< unterzeichnet. Dadurch wurde und wird in seiner Anhängerschaft bis heute die Überzeugung vertreten, dass der Gottessohn Imanuel in Abdrushin inkarniert war. Und das, obwohl sich seine Ankündigungen angeblich kurz bevorstehender Katastrophen nicht erfüllten!

    Im Widerspruch zu Abd-ru-shins Bekenntnis: „Ich bin`s, der Menschensohn Imanuel“ stehen Abdrushins eigene Erklärungen in der Gralsbotschaft , denen zufolge kein Menschengeist die Lichtkraft in der Nähe Imanuels ertragen würde. Eine persönliche Anwesenheit Imanuels auf der Erde würde also zur sofortigen Auslöschung der Menschheit führen. Es kann also nur eine Strahlungsverbindung bestanden haben.

    Seinen Irrtum im Zusammenhang mit seinem Bekenntnis hat Abdrushin offenbar kurz vor seinem Ableben erkannt und deshalb seine >Gralsbotschaft Im Lichte der Wahrheit; Ausgabe letzter Hand< überarbeitet und diesbezüglich umfangreiche Korrekturen vorgenommen. (https://www.die-gralsbewegung.org/abd-ru-shin-s-leben-und-wirken/)

    Die Ehefrau des Verfassers der Gralsbotschaft, Maria Bernhardt und deren Tochter
    Irmingard sowie andere Personen im engsten Kreis um Abdrushin haben von all dem gewusst, aber nach Abdrushins Tod nichts getan, um den weit verbreiteten Irrglauben aus der Gralsbewegung zu entfernen, wonach Abdrushin Imanuel war. Nicht zuletzt deshalb, weil der Aufbau einer Gralsbewegung mit angeblich göttlichem Hintergrund attraktiver erschien.

    Anläßlich des Geburtstags von Frau Maria Bernhardt am 17. August 1948 wurde im Tempel auf dem Vomperberg die >Kündung zur Feier am 17. August 1948< gelesen. In dieser fragwürdigen >Kündung< werden Frau Maria Bernhardt und ihrer Tochter Irmingard Bernhardt göttliche Eigenschaften zugesprochen und kritikloser blinder Gehorsam der Apostel, Jünger, Berufenen und Kreuzträger dieser neuen Führung gegenüber abverlangt. Von den Führungskräften der Gralsbewegung wurde diese >Kündung< akzeptiert, weil sie ihnen bis heute ebenfalls Machtansprüche sichert. Die eingesetzten Führungskräfte nutzen die ihnen gegebene Macht mit der Begründung, dass sie von einer dazu berufenen Führung eingesetzt wurden, die in der Hierarchie der Gralsbewegung von Abd-ru-shin, dem Gottessohn Imanuel eingesetzt wurde.
    So hat sich eine Gralsbewegung entwickelt, die den >Führern des Grales auf Erden< einen höheren Stellenwert einräumt, als dem Wort der Gralsbotschaft. Wer sich weigert, sich denen zu unterstellen, die die organisierte "offizielle" Gralsbewegung beherrschen, wird ausgeschlossen; nicht zuletzt um sie von den Spendentöpfen fernzuhalten.

    Die Gralsbewegung - ein erfolgreiches Geschäftsmodell seit drei Generationen!

  • Katharina S. (Freitag, 06. Mai 2022 15:52)

    Funktioniert dieser Gesprächsraum noch?

    Oder schreibt tatsächlich niemand mehr hier?

    Was ist passiert?

  • Monika S. (Freitag, 22. April 2022 17:26)

    Die >Reinigung der Gralsbewegung< ist wie ein Waschgang, bei dem von der Wäsche (der Gralsbewegung) nicht mehr viel übrig bleibt.

    Ist das sinnvoll wenn dadurch Suchende keinen Anschluss an andere Suchende finden?

  • Krzysztof (Mittwoch, 02. Februar 2022 21:09)

    Guten Tag,
    Da ich hier einige inspirierende Gedanken gefunden habe, möchte ich das verehrte Publikum fragen, wie Sie die Ankunft des strahlenden Sterns wahrnehmen.
    Ist sie mit Imanuel abgereist, oder steht die Erde noch unter ihrem Einfluss? Wann wird dieser Einfluss aufhören?
    (Entschuldigung für Rechtschreibfehler, ich benutze den Übersetzer).
    Sehr danke

  • B.W. (Mittwoch, 12. Januar 2022 12:38)

    Wie konnte es dazu kommen, dass anläßlich des Geburtstags von Frau Maria Bernhardt am 17. August 1948 im Tempel auf dem Vomperberg die >Kündung zur Feier am 17. August 1948< gelesen wurde?

    Man muss doch davon ausgehen, dass dieses Machwerk des Dunkels nur mit voller Zustimmung von Frau Maria Bernhardt und Irmingard Bernhardt im Tempel gelesen werden konnte.

  • Gast Nr 2 (Dienstag, 04. Januar 2022 10:48)

    Ein Gast(Samstag, 01. Januar 2022 21:11)
    „Ihr könnt Texte ohne Ende schreiben; ihr könnt auch all eure Theorien auf eine kohärente Art zusammenstellen, doch was nützt das alles wenn ihr nichts ERLEBT?“

    Ich kann nur für mich sprechen. Wie kommen Sie darauf, dass ich nichts erlebe? Alles, was ich hier und woanders schreibe, wurde und wird von mir tief durchempfunden, es ist niemals graue Theorie, sondern ein starker innerer Antrieb, ein loderndes Feuer, das in mir brennt und mich antreibt. Ich sehe vor meinem geistigen Auge eine Welt wie sie sein soll, eine Gesellschaft wie sie sein soll sowie den Menschen als Individuum wie er sein soll. Dieses Ideal werde ich niemals aufgeben und auch nicht gegen ein anderes tauschen! Doch weil sich dieses Ideal so deutlich von den herkömmlichen und allgemein bekannten Idealvorstellungen unterscheidet, ihnen sogar entgegensteht, ist es mein Anliegen, darüber zu sprechen, damit auch diese Formen durch meine Worte in der Welt manifestiert werden, weil nur so die Hoffnung darauf besteht, dass sie eines Tages auch verwirklicht werden können.

    Aus der Botschaft sowie aus der „Verwehten Zeit“ geht für mich hervor, dass mehrere Gesellschaftsmodelle vom Licht akzeptiert und für gut befunden wurden, von denen einige einander genauso gegenüberstehen wie Feuer und Wasser, wie Sommer und Winter, wie Tag und Nacht... Als Beispiel möchte ich das Gesellschaftskonzept aus dem Vortrag „Der notwendige Ausgleich“ (Nachklänge) auf der einen Seite und die Formen und Regeln des Zusammenlebens bei den Inkas, beschrieben in der „Verwehten Zeit“, auf der anderen Seite nennen. Nichts kann größere Gegensätze aufweisen als diese beiden Prinzipien und Strukturen, und doch ist (oder war) beides anscheinend vom Licht gewollt!

    Demzufolge stehen der Menschheit auch für die Zukunft mehrere Wege offen. Mir aber ist es nicht egal, welcher Weg eingeschlagen wird. Eine kompromisslose Umsetzung der Richtlinien aus dem Vortrag „Der notwendige Ausgleich“ würde ich freudig begrüßen, aber in einer Gesellschaft wie der der Inkas will und werde ich auf keinen Fall leben. Das muss einmal klar gesagt werden. Leider habe ich den Eindruck, dass von den heute geistig Mächtigen und auch von der Mehrheit der Botschaftsbekenner eher Letzteres favorisiert wird. Natürlich nicht zu 100 Prozent, doch der Trend geht meinem Eindruck nach unverkennbar in diese Richtung. Wenn aber DAS der Preis fürs (ewige) Leben sein soll, dann werde ich ihn nicht zahlen!

  • Die Redaktion (Sonntag, 02. Januar 2022 17:28)

    Das Diskussionsforum wird ab jetzt moderiert.

  • Halt (Sonntag, 02. Januar 2022 08:10)

    @Ein Gast

    Schiebe dir deine Drohungen in deinen Allerwertesten!
    Und den Markus gleich mit dazu!

  • Ein Gast (Samstag, 01. Januar 2022 23:53)

    An: Halt

    Da ein verkümmerter Heuchler in seiner verdorbenen Art nicht anders kann, als ekeleregend sich zu äußern, wird es nicht verwunderlich erscheinen, wenn man dessen verbildetes Ich nur als Gewürm bezeichnet, welches in Kürze für seine Äußerungen einen seelischen Schmerz erleiden wird, weil niemand ihn dazu gezwungen hat, persönlich über andere zu schimpfen und diese zu beschmutzen!

    Wenn seinerseits das Wort "Speichellecker" benutzt wird, dann liegt es nahe, dass dieser Quertreiber sein eigenes Milieu damit preis gibt; denn wer beleidigend angreift, muss ja im Hasse baden und Dreck sein Heim nennen.

    Falls weitere Beleidigungen unter der Brust des "haltlosen" Scheinwesens pochen und diese als Äußerung in die Welt treten, dann erübrigt sich jedwede Äußerung bis auf folgende:

    Verbrenne im Lichte der Wahrheit!


    Ein Gast

  • Halt (Samstag, 01. Januar 2022 22:18)

    @ Ein Gast

    Halt auch du dein Maul, Speichellecker vom Bösch!

  • Ein Gast (Samstag, 01. Januar 2022 21:11)

    Es ist bemerkenswert, dass ausgerechnet die Personen, welche sich dem Personenkult gegenüber in Stellung bringen, genau diesen Kult selbst immerwieder neu zu entfachen suchen, damit sie ihre so "bedeutungsvollen" Äußerungen kundtun können, weil ja die außenstehenden (stillen) Beobachter in sehnsüchtiger Neugier nach neuen Erkenntnissen dürsten..
    Echt lächerlich, wenn es zeitgleich nicht so erbärmlich wäre.

    Was wollt ihr eigentlich mit all den Texten bewirken?

    Merkt ihr denn nicht, dass ihr euch wie im Wahne streitet und Themen zerredet? Ihr redet ständig über den Verstand und dessen Auswirkung, und doch befindet ihr euch selbst im Karussell des Verstandes, weil ihr in emsiger Art eines Scheinwissens bis zur unerhörten Einbildung alles zu beurteilen sucht.

    Wer von euch hat die ruhelose Denke verlassen und befindet sich im Jetzt? Wer empfängt wahrhaft durch die Empfindung, und wem eröffnet sich durch ein ausgedehnteres Aufnahmevermögen eine neue Welt, in der man von Erkenntnis zu Erkenntnis geführt wird?
    - Erspürt einer von euch beim Verfassen seiner Texte, die lebendige Umgebung, empfindet die Nähe von Wesenhaften, von geistigen Führern... hört die Ermahnungen?

    Ihr könnt Texte ohne Ende schreiben; ihr könnt auch all eure Theorien auf eine kohärente Art zusammenstellen, doch was nützt das alles wenn ihr nichts ERLEBT?

    Nur im Erleben und Anwenden wird das Wort ein Teil von einem, und nicht, wenn man sich als Dozent über Dinge den "Kopf" zerbricht, die ihn innerlich keinen Schritt weiter bringen! Anstatt das der Mensch den Rettungsring ergreift und sich vor dem geistigen Tod errettet, versucht er den Radius des Ringes zu berechnen, oder macht sich Gedanken über die Farben, will eventuell einen anderen Rettungsring, vielleicht sogar einen, den er selbst herstellt.
    Warum? Weil er lieber alles zerdenkt als das er sich innerlich neu ausrichtet, und das wiederum nur, weil er in bequemer Art gelten aber keinesfalls sich ändern will!

    So wie die Pharisäer ununterbrochen über Schriftstellen plapperten, so plappern gewisse Automaten hier unentwegt über Strahlungen und Verbindungen, über Abdruschin und Imanuel, als wären sie durch die ständige Demonstration eines Scheinwissens imstande, ein wirkliches Begreifen lebendig zu erleben..

    Der Verstand hat keine Stäbe und dennoch ist er ein Käfig; auch im Käfig gibt es einen gewissen Freiraum für Selbstdarstellung, und den betätigen hier einige mit einer Genugtuung ohnegleichen, weil deren Egos größer sind als ihre Talente!

    Und all diejenigen, die sich als Leser der Botschaft hinstellen und im selben Moment ungezügelt Beschimpfungen Richtung Markus Bösch speien, denen möchte ich nur eines mitteilen: wenn die Rückwirkung mit voller Wucht in Bälde auf die Urheber zurückschnellt, dann mögen sie sich nicht wundern, dass deren Geheul kein Gehör finden wird!


    In diesem Sinne,
    liebe Grüße.

    Ein Gast

  • Wahre Worte (Samstag, 01. Januar 2022 20:36)

    @Gast Nr 2

    Sie haben ausführlich dargelegt, was ich in aller Kürze brachte!
    Danke dafür!

    Doch eine Bitte habe ich:
    Herr Rose möge es so weiter halten, nichts zu zensieren, damit jeder sich zeigen kann wie er ist und was er ist und wir erkennen können.
    Danke dafür!

  • Gast Nr 2 (Samstag, 01. Januar 2022 20:04)

    Der Text von
    Lina Goethe(Samstag, 01. Januar 2022 12:42)

    soll hier nur stellvertretend für alle vergleichbaren Beiträge dieser Art dienen, welche leider auch woanders völlig ungestraft verfasst werden dürfen. Deswegen schließe ich in mein Antwortschreiben alle Autoren mit dieser Gesinnung ein, auch wenn ich meine Worte der Einfachheit halber nur an Lina Goethe richte.


    Ihnen ist schon klar, dass Sie mit diesem Text JEDEN Leser und Schreiber auf dieser Internetseite beschuldigen und anklagen!? Dabei haben Sie nicht die leiseste Ahnung von diesen Menschen. Sie kennen niemanden hier, schütten aber trotzdem Ihre unverschämten Vorwürfe über sie alle aus. Mit welchem Recht erlauben Sie sich eine derartige Frechheit? Sie wären besser beraten auf sich selber zu sehen, genau das, wovon Sie andere abbringen wollen. Dann würden Sie möglicherweise Ihre eigenen Fehler erkennen und daraufhin für immer verstummen, denn das ist wahrlich das Beste, was Sie tun könnten!

    Alles, was Sie hier gegen die Leser und Schreiber vorbringen, trifft in Wirklichkeit nur auf Sie und Ihresgleichen zu! Und Ihr Urteil wird auf Sie mit tausendfacher Gewalt zurückfallen, sodass Sie sich niemals davon erheben werden, für all das Unrecht, welches Sie mit diesem Text jedem einzelnen Leser angetan hatten. Sie klagen Unschuldige an, von denen sich die meisten nicht wehren können, allein schon deswegen, weil alles das, was Sie Ihnen zur Last legen, weder begründet noch konkret benannt wird. Ihren Anschuldigungen fehlt jede sachliche Grundlage. Ihre Äußerungen sind ein leerer Wortschwall!

    „wie bei eurem Tun, stets eigensinnig und hohl!“

    IHRE Zeilen sind eigensinnig und hohl.

    „Denn als ich laß, hier von Euch das Meiste,
    sah ich wie klein ihr doch seid, in Eurem Geiste!“

    Nun, die allerkleinste im Geiste hier sind SIE!

    „weder eure Gedanken, noch eure Worte und Taten sind Rein!“

    Das ist eine gemeine Unterstellung und eine pauschale Verallgemeinerung. Nichts davon können Sie beweisen, wie schon oben gesagt. Abgesehen davon haben Sie gar kein Recht, solche Unterstellungen den Lesern an den Kopf zu werfen, das ist strafbar.

    „Aber ihr könnt Euch, mit noch so viel schönen Worten betören,
    auf Gottes Geheiß, werden wir bald alles Menschenwerk zerstören!“

    Der geheime Wunsch aller religiösen Fanatiker. Ja, Sie selbst zeichnen mit Ihrem Text vor dem geistigen Auge der Leser ein Bild Ihrer Person, welches mindestens widerlich und abstoßend genannt werden muss! Mindestens. Denn in Wirklichkeit gibt es in der menschlichen Sprache kein Wort, das den ganzen Ekel schildern könnte, den man verspürt, wenn man mit derartigem Gewürm in Berührung kommt.


    An dem Beitrag von Lina Goethe kann man auch gut erkennen, auf was für Leute man unter den Bekennern der Gralsbotschaft unweigerlich treffen wird, wenn man als Anfänger sich entscheidet ihnen einmal die Hand zu reichen und ihr Angebot zu prüfen. Sogar die Internationale Gralsbewegung mit ihren Machenschaften erscheint noch harmlos im Vergleich dazu.

    Den Herrn Rose als Betreiber dieses Gesprächsraums möchte ich bitten, solche verallgemeinernden Anklagen zu verbieten und in Zukunft derartige Beiträge zu löschen.

  • Wahre Worte (Samstag, 01. Januar 2022 12:55)

    @Lina Luna

    Erschaffen könnt ihr Wesen rein, rein gar nichts, denn dafür seid auch ihr viel zu klein!

    Und Ruf und Reich ist bereits verblichen!
    Also ist euer Ruf nur eitle Gedankenform einer Lina Luna, die weiterhin besser am stillen Posten zurück gezogen bleibt, statt zu richten!

  • Lina Goethe (Samstag, 01. Januar 2022 12:42)

    Hier ist eine Stimme, der euch meist unbekannten Wesenhaften,
    die Euch Menschen, Eure Körper und Eure Umwelt Erschafften,

    nach Gottes Willen geschah dies einst, verstehet das wohl,
    nicht wie bei eurem Tun, stets eigensinnig und hohl!

    Und Ihr, ihr Menschengeister, wie tief seid ihr gesunken,
    debattiert hier über Gottes Wort, als wäret ihr betrunken!

    Denn als ich laß, hier von Euch das Meiste,
    sah ich wie klein ihr doch seid, in Eurem Geiste!

    Ihr sehet immer nur auf Euch Selbst, mit ausgeprägter Phantasie,
    aber den Willen des Herrn und uns Wesenhafte, versteht ihr nie!

    So geht ihr blind und taub, durch Euer kurzes Erdensein,
    und weder eure Gedanken, noch eure Worte und Taten sind Rein!

    Und wie wollt ihr Euch und die Erde denn retten, in der heutigen Not,
    wo überall Chaos herrscht, mit Elend, Seuchen, Hunger und Tod?

    Viele von Euch Menschen glauben, dass ihr diese Rettung alleine schafft,
    aber ihr irret, denn dafür fehlt euch die göttliche Kraft!

    Nur der Gotteswille mit uns Wesenhaften, kann euch zum Gottesreich führen,
    aber ihr vermesset Euch, mit Eurer Eitelkeit und Hochmut daran zu rühren.

    Aber ihr könnt Euch, mit noch so viel schönen Worten betören,
    auf Gottes Geheiß, werden wir bald alles Menschenwerk zerstören!

    Drum eilet Euch! Und verbringt Eure begrenzte Zeit nicht mehr mit Träumen,
    sonst werdet Ihr den Ruf des Herrn, und sein Gottesreich versäumen!

    In diesem Sinne, sollt ihr das neue Jahr 2022 verbringen,
    und mit aller eurer Kraft, nach Erkenntnis des Gotteswillens ringen!

    Inspiriert durch eine Wesenhafte Führerin

  • Augenarzt (Samstag, 01. Januar 2022 12:17)

    Augenarzt

    Der selbsternannte "Seher"
    Markus hat bestimmt einen "Grauen Star" also eine getrübte Linse!
    Empfehle eine Augen OP verbunden mit Silentium, absolutes Stillschweigen!

  • Halt (Samstag, 01. Januar 2022 12:07)

    Markus Bösch, halt dein blödes Lästermaul und schleicht dich du Idiot!

    Deine Drohungen sind für Vollidioten wie du einer bist!

    Also gusch!

  • Markus Boesch (Samstag, 01. Januar 2022 11:53)

    Sobald die Kreuzträger neue Wahrheit hören, verneinen sie die Seher von Heute. Deshalb kommt auch kein Seher in diesen Gesprächsraum, aber ich sage Euch, der HERR in Imanuel ist da, und zeigt sich feinstofflich, nur denen, die noch nicht in Selbstberäucherung verfallen sind, und es sind viele hier, zu den kommt ER nicht. Denn alles ist Schwingung und Strahlung, wo Trübung ist im Verbogenen die werden nicht aufspringen, sie sind zu schwer geworden und werden abfallen, unbrauchbar geworden für den bevorstehenden Aufbau, den der HERR leitet, so hat er gekündet den engsten Freunden.
    Die Lästerer und Hetzer hier auf der Plattform, sie sind bedauernswerte Kreuzträger die dem zu Spät entgegen gehen.

  • Wahre Worte (Freitag, 31. Dezember 2021 23:16)

    @Markus B.O.E.S.C.H

    Der Irre geht in die Irre!

  • Johannes Deutschmann (Freitag, 31. Dezember 2021 18:38)

    @Oskar,

    gerne, jedoch glaube ich, sie haben sie mich nicht verstanden, was auch erklärt wieso sie etwas hoffnungsloses schwärmerisches reininterpretieren, da waren sie glaube ich selber etwas naiv?

    Ich weiß nicht ganz wo sie etwas von guten Wünschen für andere Menschen lesen? Ich wünsche mir eine Welt in welcher die Botschaft nach außen so „gut“ wie möglich erscheint, nicht wie das Werk um welches sich Sekten-ähnliche Strukturen bilden, was natürlich auch anderen Menschen nützen könnte, jedoch ist dies deren Sache.
    Sehen sie, als Leser der Botschaft will ich mich nicht, wegen den Unwahrheiten welche die Menschen über dieses Werk finden, schämen müssen, klar könnte es mir egal sein, aber wieso gebückt laufen, wenn ich auch aufrecht gehen kann^^

    Ich denke sie müssen bei ihren Überlegungen über meine Antwort berücksichtigen das niemand Zugriff auf den Willen eines anderen Menschen hat, diesen verändern kann und niemand für andere Menschen und deren Wille verantwortlich ist, dennoch kann man sich, bemüht, von Zeit zu Zeit für eine Sache einzusetzen, auch schon wegen den Wechselwirkungen welche man dadurch erfahren kann, wenn das Wollen dahinter echt ist.
    Sagt der Herr ja, dass alles was der Mensch tut, tut er für sich selber, insofern kann es nur in meinem Ermessen liegen, wenn die Welt etwas idealer wird und wenn nicht, auch kein Problem.
    Solange ich mich in allem so viel bemühe wie möglich weiß Gott das ich mein Bestes gegeben habe und hätte, und so lange kann ich auch innerlich in durchaus turbulenten Zeiten relativ entspannt leben, es will schließlich alles in der Schöpfung verdient sein.
    Das meine ich eben, wenn ich von den Möglichkeiten Spreche welche die wenigsten Menschen kennen und von denen alle mal hören sollten, auch wenn sie niemanden interessieren, lebt es sich doch besser einsam und innerlich reich als, als einer unter vielen Armen Seelen 😉

    Und man weiß ja nie welche Menschen mitlesen, vielleicht kann man etwas ansprechen was einem Menschen nutzt, wäre ja schön, ich denke das ganze ist wie mit einer Wiese, von Zeit zu Zeit kann man mal ein paar Samen streuen, danach gilt es das Feld ruhenzulassen und zu hoffen das etwas Schönes wächst, jedoch ist dies Aufgabe der Wesenhaften und wenn es um Menschen geht Aufgabe der geistige Helfen, der Rest ergibt sich wechselwirkend oder eben nicht, das liegt in höheren Mächte.

  • Oskar (Freitag, 31. Dezember 2021 17:58)

    @Johannes Deutschmann
    (Freitag, 31. Dezember 2021 12:37)
    @Oskar


    Vielen Dank für Ihre ausführlichen Erklärungen.
    Sie sind so erfrischend kindlich naiv!
    In der Tat sehe ich es anders, nämlich insofern, daß gute Wünsche nur für Personen die wirklich zum Licht wollen etwas bringen und die sind sehr selten und da auch wieder nur, wenn ich sie persönlich kenne und selbst da ist es fraglich ob es nicht hoffnungslose eigene Schwärmerei, also Schwachheit und Schwächlichkeit sind.
    In Wirklichkeit hat heut zu Tage ein jeder nur für sich zu sorgen und für sich geistig zu kämpfen, er kann niemanden tatsächlich helfen, außer im Wandel seines Seins.

  • Halt (Freitag, 31. Dezember 2021 17:32)

    @Markus Bös ich

    Halt's Maul Du Idiot!

  • Peter Steinbeis (Freitag, 31. Dezember 2021 17:27)

    Ich wünsche allen Lesern und Schreibern für das Neue Jahr (und auch gerne länger) Gesundheit, Frohsinn und geistigen Nutzen!

    Mögen uns die Irren, Verwirrten und Verirrten auch weiterhin belustigen!

  • Markus Boesch (Freitag, 31. Dezember 2021 17:04)

    Der HERR ist hier. Ich begegnete IHM am Feiertag 29.Dezember. ER war Feinstofflich in meinem Zimmer und gab mir persönliche Anweisung für die Berufenen. Ich habe grosse Freude, dass der HERR seine Kraft über uns ergießt. Ein reges Neues 2022.

  • Johannes Deutschmann (Freitag, 31. Dezember 2021 12:37)

    @Oskar

    Jeder Mensch hat doch eine Auswirkung auf sein Umfeld, folglich ist auch jeder Mensch umso vorteilhafter für sein Umfeld umso mehr er in Harmonie mit den Schöpfungsgesetzen lebt und diese auch praktisch nutzen kann, was zu erlernen durch die Botschaft möglich wäre und auch ist.

    Ich denke eine gewisse Art von "Bewussteinsarbeit" oder Aufklärungsarbeit, dahingehen, das ein Bild von der Botschaft vermittelt wird, durch welches man erkennen kann das dieses Werk einem Menschen zur größtmöglichen irdischen Freiheit und natürlich auch geistigen Freiheit verhilft wäre ja etwas wünschenswertes, so das jeder Mensch zumindest erkennen könnte welche Möglichkeiten und Freiheiten er durch die Botschaft hätte, gleich wie ein Mensch welcher die Anleitung eines Gerätes liest erkennen kann welche Möglichkeiten ihm das Gerät bietet.

    Das fände ich etwas wünschens- und erstrebenswertes, und es wäre schön wenn sich diesbezüglich ja vielleicht etwas ändern könnte.

    Ich meine, dass es in der Welt so nicht mehr weitergehen kann wie bisher, sieht jeder.
    Das die Bewegungen welche sich um die Gralsbotschaft gründeten wie die internationale Gralsbewegung, aber auch diese noch "sekten-artigeren" Strukturen wie Simon, Texte des Lichts usw. eher beschämend für das Werk im Lichte der Wahrheit sind ist relativ leicht zu erkennen.
    Ich denke auch in diesen Bereichen könnte und sollte sich etwas ändern.
    Selbes gilt ja auch für das unwissende und peinliche "Theater" über den Menschensohn und was über diesen gesprochen oder geglaubt wird, wie das er noch einmal kommen würde usw. Genauso auch wenn es um die ganzen unnatürlichen Spinnereien geht welche sich in Zusammenhang mit der Botschaft in den Köpfen mancher Menschen entwickelt haben obwohl doch dieses Werk überall hilft Klarheit zu schaffen.
    Wenn es in diesen Bereichen der Welt zu Veränderungen kommen könnte wäre gut und auch wichtig, auch könnte daraus endlich ein wirklicher gesellschaftlicher Vorteil durch die Botschaft entstehen und das in der Botschaft verheißene Zukunftsreich könnte sich endlich beginnen zu entwickeln.

    Aber schlussendlich wird sich die Welt entsprechend dem Willen der Menschen entwickeln, ob diese dadurch logischerweise vergehen oder nicht, ob manche vergehen oder ob manche Menschen Freuden im Leben finden welche ihre Vorstellungen weit übertreffen, dafür ist jeder selber verantwortlich.
    Ich denke es kann zumindest einmal angesprochen werden, auch wenn dies vielleicht nicht viel verändern kann, kann es vielleicht doch dazu beitragen das etwas mehr "Wahrheit" in der Welt "mitschwingt" oder sehen sie das etwas anders?

  • J.E. (Freitag, 31. Dezember 2021 12:33)

    Fragebeantwortungen: 13.14 Gralsbotschaft sprengt Sekten

    ...., und dass sie immer nur allein und direkt zur Einzelseele spricht, ihr das gebend, was sie gerade für sich selbst zum Aufstieg braucht. In dieser schemalosen Lebendigkeit muss sie natürlich jede Sekte sprengen und wird so für deren Bestehen zu einer großen Gefahr, weil sie selbstständige, in sich selbst freie Menschen bildet, die allem Sektiererwesen Feind sein müssen.

  • Oskar (Freitag, 31. Dezember 2021 12:04)

    @ Johannes Deutschmann

    "In diesem Sinne, einen guten Rutsch ins neue Jahr, hoffentlich wird es nächstes Jahr anderes!"

    Was genau wünschen Sie sich das anderes wird?
    Bitte erklären Sie es mir!

  • Johannes Deutschmann (Freitag, 31. Dezember 2021 09:14)

    @ Gast Nr.2


    Das haben sie sehr treffend formuliert, wenn man das vergleicht was einem die Botschaft lebendig geben kann mit dem was einem die Bewegungen rund um die Gralsbotschaft geben, wirken diese schon fast wie ein Hohn, genauer betrachtet sind sie es auch.

    Ich kann gut nachvollziehen was sie meinen, als ich mit dem Lesen der Botschaft begann musste ich etwas unter meinen Jugend-Eskapaden leiden, was eher als suboptimal zu bezeichnen war, dann begann ich das Buch zu lesen und der Autor sagte schon auf den ersten Seiten das man alles was er sagt prüfen sollte, denn alles im Leben würde nach logischen Gesetzen funktionieren und man müsse diese nur verstehen um wieder in die richtige Spur zu kommen, gesagt getan und so die Antwort und den Weg an jedes mögliche Ziel gefunden, es geprüft und es hat sich bewahrheitet.

    Das was sie ansprechen, diese Verbindung das Rationalen mit dem untrennbaren Ganzen, ist dies nicht das größte Geschenk welches den Menschen auf Erden durch die Botschaft werden kann, es sollte doch nicht so ein Schweres für Leser der Botschaft sein die Gesetzmäßigkeiten welche sie darin finden können auch ins irdische zu tragen, welcher Nutzen könnte daraus im Bereich der Psychotherapie, Lebensberatung, Medizin, Gesundheit, Unterhaltung und sonst noch überall gefunden werden, praktische Dinge welche getestet und erlebt werden können damit Glaube etwas ist was der Mensch nur noch am Beginn jedes Weges benötigt….. So dass der Glaube an Gott auch im irdischen alltäglichen Leben natürlich und lebendig wird, gleich den Gesetzen der Physik.

    Leider jedoch ist es ja unter vielen Kreuzträgern so, das sobald man von der Nutzung und dem Wert des Wortes spricht sich viele scheu zurückziehen, das Nachdenken über die Botschaft als Verstandesgebunden bezeichnen, weiters verstecken dabei ihre Unwissenheit viele hinter Floskeln welche keinem Menschen, nicht mahl ihnen selber Nutzen bringen.
    So wie es der Herr dabei in der Botschaft sagt, viele Menschen gleichen Königen welchen ein Land gegeben wurde und welche ihre Zeit lieber mit Spielsachen vergeuden (oder so ähnlich)

    Ja, sieht man die unterschiedlichsten Bewegungen welche sich um die Botschaft gebildet haben und vergleicht man dies mit dem Sinn des Werkes stellt sich schon die Frage, ob die Gruppen das Werk um welches sie sich winden auch nur ansatzweiße verstanden haben?
    Denke ich an einige Menschen zurück welche ich in der Gralsbewegungen gesehen habe, glaube die Internationale wie sie sich nennen, bekannt unter dem Namen „Seite von Herr Sprick“ muss ich auch sagen das, dass Bild welches sich mir dort bot eher abschreckender Natur war.
    Hätte ich das Wort durch diese Menschen kennengelernt könnte es gut sein das ich es sicherheitshalber schnell zur Seite gelegt hätte, wirken die meisten dieser Menschen sowie ihre Ansichten, wie ich meine, nicht gerade sonderlich lebendig.

    Gut finde ich auch wie sie das schlimmste in diesen Bewegungen überhaupt ansprechen, die Art und Weise wie einem „falsche Selbstlosigkeit“ als Gottesdienen verkauft wird, genauso wie einem das „anderen Menschen Dienen“ als Gottesdienst verkauft wird.
    Da fällt mir ein, wie ich einmal in der Jugendarbeit der Gralsbewegung davon sprach das der Mensch nur das Wort braucht, auch keine Jünger, wobei dabei die Frau eines Jüngers anwesend war, welche schon versuchte mir und den anderen Mitzuteilen das es eben schon Jünger für die Versiegelungen brauchen würde, wäre ihr Mann ja sonst wie es scheint nutzlos, wobei wahrscheinlich leider die gesamten „Leitungen“ irgendwelcher Gralsbewegungen als nutzlos zu bezeichne sind, wäre es anders wären die Gralsbewegungen nicht zu Sekten verkommen!

    Ich denke das was hier faul ist sind die Menschen welche meinen Leitende Positionen zu haben und welche sich nur gleich faulem Gewürm um das Buch schlingen und dabei den Menschen den Weg zum Licht abschneiden!

    Schön wäre eine freie Gralsbewegung welche nur im Geiste deswegen eine Bewegung ist, weil sich alle gleichgesinnten mehr oder weniger in ihrem Leben in dieselbe Richtung bewegen und zwar Richtung licht, das was dabei verbindet ist die Gewissheit, dass, das Leben nach Gesetzen funktioniert und der Mensch selber seines Glückes Schmied ist.
    Eine Gesellschaft welche sich darüber bewusst ist wie Gott und die Welt „funktioniert“, die Weiß, dass jeder Mensch selber Andachten und Feiern abhalten darf, sowie Gralshandlungen durchführen, die weiß, dass auch eine Versiegelung zwischen 2 Menschen welch niemand anderen Haben „Echt“ ist, wenn das Gelöbnis gegenüber Gott „Echt“ ist.
    Natürlich ist es schon Andachtsräume zu haben, aber man kann jeden Raum zu einem Andachtsraum machen, zuhause machen wir, seit wir aus der Gralsbewegungen ausgestiegen sind, immer unsere eigenen Andachten, dabei fehlt es an nichts, kann sich ja jeder Mensch welcher sich Gott nähern will auch nähern, da braucht es niemand anderen dazu.

    Schön wäre es eben wenn es so wäre wie es sein könnte, traurig ist es, wie es momentan ist, schlussendlich denke ich wäre vieles wirklich kinderleicht, leider sind hier wieder einmal nur gewisse Menschen schuld, namentlich jene Personen welche die Gralsbewegungen oder Gruppierungen leiten und welche die Botschaft in das Licht einer Sekte oder ähnliches stelle, natürlich denke ich tragen aber auch all jene Kreuzträger dabei eine gewisse Mitschuld welche derartig falsches handeln tolerieren, schließlich heißt es ja „wenn ihr versagt stürzt die Welt, ich denke dies wird sich auf jeden Leser der Botschaft beziehen, da wird es wahrscheinlich keine Ausreden geben wenn man auf der Erde ist, die Wahrheit in Händen hält und stumm dabei zusieht wie das Wort auf Erden beschmutzt wird.

    In diesem Sinne, einen guten Rutsch ins neue Jahr, hoffentlich wird es nächstes Jahr anderes!

  • Noah (Donnerstag, 30. Dezember 2021 22:52)

    @Gast Nr 2
    Hurra! Endlich logische Gedankengänge!
    Es geschehen noch "Zeichen und Wunder!"

  • Gast Nr 2 (Donnerstag, 30. Dezember 2021 20:22)

    A.B.(Donnerstag, 30. Dezember 2021 18:07)
    „Abd-ru-shins Werk, die Gralsbotschaft, hat seither ihren hohen und aktuellen Wert nicht eingebüßt. Wer diese große Hilfe sucht wird sie finden - in Zeiten des Internet auch ohne die zur Sekte gewordene Internationale Gralsbewegung.“

    Ganz richtig. Ich muss immer wieder an meine ersten Jahre mit der Gralsbotschaft zurückdenken. Was hat mich damals bewegt und an diesem Buch begeistert? Etwa die Prophezeiungen? Die Ankündigung des Tausendjährigen Reiches auf Erden? Nein! Diese Teile hatte ich nur am Rande wahrgenommen, als etwas nicht so Bedeutsames und nur nebenbei Erwähntes. Tief beeindruckt hat mich hingegen zum einen das gewaltige Bild des Universums, innerhalb und außerhalb bzw. oberhalb der Schöpfung mit den unzähligen Ebenen, Sphären sowie den Wesen verschiedenster Art. Gigantisch! Wie primitiv und erbärmlich waren doch im Vergleich dazu die Modelle der Kirchen, der Religionen des Orients oder auch der an die Grobstofflichkeit gebundenen Wissenschaft. Und zum anderen war es die klare Logik, welche auch in den höchsten Sphären herrscht und dort sogar noch schärfer ausgeprägt ist, ein unpersönlicher Gott, der stets wie ein Naturgesetz wirkt und die treibende Kraft hinter den Naturgesetzen ist, dessen Gesetze man zum eigenen Vorteil, Glück und Aufstieg nutzen kann und soll, sowohl auf der Erde als auch auf allen anderen Ebenen.

    Das Gigantische und das Rationale wurden in der Botschaft wie ein untrennbares Ganzes
    zusammengefügt. Und genau diese Kombination war/ist es, die so gut zu meinem Wesen passte. Das Irrationale und Fanatische dagegen, der Kult des Persönlichen hatten in der Botschaft keinen Raum, ganz im Gegensatz zum Christentum mit seinem ungeheuerlichen Jesus-Kult und vielen abstrusen Ideen, die ich vorher kennengelernt hatte, jedoch nach der Lektüre der Botschaft sofort und für alle Zeit verwarf. Eigentlich sollte ja die Botschaft den Menschen von der Religion befreien, und zwar von jeder Religion, nicht nur vom Christentum, wenn da nicht wieder manche Leute dazwischenfunken und das Geschriebene durch eine ausgeklügelte Interpretation wieder nach der Art der herkömmlichen Lehre (Leere ) umbiegen würden, um die Leser und Anhänger erneut zu knechten und für ihre Zwecke einzuspannen, sie erneut zu Werkzeugen im Dienste anderer zu machen anstatt zu eigenverantwortlichen Geistern, die nur für sich selbst leben, an dem eigenen irdischen Erfolg und Glück sowie an dem eigenen geistigem Aufstieg arbeiten anstatt die Menschheit, die Welt oder sonst irgendetwas retten zu wollen.

    Im Laufe der Jahre und inzwischen auch schon Jahrzehnte, durch die scheinbar unvermeidlichen Kontakte zu den Gralsanhängern verschiedenster Art und Ausrichtung (nicht nur in der „Gralsbewegung“), wurde dieser ursprüngliche und von mir mit Begeisterung aufgenommene Eindruck von der Botschaft immer mehr zurückgedrängt, und an dessen Stelle rückte immer stärker das typische Missionierungs- und Rettungskonzept mit den damit verbundenen Aufgaben, vermeintlichen Pflichten und, was am Schlimmsten ist, durch den erneuten Versuch die eigene Persönlichkeit, das Ich, einzudämmen und es in den Dienst der Allgemeinheit zu zwingen, die freche Forderung sich selbst „hinten anzustellen“. Genau wie dies auch in den anderen Glaubenskonzepten, wenigstens in jenen des Pfades zur Rechten, schon immer gefordert wurde! Selbstaufgabe, Selbstverleugnung, Verzicht… Grauenhaft!

    Irgendetwas ist hier faul! Und mit der Botschaft, so wie sie gedruckt vorliegt, egal ob Version 1931 oder 1941, hat das nichts zu tun. Das muss ich zum Jahreswechsel 2021/2022 ganz klar feststellen.

  • A.B. (Donnerstag, 30. Dezember 2021 18:07)

    WDR Donnerstag, 30. Dezember 2021 17:14

    Von Zeitzeugen Abd-ru-shins wird berichtet, dass er im Raum auf- und ab ging und die Vorträge nahezu druckreif diktierte.

    Die Gralsbotschaft entstand offenbar nicht durch mühsame wissenschaftliche Arbeit am Schreibtisch sondern Abd-ru-shin hatte Zugang zu einer hohen geistigen Quelle, aus der er schöpfte.

    Wie sich heute nach fast 100 Jahre zeigt, hat sich vieles, was Abd-ru-shin ankündigte, nicht erfüllt. Man kann viel darüber spekulieren, woran das lag und noch mehr darüber, wie es weiter geht.

    Abd-ru-shins Werk, die Gralsbotschaft, hat seither ihren hohen und aktuellen Wert nicht eingebüßt. Wer diese große Hilfe sucht wird sie finden - in Zeiten des Internet auch ohne die zur Sekte gewordene Internationale Gralsbewegung.

  • WDR (Donnerstag, 30. Dezember 2021 17:14)

    A.B.
    (Dienstag, 28. Dezember 2021 13:34)

    Lassen Sie uns weitere Folgerungen aus Ihren Worten ziehen:

    Die Gralsbotschaft >Im Lichte der Wahrheit< ist entstanden durch eine Strahlungsverbindung Abd-ru-shins zu Imanuel. Abd-ru-shins Worte waren sinngemäß: "Achtet des Wortes - nicht des Bringers!"

    Die Kritik vieler Kreuzträger betrifft meines Wissens nie die Gralsbotschaft sondern die eingesetzten Führungskräfte, Jünger und früher auch die Apostel! Diese nutzen bis heute die ihnen durch die Berufung in Leitungsfunktionen der Internationalen Gralsbewegung gegebene Macht mit der Begründung, dass sie von einer höheren Instanz in der Hierarchie der Gralsbewegung eingesetzt wurden, die wiederum in der Hierarchie von Imanuel dem Gottessohn eingesetzt wurde.

    So wurden und werden zum Beispiel Zweifel an Entscheidungen der Leiter von Ortsvereinen oder Landesorganisationen der Gralsbewegung seit Jahrzehnten nicht sachlich diskutiert, sondern mit dem Hinweis abgewiesen, das Zweifel an dieser berufenen Person auch Zweifel an der Fähigkeit der in der Hierachie übergeordneten Berufenen sind, also letztlich Frau Irmingard Bernhardt infrage stellen. Wer nicht nachgab, wurde aus der Gralsbewegung ausgeschlossen.

    In der gesamten Hierarchiekette funktionierte dies Prinzip; jeder deckte jeden und konnte sich darauf verlassen, in der Hierachie aufzusteigen solange man mitmachte. Die Gralsbotschaft war für die Leitenden nur dann eine Orientierung, wenn sie dem Ziel dienlich war.

    So ist eine Gralsbewegung entstanden, deren Organisationsstruktur auf einem Personenkult aufbaut, der sich auf Abd-ru-shins Worte beruft: "Ich bin´s, Imanuel".

    Würde man Abd-ru-shins Worte: "Achtet des Wortes - nicht des Bringers!" in der organisierten Gralsbewegung als Kehrbesen verwenden, dann wäre diese Organisation hinweggefegt. Und damit das größte Hindernis für die Verbreitung der Gralsbotschaft >Im Lichte der Wahrheit< von Abd-ru-shin.

  • Paulus (Donnerstag, 30. Dezember 2021 12:18)

    „Menschensohn hin, Menschensohn her, Ihr habt nichts begriffen, es fällt Euch halt schwer!“

    So viel Unsinniges und Schwachsinniges, was hier in diesem Forum in Bezug auf den „Neuen Menschensohn“ oder auf Abdruschin, den einzig wahren Menschensohn zu lesen ist, zeigt von dem Unvermögen der Leserschaft.
    Am Besten, man nimmt Ihnen die Möglichkeit noch weiter zu schwatzen!
    Aber da der Redakteur selbst den Ursprung und den Anlass gibt zu diesem Schwatzen, werden meine Worte auf taube Ohren stoßen!

  • Gustav (Mittwoch, 29. Dezember 2021 15:53)

    @Jürgrn F.

    Ja wo ist er denn, der neue Menschensohn?
    Wo denn?
    Bitte Ort übermitteln!
    Sonst bitte still sein!
    🥱

  • Jürgen F. (Mittwoch, 29. Dezember 2021 15:23)

    Aus den ganzen bisherigen Diskussionen in diesem Forum bleibt für mich der
    Erkenntnisgewinn, dass es zwischen den einzelnen Bekennern der GB wohl tiefe,
    nicht mehr zu überbrückende Spaltungen gibt!

    So gibt es auf der einen Seite diejenigen, welche aufgrund geistig verbogener und
    dem Menschensohn gegenüber anmaßenden Ansichten geistig erstarrt sind.
    Darunter sind viele, die sich den luziferisch geprägten Personenkulten der irdischen
    Gralsvereinigungen unterwerfen, und dadurch auch geistig gebunden bleiben.

    Sie alle beharren immer wieder eindringlich auf die Gültigkeit einer von Menschenhand
    zerstückelten GB Ausgabe 1949, in der alle Hinweise auf die kommenden Erfüllungen
    des Menschensohnes, aufgrund menschlicher Machtbestrebungen völlig verändert
    bzw. herausgestrichen wurden. Viele Bekenner dieser GB, zu denen auch einige
    Berufene gehören, erwarten deswegen auch keinen Menschensohn mehr, oder sie
    lehnen ihn sogar ab, weil er ihnen ihre scheinbare Macht nehmen könnte.

    Viele von diesen gehen somit an ihrer„letzten Rettungsmöglichkeit“ vorüber, weil sie den
    erneuten Ruf von Parzival/Imanuel, der mit einem neuen „letztmaligen Rettungsplan“
    für die noch lichten Menschen auf der Erde verbunden ist, nicht mehr hören wollen.
    Denn nur IHM als Gottgesandten ist es durch seine grobstoffliche Anwesenheit
    auf der Erde möglich, vgl. Vortrag „Das Leben“ GB 1931, dass Gericht zum Abschluss
    zu bringen und den Aufbau des verheißenen „Gottesreich der Tausend Jahre“ zu leiten!

    Und auf der anderen Seite gibt es diejenigen Bekenner der GB, welche sich nicht in die
    Personenkulte der irdischen Gralsvereinigungen geistig binden ließen bzw. sich davon
    wieder gelöst haben. Sie haben die vielen dunklen Machenschaften, dieser vom
    Menschensohn nicht gewollten irdischen Organisationen, noch rechtzeitig erkannt.
    Viele von diesen haben dann durch ihre immerwährende Suche nach Wahrheit zum
    „Heiligen Wort“, GB 1931“ gefunden, und dieses dann als einzige Lichtleiter für ihren
    sukzessiven geistigen Aufstieg erkannt. Aber viele dieser Bekenner haben dann
    auch empfunden, dass die vollständige Umsetzung ihres geistigen Aufstiegs, aufgrund
    der völlig verdunkelten Verhältnisse auf der Erde, erst nach dem Vollzug des Gerichts
    in dem verheißenen „Gottesreich der Tausend Jahre“ erfolgen kann.

    Deswegen haben viele dieser Bekenner auch den erneuten Ruf von Parzival/Imanuel
    vernommen, der mit einem neuen“letzten Rettungsplan“ in Verbindung steht, welcher
    in den sogenannten „Texten des Lichtes“ von den Dienern Parzival/Imanuels übermittelt
    wurde, und die inzwischen in vielen Sprachen erhältlich sind.
    Durch diese Lichttexte bekommen diese Bekenner als letzte Hilfe vom Licht die nötigen
    Aufklärungen darüber, wie die in der GB gegebenen Begriffe „ lichtgewollt“ aufzufassen
    sind, damit ein „geistiges Erfassen des Heiligen Wortes“ für diese möglich wird.
    Denn wie bekannt, gibt es dabei „bei Allen Bekennern der GB“ noch erhebliche Defizite!

    Nur das geistige Erfassen des „Heiligen Wortes“ sowie des „neuen von Gott gewährten
    letzten Rettungsweges“ bietet dann auch den vom Licht Berufenen die Möglichkeit,
    sowohl den Bekennern der GB als auch den noch lichten Menschen auf der Erde als
    Vorbild zu dienen, und diesen Allen auf dem vom Licht gezeigten Weg voranzuschreiten,
    hinüber in das von Gott gewollte „Gottesreich der Tausend Jahre“ !

    Aber nicht die hier und auch anderswo geführten Diskussionen darüber, wer nun
    Recht hat oder nicht, werden darüber entscheiden wer auf dem lichten Weg ist,
    sondern nur die reinigenden Strahlungen des erneut inkarnierten Menschensohnes,
    denen jeder Menschengeist im ablaufenden Gericht nun ständig sich verstärkend
    ausgesetzt ist!

    Und damit verabschiede ich mich aus diesem Forum, und wünsche allen
    Teilnehmern einen guten Übergang sowie einen guten Start in das neue Jahr 2022!

  • Hallelujah (Mittwoch, 29. Dezember 2021 10:04)

    ❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️
    ✨✨✨Hallelujah✨✨✨
    🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹

  • E.W. (Dienstag, 28. Dezember 2021 18:00)

    A.B.
    (Dienstag, 28. Dezember 2021 13:34)

    Es ist interessant, dass Sie letztendlich zu der gleichen Schlussfolgerung kommen wie eine der engsten ehemaligen Mitarbeiterinnen von Frau Irmingard Bernhard.

    Sie hatte über 30 Jahre lang Kenntnis von allen Angelegenheiten der Internationalen Gralsbewegung und der Familie Bernhardt.

    Sie kündigte mit der Begründung: "Ich will mit nichts mehr zu tun haben; für mich gilt nur noch die Gralsbotschaft."

  • Dr. Juris (Dienstag, 28. Dezember 2021 13:51)

    @A.B.

    Sie schreiben:
    „Wenn nun aber Abd-ru-shin nicht Imanuel war, also nicht identisch mit ihm war sondern nur seinen Willen oder nur einenTeil seines Willens zeitweilig erfüllte, war Abd-ru-shin dann berechtigt zu sagen: "Ich bin´s Imanuel"?“


    Ja natürlich war er berechtigt zu sagen:
    „Ich bin’s Imanuel der Menschensohn“
    Und nur Er war berechtigt dies zu sagen!

    Es ist tatsächlich so wie es in der Gralsbotschaft steht, daß die Kirchen und Vereinigungen und dazu gehört selbstverständlich auch die Internationale Gralsbewegung, in der Sie, wie Sie selbst sagen, bereits seit 40 Jahren tätig sind, die Lichtgesandten niemals erkannt haben und erkennen!
    So wie diese auch nicht seine Gralsbotschaft erkannt haben auch wenn Sie fordern, diese unangetastet zu lassen obwohl diese ja bereits von der Vereinigung der Sie angehören massiv entstellt wurde!

    In der Tat, es ist ein Trauerspiel!

    Grüße

  • A.B. (Dienstag, 28. Dezember 2021 13:34)

    Dieses >Diskussions-Forum zum Personenkult in der Gralsbewegung< hat mir dabei geholfen, die Ursachen für das Desaster besser zu verstehen, das in der sogenannnten >Gralsbewegung< seit Jahrzehnten immer groteskere Formen annimmt. Es würde sich als bühnenreifes Drehbuch für eine >Komische Tragödie< bei den Wagner-Festspielen bestens eignen. Auch viele Beiträge in diesem Diskussions-Forum könnten vom Drehbuchautor direkt übernommen werden.

    Andererseits habe ich in meiner über vierzigjährigen Zugehörigkeit und Mitarbeit in der Internationalen Gralsbewegung noch nie auch nur annähernd eine solche offene Diskussion miterlebt; innerhalb eines Monats haben mehrere Hundert Beiträge gezeigt, dass es Gesprächsbedarf gibt.

    Als Anlass für dieses Diskussions-Forum wurde von der Redaktion genannt:

    "Bei vielen Lesern und Bekennern der Gralsbotschaft besteht Unklarheit darüber, ob Abd-ru-shin (Oskar Ernst Bernhardt) der verheißene Gottessohn Imanuel gewesen ist oder ob nur eine Strahlungsverbindung bestand."

    Als Resümee aus dieser Diskussion und den zitierten Quellen komme ich zu dem Ergebnis, dass der Verfasser der Gralsbotschaft zwar mehrmals von seiner Strahlungsverbindung zu Imanuel sprach, aber auch mehrfach den Eindruck erweckte, als sei er Imanuel. Man muss Abd-ru-shin einräumen, dass er später durch die Ereignisse im Krieg und sein frühes Ableben nicht mehr die Möglichkeit hatte, diese Zusammenhänge so klar darzustellen, wie es seiner Gralsbotschaft zu entnehmen ist. Denn so wie Abd-ru-shin es in der Gralsbotschaft an vielen, auch in diesem Forum zitierten Stellen überzeugend und nachvollziehbar erläutert, kann es sich nur um eine Strahlungsverbindung zwischen Abd-ru-shin und Imanuel gehandelt haben.

    Wenn nun aber Abd-ru-shin nicht Imanuel war, also nicht identisch mit ihm war sondern nur seinen Willen oder nur einenTeil seines Willens zeitweilig erfüllte, war Abd-ru-shin dann berechtigt zu sagen: "Ich bin´s Imanuel"?

    Meine Frage ist durchaus nicht rhetorischer Natur; denn der ganze jahrzehntelange Personenkult um Abd-ru-shin, um seine Frau Maria Bernhardt und deren Kinder ist nicht zu rechtfertigen aufgrund einer lediglich zweitweilig bestehenden Strahlungsverbindung Abd-ru-shins zu Imanuel. Dieser Personenkult wurde nicht nur geduldet von den genannten Personen sondern genossen und im Widerspruch zur Gralsbotschaft jahrzehntelang beibehalten und gepflegt.

    Dieser Personenkult war und ist bis heute wie Kunstdünger auf einem unfruchtbaren Boden die Ursache für ein aufgeblähtes Gehabe im Frack und weißem Feierkleid zwecks Vortäuschung hohen geistigen Geschehens.

    Umso wichtiger ist es, die Gralsbotschaft >Im Lichte der Wahrheit< von Abd-ru-shin nicht anzutasten!

  • Dagobert (Dienstag, 28. Dezember 2021 12:30)

    @ Gast Nr 2

    Natürlich eines Aspektes des Begriffs Liebe!
    Aber das sollte eh klar sein, der Kreis hat ja bekanntlich 360 Grad.

    Nur der guten Ordnung halber.

  • Dagobert (Dienstag, 28. Dezember 2021 12:16)

    @ Gast Nr 2

    Herzlichen Dank für die eigenständige, einwandfreie Erläuterung des Begriffes Liebe.
    Empfinde ich für sehr wertvoll!

    Mit freundlichen Grüßen!
    Dagobert

  • Gast Nr 2 (Dienstag, 28. Dezember 2021 11:58)

    Bei dem Thema Liebe haben sich die Menschen in ihren Vorstellungen ebenfalls Irrtümer über Irrtümer angehäuft. Es wird angenommen, dass die Liebe einfach „da sei“, ohne Ursache, ohne Grund. Entweder ist sie vorhanden oder eben nicht - ein unerklärliches Phänomen, das vom Zufall gesteuert wird. Eine solche Vorstellung entbehrt jedoch jeglicher schöpfungsgesetzmäßigen Folgerichtigkeit. Es gibt keine Zufälle im Leben und aus nichts kommt nichts! Kein Gefühl und keine Empfindung können sich aus dem Nichts heraus entwickeln, selbst die unscheinbarste Seelen- oder Geistesregung muss eine Ursache haben.

    Die Erklärung findet man in dem schon mehrfach zitierten Vortrag „Das Schweigen“. Kann ein Geist seine Schwingung bis zu einem gewissen Grad steigern, löst dies automatisch eine magnetartige Anziehung alles Gleichartigen aus. Andere Geister fühlen sich dadurch angezogen, verspüren eine geringere oder stärkere Sympathie bis hin zu deren höchsten Steigerung, die Liebe genannt wird. Das ist die Ursache für dieses Gefühl oder für diese Empfindung. Wie man sieht, hat die Vollkommenheit des Schöpfers auch hierbei nichts dem Zufall überlassen, sondern alles Schöne und Wunderbare, was einem durch andere Menschen(Geister) widerfährt, an Bedingungen geknüpft. Die eigene Persönlichkeitsentwicklung ist eine Grundvoraussetzung für die geistige Anziehungskraft, die in seinem Mitmenschen Liebe auszulösen vermag. Ein minderwertiger Menschengeist dagegen, der sich nicht entwickelt hat und auf einer niederen Stufe stehen blieb, wird Gleichgültigkeit oder Verachtung ernten, wofür aber seinen Mitmenschen kein Vorwurf gemacht werden darf, weil diese nicht aus Böswilligkeit heraus handeln, sondern lediglich unterbewusst (also mit ihrem geistigen Bewusstsein!) die Minderwertigkeit des Gegenübers wahrnehmen und entsprechend darauf reagieren.

    Es geschieht aber noch etwas anderes. Ein minderwertiger Mensch wird auf seine ebenfalls minderwertige Gleichart anziehend wirken, während alles Hochstehende und Tugendhafte sich von ihm angewidert und abgestoßen fühlen muss. In den Ebenen des Jenseits kommt sowieso nur Gleichartiges zusammen, wodurch sich Lebensverhältnisse von den höllischen bis hin zu paradiesischen formen. In der schweren Grobstofflichkeit wie auf diesem winzig kleinen Planeten sind jedoch alle Gleicharten zusammengepfercht, sie alle müssen quasi unter einem Dach wohnen, was u. U. zu sehr viel Frust, innerem Druck, Ekel und Zorn führen kann. Doch zum Glück ist es nur ein kurzer Erdenlauf, denn was sind schon die noch übrig gebliebenen 30-40 Erdenjahre im Vergleich zur Ewigkeit!?

    Somit ist Liebe niemals ein Zufall oder ein Geschenk, sondern stets eine gerechte und korrekte, weil von der unterbewussten bzw. geistigen Empfindung getragene Bewertung des Gegenübers! Sie ist eine Reaktion auf den WERT eines Menschen, genauso wie die Verachtung eine Reaktion auf dessen UNWERT ist!

  • Markus (Dienstag, 28. Dezember 2021 10:33)

    @Joseph

    „Wird man euch als Menschen erkennen!“

  • Joseph (Dienstag, 28. Dezember 2021 10:22)

    "An der Liebe, die ihr füreinander empfinden werdet, wird man euch als meine Jünger erkennen."

    Ein schönes Fest der Liebe für alle, die sich dem Strahl der Liebe öffnen!

  • Johannes Deutschmann (Montag, 27. Dezember 2021 20:04)

    @ Jürgen F.

    naja ich sage mal so, sollte ich mich etwas aufgeregt haben dann über gewisse Herren welche aufdringlich sein wollten, das sollte legitim sein wie ich meine?

    Bezüglich dem was sie meinen was im heiligen Wort zu finden sei, muss ich leider sagen, dass darin steht das damals zum 3ten und zum Letzten mal sich mit Abdruschin göttliches der Erde näherte, insofern stimmt natürlich das an was sie glauben auch nicht, jedoch wollte ich kein "Ungustl" sein und das so formulieren.

    Die Schwierigkeit liegt eben darin das zum einen wirklich Menschen der Meinung sind der Menschensohn würde noch einmal kommen, was natürlich falsch ist, das einzige was daran echt sein könnte und teilweise auch wird, wird die Enttäuschung der Menschen sein wenn sie erkannt haben das ihr Glaube ein Irrglaube war, was ich natürlich nicht so schön finde.
    Zum anderen, ist dieser Irrglaube der hier verbreitet wird als Problem zu bezeichnen da er Menschen auf falsche bahnen leitet, insofern ist das nicht in Ordnung.

    Der Grund wieso ich frage ist weil ich der unreifen Meinung bin, dass es möglich sein könnte zumindest manche der Menschen die diesen Irrglauben erliegen einen Wink zu geben.

    Bezüglich dem was sie als Erklärungen bezeichneten waren dies keine, ich erkannte nicht einmal den Versuch etwas zu klären, insofern sollte alleinig schon die Summe an Fragen welche ich stellte und mir niemand beantworten konnte der Beweis dafür sein das hinter den Dingen welche nicht beantworten werden konnten auch keine Wahrheit liegt, wäre es anders könnten sie meine Fragen beantworten und müssten sich nicht hinter der Ausflucht verstecken das ich die Antworten im heiligen Wort finden würde, vor allem wenn im heiligen Wort etwas anderes steht!

    Ist eben alles in dieser Hinsicht etwas ungünstig, was eigentlich schade ist wegen den Möglichkeiten welche einem die Botschaft bietet, aber wenn man bedenkt das auf anderer Seite Gruppierungen um Anwerber werben welche auf Basis der Botschaft noch Lügen über die Botschaft und den Menschensohn verbreiten, hier im speziellen Irrglaube..... dann muss ich mir persönlich die Frage stellen, ist etwas derartiges tolerierbar?
    Ist es tolerierbar das Menschen welche vielleicht schon damals zu Zeiten des Herrn auf der Erde waren wieder ihr Unwesen treiben und diesmal vielleicht wirklich die aller letzte Chance für die Menschheit zu nichte machen?

    Eine andere Person teilte schon einen Text worin es darum geht das jene Menschengeister denen auf Grund des Versagens der Menschheit die Möglichkeit genommen wurde aufzusteigen noch einmal auf einem anderen Weltenkörper inkarnieren können, soll nun noch mehr Menschen die Möglichkeit zum Reifen auf dieser Erde genommen werden wegen der Unfähigkeit und Impertinenz weniger?
    Das empfinde ich als nicht gerecht, dumm sein darf jeder, aber die Dummheit einzelner soll nicht zum Fallstrick der Menschheit werden!

  • Der Menschensohn (Montag, 27. Dezember 2021 19:54)

    Viel Gestörtes sehe ich hier!

    Am Besten, Ihr schließt den Saftladen, sonst schicke ich Euch den Erzengel Michael zum zusperren!

  • Horst B. (Montag, 27. Dezember 2021 19:28)

    Jürgen F.
    (Montag, 27. Dezember 2021 19:18)

    Ihre Beiträge zu lesen kann man sich auch gleich sparen!

  • Jürgen F. (Montag, 27. Dezember 2021 19:18)

    @ Johannes Deutschmann(Montag, 27. Dezember 2021 17:17)

    Sie schrieben:“

    Wenn ich sie fragen darf, was sollte dann gesetzmäßig in der Zeit seit dem Tod des Herrn
    bis jetzt passiert sein?

    Was geschah mit dem wo durch das Erscheinen des Menschensohnes und seiner Kraft
    damals ausgelöst wurde?

    Wieso sollte ein 2tes mal ein Funke zur Erde kommen wenn der erste das Gericht schon
    ausgelöst hat?

    Und wenn ich sie fragen darf, wissen sie wie wir als Menschen durch das Wissen der
    Botschaft ins 1000 jährige Reich kommen?“


    Sie Herr Deutschmann, stellen hier Fragen über Fragen, welche alle im „Heiligen Wort“
    klar beantwortet werden!

    Und weil Sie bisher auch alle näheren Erläuterungen dazu, die Ihnen von bestimmten
    Forumsteilnehmern wie auch von mir dazu übermittelt wurden, bisher ignoriert und
    teils auch in beleidigender Form ins lächerliche gezogen haben, werde ich nicht weiter
    auf Ihre hier gestellten Fragen eingehen!

    Und damit wünsche ich Ihnen für das neue Jahr 2022 einen guten Übergang,
    und einen reichen Erkenntnissgewinn für Ihr weiteres Leben!

  • Johannes Deutschmann (Montag, 27. Dezember 2021 17:17)

    @ Jürgen F.


    Wenn ich sie fragen darf, was sollte dann gesetzmäßig in der Zeit seit dem Tod des Herrn bis jetzt passiert sein?

    Was geschah mit dem wo durch das Erscheinen des Menschensohnes und seiner Kraft damals ausgelöst wurde?

    Wieso sollte ein 2tes mal ein Funke zur Erde kommen wenn der erste das Gericht schon ausgelöst hat?

    Und wenn ich sie fragen darf, wissen sie wie wir als Menschen durch das Wissen der Botschaft ins 1000 jährige Reich kommen?

    Grüße

  • Jürgen F. (Montag, 27. Dezember 2021 16:46)

    @ Gast Nr 2 (Montag, 27. Dezember 2021 16:06)

    Aus dem Vortrag: “ Das Leben“ GB 1931
    “...So erfolgt auch das große Gericht nur durch den erhöhten Druck eines göttlichen Strahles,
    der vermittelt wird durch einen in die Grobstofflichkeit inkarnierten Gesandten Gottes, dem
    Gott einen Funken seiner lebendigen Kraft gegeben hat. Dem Druck dieses lebendigen
    Kraftfunkens, der natürlich nicht so stark sein kann wie der gewaltige Druck der lebendigen
    Kraft in Gottvater selbst, kann nur alles das standhalten, was in den Gesetzen der Auswirkung
    der Gotteskraft richtig schwingt! Denn dieses wird dadurch gestärkt, aber nicht in Weißglut
    versetzt, weil dazu die Strahlung der Funkenkraft nicht ausreicht.
    Alles Störende aber wird aus den Angeln gehoben, aus seinen falschen Bewegungen
    gestoßen, zertrümmert und zersetzt, wozu die Strahlung der Funkenkraft vollkommen
    genügt..“

    Für mich ist jedenfalls klar, dass auf diese Weise das Gericht damals auf deutschem Boden
    vom Menschensohn ausgelöst wurde, und die Vollendung des Gerichts auch nur auf diese
    Weise durch eine erneute grobstoffliche Anwesenheit des Menschensohnes erfolgen kann!
    Verbunden mit der Führung des Aufbaues des „Tausendjährigen Reiches“.

Besuche seit dem 26. Juli 2021